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Verkehrsanlage Lph 1 - 4 und Ingenieurbauwerk/Tragwerksplanung Lph 1 -3

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.07.2026
Angebotsfrist
A59, OP Verkehrsanlage Lph 1 bis 4 und OP Ingenieurbauwerke/ Tragwerksplanung Lph 1 bis 3

Zeitplan

Veröffentlichung
24.07.26
Teilnahmefrist
25.08.26
Vertragsbeginn
01.03.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Krefeld, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
FU-RHL-NL-KR-Vergabeservice@autobahn.de
Telefon
+49 215136807701
Website
https://www.autobahn.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung mit Angaben und Nachweisen über die Ausführung von Leistungen in den letzten fünf (für die Objektplanung Verkehrsanlage) bzw. 10 Jahren (für die Objektplanung Ingenieurbauwerke/ Tragwerksplanung), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (§ 46 (3) Nr. 1 VgV)
    • Mindeststandard
    • Der Bewerber muss mindestens für ein vergleichbares, abgeschlossenes Projekt die Planungsleistungen erbracht haben, das folgende Kriterien erfüllt:
    • •Objektplanung Verkehrsanlagen in Anlehnung an § 47 HOAI, Lph. 1 bis 4 einer Bundesfernstraße oder vergleichbaren Straße mit analoger Streckenlänge
    • •Gleichzeitiger Neu-, Um- oder Ausbau von mindestens einem Ingenieurbauwerk (Brückenbauwerk/Tunnelbauwerk)
    • •Gleichzeitiger Neu- oder Ausbau von mindestens einem planfreien Knotenpunkt (Autobahnkreuz oder Autobahndreieck)
    • •Bauen im Bestand (beengter Raum)
    • •Bauvolumen ≥ 100 Mio.€
    • •Abwicklung des Projektes mit der BIM-Methode in mind. zwei aufeinanderfolgenden Leistungsphasen
    • •Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2016
    • sowie
    • •Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung in Anlehnung an §§ 43 und 51 HOAI, Lph. 1 bis 3 im Zuge einer Bundesfernstraße oder vergleichbaren Straße
    • •Neubau mindestens einer Stahl-/Stahlverbundbrücke (Einzelstützweite ≥ 70 m)
    • •Bauverfahren als Querverschub für mindestens eine planerische Leistungsphase
    • •Neubau mindestens einer Spannbetonbrücke (Stützweite ≥ 50 m)
    • • Bauen im Bestand (beengter Raum)
    • •Abwicklung des Projektes mit der BIM-Methode in mind. zwei aufeinanderfolgenden Leistungsphasen
    • •Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2016
    • Der Nachweis der geforderten Mindeststandards kann für das Bauverfahren als Querverschub sowie für die Abwicklung mit der BIM-Methode bei Bedarf durch weitere Referenzen erbracht werden.
    • Wird einer der o.g. Mindeststandards nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung wegen fehlender Eignung.
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung mit Angaben zur Leistungsfähigkeit der Führungskräfte des Unternehmens, die die technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV)
    • Mindeststandard:
    • Objektplanung Verkehrsanlagen
    • Mindestens eine Führungskraft (Projektleitung) mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen oder vergleichbar mit mind. 10-jähriger Berufserfahrung im Bereich Planung und Projektleitung von Großprojekten an Bundesfernstraßen oder vergleichbaren Straßen. Für die benannte Person muss jeweils ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den vergangenen 5 Jahren nachgewiesen werden,, das die folgenden Kriterien erfüllt:
    • •Objektplanung Verkehrsanlagen in Anlehnung an § 47 HOAI, Lph. 1 bis 4 einer Bundesfernstraße oder vergleichbaren Straße mit analoger Streckenlänge
    • •Gleichzeitiger Neu- oder Ausbau von mindestens einem vergleichbaren Ingenieurbauwerk (Brückenbauwerk/Tunnelbauwerk)
    • •Gleichzeitiger Neu- oder Ausbau von mindestens einem planfreien Knotenpunkt (Autobahnkreuz oder Autobahndreieck)
    • •Bauvolumen ≥ 100 Mio.€
    • •Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2021
    • Objektplanung Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung
    • Mindestens eine Führungskraft (Projektleitung) mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen, Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau oder vergleichbar mit mind. 10-jähriger Berufserfahrung im Bereich Planung und Projektleitung von Ingenieurbauwerken an Bundesfernstraßen oder vergleichbaren Straßen.
    • Für die benannte Person muss jeweils mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den vergangenen 10 Jahren nachgewiesen werden, das die folgenden Kriterien erfüllt:
    • •Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung in Anlehnung an §§ 43 und 51 HOAI, Lph. 1 bis 3 im Zuge einer Bundesfernstraße oder vergleichbaren Straße
    • •Neubau mindestens einer Großbrücke (Einzelstützweite ≥ 70 m)
    • •Bauverfahren als Querverschub für mindestens eine planerische Leistungsphase
    • •Bauen im Bestand (beengter Raum)
    • •Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2016
    • Der Nachweis des geforderten Mindeststandards kann für den Querverschub für die Objektplanung Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung bei Bedarf durch weitere Referenzen erbracht werden.
    • Wird einer der o.g. Mindeststandards nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung wegen fehlender Eignung.
    • Sofern mehr als 4 Bewerber als geeignet anzusehen sind, bewertet der Auftraggeber dies zuvor genannten Eignungskriterien zur Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber wie folgt:
    • Siehe Anlage zum Dokument 45-23-5007 Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung mit Angaben und Nachweisen zu technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
    • Mindeststandard:
    • Objektplanung Verkehrsanlagen
