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Vergabenummer: 2718200102 Grund- und Oberflächenwassermonitoring Ostsachsen

Auftraggeber
Veröffentlicht
03.07.2026
Angebotsfrist
04.08.2026
- Durchführung von Grundwasserstandsmessungen an ca. 1.200 Grundwassermessstellen mit ca. 9.000 Messungen jährlich - Wartung, Reparatur und Rückbau von Grundwassermessstellen - Probennahme und Analytik für bergbaulich beeinflusste Grundwässer inkl. Tiefenprofilerfassung an ca. 130 Grundwassermessstellen mit ca. 150 Messungen jährlich - Auslesen, Wartung und Pflege von Datenloggern inkl. Datenübergabe - Durchführung von Durchflussmessungen an ca. 35 Fließgewässermessstellen mit ca. 250 Messungen jährlich - Probennahme und Analytik für bergbaulich beeinflusste Fließgewässer mit ca. 35 Fließgewässermessstellen mit ca. 420 Messungen jährlich - Durchführung von Seewasserbeprobungen mittels Boot, Hubschrauber, Schöpfprobe - tiefenorientierte Probennahme und Analytik für bergbaulich beeinflusste Seewässern inkl. Biologieuntersuchung an ca. 31 Seemesstellen mit ca. 120 Messungen jährlich (davon ca. 12 Messstellen mit Hubschrauber, ca. 15 mit Boot und ca. 5 als Uferschöpfprobe) - Auswertung der erhobenen Daten nach LAWA, MHM und OGewV und Erarbeitung von Jahresberichten unter Berücksichtigung der bisherigen Beschaffenheitsentwicklung
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Abgabefrist
04.08.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Senftenberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
caroline.kaeppel@lmbv.de
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Telefon
+49 3573 84 4285
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Website
https://www.lmbv.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 VgV nachweisen, werden mit dem Angebot verlangt (631-EU-Pkt. 3.1)

    • * Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung
    • * Erklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) bestehen.
    • * Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) bzw. die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD akzeptiert.
    • * Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
  • Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1)

    • * (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr).
    • * Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines Bieters haben ebenfalls für den durch sie zu erbringenden Leistungsbereich den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren anzugeben
    • * Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)
    • *Als vorläufigen Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemein zugänglichen Listen des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) bzw. die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD akzeptiert.
    • *Zum Nachweis, dass der Bieter nicht wegen Unzuverlässigkeit von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist, wird durch die Vergabestelle eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 1 Abs. 2 WREGG im Sinne § 123 und 124 GWB (seit 01.06.2022 Pflicht) beim Bundeskartellamt abgefordert oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.
    • *Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
  • Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach § 46 VgV nachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631- EU-Punkt 3.1)

    • * (§ 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung, erbrachten wesentlichen Liefer- und Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers,
    • * (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist,
    • * (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
    • *Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bieters in den allgemein zugänglichen Listen der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) bzw. die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD akzeptiert.
    • *Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
    • ********************************************************************
    • Folgende Nachweise werden als Mindeststandard für die vorzulegenden Referenzen gefordert und sind mit dem Angebot einzureichen:
    • *Benennung von mindestens einer Maßnahme des verantwortlichen Aufsichtspersonals in grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen
    • *Eigenerklärung, dass mindestens ein Mitarbeiter des Bearbeitungsteams erfolgreich an einer Weiterbildung zur Durchführung und Auswertung der im Bereich des montanhydrologischen Monitorings erforderlichen Leistungen teilgenommen hat
    • * Eigenerklärung zur Schulung zur Probenpräparation und Vor-Ort-Analytik (Abschluss Laborant oder gleichwertig) innerhalb des Bearbeitungsteams
    • * Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen für die Parameter: pH-Wert, el. Leitfähigkeit, Trübung, TOC, Ammonium-N, Nitrat-N, Nitrit-N, Sulfat, Calcium, Magnesium, Eisen, Orthophosphat-P, Gesamt-Phosphor, Chlorophyll-a
    • * Nachweis zur Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 für die Probennahme von Grundwasser aus verschiedenen Grundwasserleitern sowie für die Analytik
    • * Eigenerklärung, dass das einzusetzende Personal über Fachkunde und Erfahrungen bei der Probennahme und Analytik Grundwasser verfügt (mind. 3 Jahre Berufserfahrung).
    • * Nachweis zur Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 für die Probennahme von Wasser, Wasser aus stehenden Gewässern, Fließgewässern sowie für die Analytik
    • * Mindestens eine Referenz für die erfolgreiche Durchflussmessung in Anlehnung an die DIN EN ISO 748: 2022-12 der letzten 3 Jahre, gerechnet ab dem Tag der Bekanntmachung.
    • Prüfbar sind die Referenzen, wenn die Art der Leistung, der Ausführungszeitraum und der Auftraggeber enthalten sind.
    • * Mindestens eine Referenz für die erfolgreiche Durchführung von See- und Fließgewässerprobennahme in Bergbaugebieten der letzten 3 Jahre, gerechnet ab dem Tag der Bekanntmachung.
    • Prüfbar sind die Referenzen, wenn die Art der Leistung, der Ausführungszeitraum und der Auftraggeber enthalten sind.
    • * Eigenerklärung, dass das einzusetzende Personal über Fachkunde und Erfahrungen bei der Probennahme und Analytik für Seewasser (per Hubschrauber und Boot) verfügt (mind. 3 Jahre Berufserfahrung).
    • * Eigenerklärung, dass die Seewasserprobennahme durch einen Limnologen (oder vergleichbar) mit mind. 3 Jahre Berufserfahrung durchgeführt wird.
    • *********************************************************************
    • Der Bieter hat dem Projektmanagement bis zur Baustelleneröffnung folgende Nachweise zu übergeben:
    • * Die für die Ausführung maßgeblich vorgesehene Gerätetechnik (Fbl. LMBV-GV)
    • * Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an einer Weiterbildung zur Durchführung und Auswertung der im Bereich des montanhydrologischen Monitorings erforderlichen Leistungen.
    • * Nachweis über die Schulung zur Probenpräparation und Vor-Ort-Analytik (Abschluss als Laborant oder gleichwertig) innerhalb des Bearbeitungsteams
    • * Nachweis, dass ein gültiger Führerschein für das Führen eines Bootes vorhanden ist.
    • * Die für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter sind mit den Arbeitsschwerpunkten vorzustellen.

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