Frist abgelaufen

Versorgung städtischer Schulen und der Kindertagesstätten/Horteinrichtungen mit Speisen und Getränken in der Ganztagsversorgung in kommunaler Trägerschaft der Stadt Oranienburg

Die Angebotsfrist ist am 14. April 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 31. Juli 2025

  • Sunshine Catering Service GmbH, Berlin · 6.004.904 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
24.03.2025
Angebotsfrist
14.04.2025
Die Stadt Oranienburg (nachfolgend kurz: "AG") beabsichtigt, die Verpflegungsleistungen für städtische Kindertagesstätten (Horte) und Schulen ab dem 01.08.2025 hiermit im Wege mehrerer einrichtungsbezogener (Teil-)Lose zu vergeben. Die Vergabe dieser Leistungen erfolgt im Rahmen eines EU-weiten offenen Verfahrens nach § 15 VgV.
21 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
24.03.25
Fragenfrist
07.04.25
Abgabefrist
14.04.25
Öffnung
14.04.25
Vertragsbeginn
01.08.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Oranienburg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@oranienburg.de
Telefon
+49 3301600647

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Angaben zum Bieter und zur Leistungsfähigkeit: Zur Überprüfung der Eignung sind Nachweise, Angaben und Erklärungen über die Leistungsfähigkeit von jedem Bieter bzw. bei einer Bietergemeinschaft von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Gleiches gilt auch für den Fall der Eignungsleihe (§ 47 VgV), soweit sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft die Eignung von einem Nachunternehmer leiht. Bitte füllen Sie zum Nachweis der Eignung den zur Verfügung gestellten Bieterbogen (Anlage A1) vollständig aus. Bei dem Bieterbogen ist abschließend der Name der natürlichen Person anzugeben, welche die Erklärung abgibt! Folgende Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Bieter bzw. bei einer Bietergemeinschaft von jedem einzelnen Mitglied vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften können die Nachweise aller Mitglieder unter einer Anlagennummer zusammengefasst werden. Das Fehlen bereits dieser Angaben/ die Nichtvorlage dieser Nachweise kann bzw. muss zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren führen! Bei diesem Bieterbogen ist abschließend der Name der natürlichen Person anzugeben, welche die Erklärung abgibt! 1. Angaben zum Bieter 1.1 Firmenprofil mit Angaben zu 1. Gründungsdatum: 2. Gesellschaftsform: 3. Geschäftsführer-/in: 4. Handelsregister-Nr. 1.2 Erweiterte Informationen zum Bieter Hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt - Eigenerklärung Informationen zum Bieter zu verwenden. 1.3 Falls zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung bei Bildung einer Bietergemeinschaft, inkl. Angabe eines bevollmächtigten Vertreters (federführend), unterzeichnet von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft. Hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt - EU Bewerber-Bietergemeinschaftserklärung zu verwenden. 1.4 Falls zutreffend: Einsatz eines/ mehrerer Nachunternehmer, um die Eignung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft nachzuweisen. Soweit Nachunternehmer eingesetzt werden, müssen diese den jeweiligen Leistungsbereich vollständig übernehmen. Für jeden der vorgesehenen Nachunternehmer hat der Bieter vollständig ausgefüllt vorzulegen: - Formblatt - EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe - Formblatt - EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen - Formblatt - Sonderformular Russland-Embargo-Vergabeverfahren - Formblatt - Ergänzende Vertragsbedingungen/Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Anlage A7) - Nur im Fall der Eignungsleihe (§ 47 VgV): Bieterbogen des Nachunternehmers/ Eignungsverleihers, einschl. Nachweisen, soweit dessen Kapazitäten beansprucht werden 1.5 Eigenerklärung Nichtvorliegen Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB. Hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt - EU Eigenerklärung Ausschlussgründe zu verwenden. 1.6 Eigenerklärung zu Russlandsanktionen Hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt "Sonderformular Russland-Embargo-Vergabeverfahren" zu verwenden. 1.7 Nachweis einer Haftpflichtversicherung (zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots nicht älter als ein Jahr) inkl. Angabe der Deckungssummen für - 3 Mio. EUR für Personenschäden - 2 Mio. EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden bei mindestens zweifacher Maximierung der Deckungssumme pro Versicherungsjahr nachweisen werden. oder alternativ: Erklärung Haftpflichtversicherung (falls zutreffend, bitte ankreuzen) Ich/ Wir erkläre(n), rechtsverbindlich mit dieser Eigenerklärung, dass wir im Falle der Zuschlagserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für - 3 Mio. EUR für Personenschäden - 2 Mio. EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden bei mindestens zweifacher Maximierung der Deckungssumme pro Versicherungsjahr nachweisen werden. Wir verpflichten uns, diesen Versicherungsschutz für die Dauer der Vertragsdurchführung in der vorgenannten Höhe sicherzustellen, verbunden mit einer Nachhaftungszeit von mindestens drei Jahren.2. Angaben zum Umsatz 1.8 Erklärung Führungszeugnis (§§ 30 ff. Bundeszentralregistergesetz - BZRG) (falls zutreffend, bitte ankreuzen) Ich/ Wir erkläre(n), dass ich/ wir im Falle der Beauftragung nur solche Personen im Rahmen der Leistungserbringung einsetzen, die keine Eintragungen im erweiterten Führungszeugnis (§§ 30 - 40 BZRG) besitzen.