    • Mindestens eine technische Fachkraft sowie deren Stellvertretung die maßgeblich die Planungsleistung erbringt, mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen, Fachrichtung Verkehrsplanung oder vergleichbar mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Planung von Verkehrsanlagen an Bundesfernstraßen oder vergleichbaren Straßen.
    • Für die benannten Personen müssen jeweils mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den vergangenen 5 Jahren nachgewiesen werden das die folgenden Kriterien erfüllt:
    • •Objektplanung Verkehrsanlagen in Anlehnung an § 47 HOAI, Lph. 1 bis 4 *einer Bundesfernstraße oder vergleichbaren Straße mit analoger Streckenlänge
    • •Gleichzeitiger Neu- oder Ausbau von mindestens einem Ingenieurbauwerk (Brückenbauwerk/Tunnelbauwerk)
    • •Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2021
    • Zusätzlich ist jeweils der Nachweis der Zusatzqualifikation BIM (nach dem Mindeststandard der VDI 2552 Blatt 8.1 (Building-Information-Modeling-Qualifikationen - Basiskenntnisse)) zu erbringen. Dies kann entweder über
    • •das buildingSMART Zertifikat Foundation (VDI) oder
    • •eine vergleichbare firmeninterne Qualifikationsmaßnahme und/oder Fortbildungen (Nachweise aus denen die Inhalte der Fortbildung hervorgehen) oder
    • •ein in der Rolle der BIM-Fachkoordination oder deren Stellvertretung über mind. 2 aufeinanderfolgende HOAI-Leistungsphasen abgeschlossenes oder in wesentlichen Teilen erbrachtes vergleichbares Referenzprojekt. Als vergleichbar wird angesehen: Verkehrsinfrastrukturmaßnahme aus den vergangenen 10 Jahren mit mind. 1 Brückenbauwerk UND Verkehrsanlage mind. zweibahnige Bundesfernstraße oder vergleichbare Straßen-/Bahnanlage.
    • Der Nachweis des geforderten Mindeststandards kann durch mehrere Referenzen erbracht werden.
    • Objektplanung Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung
    • Mindestens eine technische Fachkraft sowie deren Stellvertretung die maßgeblich die Planungsleistung erbringt, mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen, Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau oder vergleichbar mit mind. 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Planung von Ingenieurbauwerken an Bundesfernstraßen oder vergleichbaren Straßen.
    • Für die benannten Personen müssen jeweils mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den vergangenen 10 Jahren nachgewiesen werden das die folgenden Kriterien erfüllt:
    • •Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung in Anlehnung an §§ 43 und 51 HOAI, Lph. 1 bis 3 an einer Bundesfernstraße oder vergleichbaren Straße
    • •Neubau mindestens einer Großbrücke (Einzelstützweite ≥ 70 m)
    • •Abschluss der Leistung nach dem 01.01.2016
    • Zusätzlich ist jeweils der Nachweis der Zusatzqualifikation BIM (nach dem Mindeststandard der VDI 2552 Blatt 8.1 (Building-Information-Modeling-Qualifikationen - Basiskenntnisse)) zu erbringen. Dies kann entweder über
    • •das buildingSMART Zertifikat Foundation (VDI) oder
    • •eine vergleichbare firmeninterne Qualifikationsmaßnahme und/oder Fortbildungen (Nachweise aus denen die Inhalte der Fortbildung hervorgehen) oder
    • •ein in der Rolle der BIM-Fachkoordination oder deren Stellvertretung über mind. 2 aufeinanderfolgende HOAI-Leistungsphasen abgeschlossenes oder in wesentlichen Teilen erbrachtes vergleichbares Referenzprojekt. Als vergleichbar wird angesehen: Verkehrsinfrastrukturmaßnahme aus den vergangenen 10 Jahren mit mind. 1 Brückenbauwerk UND Verkehrsanlage mind. zweibahnige Bundesfernstraße oder vergleichbare Straßen-/Bahnanlage.
    • Immissionsschutzplanung - Lärm
    • Mindestens eine technische Fachkraft die maßgeblich die Leistung erbringt, mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen oder vergleichbar, mit mind. 3-jähriger Berufserfahrung im Bereich Erstellung von Lärmschutzgutachten (nach den Kriterien der Lärmvorsorge) im Zuge von Bundesfernstraßen oder vergleichbaren Straßen.
    • Immissionsschutzplanung -Luftschadstoffe
    • Mindestens eine technische Fachkraft die maßgeblich die Leistung erbringt, mit abgeschlossenem Studium Bauingenieurwesen oder vergleichbar, mit mind. 3-jähriger Berufserfahrung im Bereich Erstellung von Luftschadstoffgutachten im Zuge von Bundesfernstraßen oder vergleichbaren Straßen.
    • Wird einer der o.g. Mindeststandards nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung wegen fehlender Eignung.
    • Sofern mehr als 4 Bewerber als geeignet anzusehen sind, bewertet der Auftraggeber dies zuvor genannten Eignungskriterien zur Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber wie folgt:
    • Siehe Anlage zum Dokument 45-23-5007 Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen.
    • Mindeststandard:
    • Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    • Eigenerklärung und Nachweis darüber, dass eine Berufshaft- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 3 Mio. € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 5 Mio. € besteht.
    • Es ist zu bestätigen, dass die Maximierung mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr beträgt. Umweltschäden sind von der Berufshaftpflicht einzuschließen.
    • Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis für jedes
    • Mitglied getrennt zu erbringen. Eine verbindliche Erklärung des Versicherungsunternehmens, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, ist ausreichend.
    • Wird dieser Mindeststandard nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung wegen fehlender Eignung.
    • Das o.g. Kriterium ist kein Auswahlkriterium.
  • Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen

