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Vergabenummer: 2718200101: Grund- und Oberflächenwassermonitoring Brandenburg Los1 bis Los3

Auftraggeber
Veröffentlicht
10.07.2026
Angebotsfrist
11.08.2026
Zur Überwachung der bergbaubedingten Entwicklung des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer betreibt die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) auf Grundlage von Abschluss- und Sonderbetriebsplänen ein flächendeckendes hydrologisches Messnetz. Die Durchführung des Monitorings erfolgt nach dem Merkblatt „Montanhydrologisches Monitoring (MHM) in der LMBV“. Die Überwachung erfolgt in den Sanierungsgebieten des Landes Brandenburg in den Monitoringbereichen B1 bis B6. Die zu realisierenden Leistungen fallen in den Geltungsbereich des Bundesberggesetzes (BBergG) der BRD. Los 1: Grundwasserstandsmessung (einschließlich Wartung, Reparatur und Rückbau von Grundwassermessstellen und Auslesen von Datenloggern) an ca. 2.900 Grundwassermessstellen mit ca. 14.300 Messungen pro Jahr. Los 2: Grundwasserprobennahme (Entnahme und Analytik für bergbaulich beeinflusste Grundwässer, teilweise Tiefenprofilaufnahme) an aktuell ca. 290 GWM mit ca. 300 Messungen pro Jahr. Los 3: Oberflächenwasserprobennahme (Entnahme und Analytik bergbaulich beeinflusster Bergbaufolgeseen und Fließgewässer, Tiefenprofilaufnahme in Bergbaufolgeseen, Durchflussmessungen in Fließgewässern, Durchführung der Seewasserbeprobungen mittels Boot, Hubschrauber und Schöpferprobe) an ca. 73 Fließgewässermessstellen mit ca. 510 Anfahrten zur Probennahme und/oder Durchflussmessung und an ca. 77 Seemessstellen mit ca. 170 Anfahrten pro Jahr.
3 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
10.07.26
Abgabefrist
11.08.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Senftenberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
caroline.kaeppel@lmbv.de
Telefon
+49 3573 84 4285
Website
https://www.lmbv.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 VgV nachweisen, werden mit dem Angebot verlangt (631-EU-Pkt. 3.1)

    • * Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung
    • * Erklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) bestehen.
    • * Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) bzw. die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD akzeptiert.
    • * Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
  • Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1)

    • * (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr).
    • * Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines Bieters haben ebenfalls für den durch sie zu erbringenden Leistungsbereich den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren anzugeben
    • * Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)
    • *Als vorläufigen Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemein zugänglichen Listen des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) bzw. die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD akzeptiert.
    • *Zum Nachweis, dass der Bieter nicht wegen Unzuverlässigkeit von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist, wird durch die Vergabestelle eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 1 Abs. 2 WREGG im Sinne § 123 und 124 GWB (seit 01.06.2022 Pflicht) beim Bundeskartellamt abgefordert oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.
    • *Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
  • Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV nachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631- EU-Punkt 3.1)

    • * (§ 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung, erbrachten wesentlichen Liefer- und Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers,
    • * (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist,
    • * (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
    • *Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bieters in den allgemein zugänglichen Listen der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) bzw. die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD akzeptiert.
    • *Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
    • ********************************************************************
    • Folgende Nachweise werden als Mindeststandard für das LOS1 für die vorzulegenden Referenzen gefordert und sind mit dem Angebot einzureichen:
    • *Benennung von mindestens einer Maßnahme des verantwortlichen Aufsichtspersonals in grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen
    • *Eigenerklärung, dass mindestens ein Mitarbeiter des Bearbeitungsteams erfolgreich an einer Weiterbildung zur Durchführung und Auswertung der im Bereich des montanhydrologischen Monitorings erforderlichen Leistungen teilgenommen hat
    • *********************************************************************
    • Der Bieter hat dem Projektmanagement bis zur Baustelleneröffnung folgende Nachweise zu übergeben:
    • * Die für die Ausführung maßgeblich vorgesehene Gerätetechnik (Fbl. LMBV-GV)
    • * Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an einer Weiterbildung zur Durchführung und Auswertung der im Bereich des montanhydrologischen Monitorings erforderlichen Leistungen.
    • * Die für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter sind mit den Arbeitsschwerpunkten vorzustellen.

Zuschlagskriterien

  • niedrigster Preis

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Lose (3)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB4 Seiten
Eignungskriterien287 KB8 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB32 Seiten
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