  • Angaben zum Umsatz: Zur Überprüfung der Eignung sind Nachweise, Angaben und Erklärungen über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von jedem Bieter bzw. bei einer Bietergemeinschaft von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Gleiches gilt auch für den Fall der Eignungsleihe (§ 47 VgV), soweit sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft die Eignung von einem Nachunternehmer leiht. Bitte füllen Sie zum Nachweis der Eignung den zur Verfügung gestellten Bieterbogen (Anlage A1) vollständig aus. Bei dem Bieterbogen ist abschließend der Name der natürlichen Person anzugeben, welche die Erklärung abgibt! Folgende Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Bieter bzw. bei einer Bietergemeinschaft von jedem einzelnen Mitglied vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften können die Nachweise aller Mitglieder unter einer Anlagennummer zusammengefasst werden. Das Fehlen bereits dieser Angaben/ die Nichtvorlage dieser Nachweise kann bzw. muss zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren führen! Bei diesem Bieterbogen ist abschließend der Name der natürlichen Person anzugeben, welche die Erklärung abgibt! 2.1 Gesamtumsatz (netto) des Bieters/ der Bietergemeinschaft in den drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021 - 2023) 2.2 Umsatz (netto) vergleichbarer Leistungen des Bieters/ der Bietergemeinschaft, d.h. im Bereich Verpflegungsleistungen in den drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021 - 2023)