    Klarstellend wird auf die gesetzliche Regelung des Art. 5k VO (EU) Nr. 833-2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, hingewiesen. Die als Formular vorgegebene Eigenerklärung im Formblatt 45-23-5007_EU-Eigenerklaerung_Artikel5k_VO.pdf, mittels derer die Auftraggeber die Einhaltung der vorgenannten Vorschrift zu prüfen haben, ist abzugeben.

Zuschlagskriterien

  • Planungskonzept

    • Die folgenden Teilaspekte dienen
    • der Transparenz zur
    • Entscheidungsfindung im
    • Kriterium. Sie werden mit 0 bis 5
    • Punkten gewertet. Eine Rundung
    • auf einen vollen Punktwert erfolgt
    • erst in der Gesamtsumme. Dieser
    • volle Punktwert des Kriteriums
    • geht dann in die Wichtung ein.
    • Die folgenden Punkte werden
    • berücksichtigt:
    • •Bestandsaufnahme (Plausibilität der Annahmen und Datengrundlagen)
    • (Wichtung innerhalb des Kriteriums 10 %)
    • •Identifikation kritischer Randbedingungen
    • (Wichtung innerhalb des Kriteriums 30 %)
    • •Aus Spiegelstrich 2 resultierende Lösungsansätze, incl. Schnittstellenmanagement und Risikoidentifikation und -behandlung
    • (Wichtung innerhalb des Kriteriums 40 %)
    • •Umsetzung der BIM-Methode im Projekt
    • (Wichtung innerhalb des Kriteriums 20 %)
  • Konzept zur Personalorganisation

    • Die folgenden Teilaspekte dienen
    • der Transparenz zur Entscheidungsfind- ung im Kriterium. Sie werden mit 0 bis 5
    • Punkten gewertet. Eine Rundung
    • auf einen vollen Punktwert erfolgt
    • erst in der Gesamtsumme. Dieser
    • volle Punktwert des Kriteriums geht dann in die Wichtung ein.
    • Gewertet werden zu gleichen Teilen:
    • •Personaleinsatzplan in Bezug auf die Umsetzung der Leistung
    • •Anzahl und Verfügbarkeit des projektverantwortlichen Personals
    • •Personalressourcen im Unternehmen
    • •Vertreterregelungen
    • Hinweis: Die eingereichten Konzepte werden Vertragsbestandteil.
  • Preis: Honorar/Preis (endgültiges Angebot)

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Projektplan287 KB4 Seiten
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