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Aufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" Punkt 3. bis 5.1), 2. Reiter "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" ab Punkt 5.2. Zur Überprüfung der Eignung sind Nachweise, Angaben und Erklärungen über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit von jedem Bieter bzw. bei einer Bietergemeinschaft von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Gleiches gilt auch für den Fall der Eignungsleihe (§ 47 VgV), soweit sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft die Eignung von einem Nachunternehmer leiht. Bitte füllen Sie zum Nachweis der Eignung den zur Verfügung gestellten Bieterbogen (Anlage A1) vollständig aus. Bei dem Bieterbogen ist abschließend der Name der natürlichen Person anzugeben, welche die Erklärung abgibt! Folgende Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Bieter bzw. bei einer Bietergemeinschaft von jedem einzelnen Mitglied vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften können die Nachweise aller Mitglieder unter einer Anlagennummer zusammengefasst werden. Das Fehlen bereits dieser Angaben/ die Nichtvorlage dieser Nachweise kann bzw. muss zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren führen! Bei diesem Bieterbogen ist abschließend der Name der natürlichen Person anzugeben, welche die Erklärung abgibt! 3. Mitarbeiterzahlen 3.1 Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, die mit entsprechenden Leistungen betraut sind, in den letzten drei Jahren (2022 - 2024) 3.2 Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, die über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen, z. B. Koch, Diätassistent, Ökotrophologe oder vergleichbare Ausbildung, in den letzten drei Jahren (2022 - 2024) 4. Qualitätsmanagement Sofern ein Zertifikat DIN EN ISO 9001: Qualitätsmanagement vorhanden ist, genügt die Beifügung einer Kopie des Zertifikates. oder alternativ: Falls kein Zertifikat vorhanden ist, muss aus einer beizufügenden Eigendarstellung das Qualitätsmanagement sowie die Vergleichbarkeit des vorhandenen Qualitätsmanagements zu einem mittels Zertifikat nach der o.g. Norm nachgewiesenen Qualitätsmanagements deutlich werden. 5. Unternehmensreferenzen 5.1 Allgemeine Unternehmensreferenzen (Abgabe immer erforderlich, auch bei einem Angebot für nur ein Los) - Mindestanforderung: Mindestens zwei Referenzen mit vergleichbaren Leistungen der letzten fünf Jahre (ab 02/2020 - 02/2025 oder laufend). Hinweis: Dieselbe Referenz kann als Eignungsnachweis für mehrere Lose dienen, sofern die nachfolgenden Mindestanforderungen jeweils erfüllt sind. Eine Mehrfachbenennung der Referenz ist in diesem Fall nicht erforderlich. Bitte kreuzen Sie an, für welche/s Los/e die Referenz jeweils dienen soll. Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit der Leistungen: - Lieferung von Wärmeverpflegung an eine mit dem Leistungsgegenstand vergleichbare Einrichtung (z. B. Kita, Schule, Hort, Krankenhaus oder Pflegeheim) - Ganztagsverpflegung (einschl. Frühstück, Mittagessen, Sonderkost und Nachmittagssnack / Vesper) - Leistungserbringung mind. 3 Jahre (abgeschlossen oder noch laufend). - Verpflegungssystem: Cook & Chill, Cook & Hold oder Cook & Freeze. Losspezifische Mindestanforderungen (die übrigen Mindestanforderungen gelten fort): Mindestumfang der Leistung (Mittagessen / pro Tag) - Lose 2 - 11, 20, 21: Umfang mind. 100 Mittagessen / pro Tag - Lose 1, 12, 15, 16, 17 - 19: Umfang mind. 200 Mittagessen / pro Tag - Lose 13, 14: Umfang mind. 400 Mittagessen / pro Tag Hinweis: Eine Referenz, die höhere Mindestanforderungen (Mittagessen / pro Tag) erfüllt, kann auch als Nachweis für die Lose mit niedrigeren Mindestanforderungen dienen. Bsp. Eine Referenz mit 400 Mittagessen pro Tag kann sowohl als Nachweis für Los 1, 2 als auch für Los 13 dienen. Verpflegungssystem - Lose 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21: Mind. eine Referenz mit dem Verpflegungssystem Cook & Hold.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • 5.2 Besonderer Referenznachweis (Gesamtnachweis) bei einem Angebot für mehrere Lose (Abgabe nur erforderlich, bei einem Angebot für mehrere Lose) - Mindestanforderung: - Mindestens Gesamtnachweis, dass durch parallele Referenzaufträge in letzten fünf Jahren ein mind. vergleichbarer Gesamtumfang (kumulierte Anzahl an Mittagessen / pro Tag) aller angebotenen Lose in vergleichbaren Einrichtungen erbracht worden ist. - Hinweise: Für den Fall, dass ein Bieter für mehr als ein Los ein Angebot abgibt, muss er nachweisen, dass er in der Vergangenheit bereits Leistungen im mind. vergleichbaren Gesamtumfang (kumulierte Anzahl an Mittagessen / pro Tag) aller nunmehr gebotenen Lose parallel erbracht hat. - Bei einem Angebot für alle Lose sind z. B. 3.400 Mittagessen pro Tag nachzuweisen
    • bei einem Angebot nur für Los 1 und Los 13 z. B. 600 Mittagessen pro Tag - Der Gesamtnachweis kann erstens durch mehrere Referenzaufträge für unterschiedliche Auftraggeber erbracht werden, solange alle Versorgungsaufträge, die als Nachweis dienen, im Leistungszeitraum ab 02/2020 bis 02/2025 (oder laufend) mind. 2 Jahre vom Bieter parallel für mind. vergleichbare Einrichtungen (z. B. Kita, Schule, Hort, Krankenhaus oder Pflegeheim) erbracht worden sind (s. unten Bsp. 1) - Es ist zweitens alternativ möglich, den Nachweis durch nur eine einzige Referenz zu erfüllen, die die Gesamtanzahl an Mittagessen pro Tag für die Lose im Leistungszeitraum 02/2020 bis 02/2025 (oder laufend) für mind. vergleichbare Einrichtungen nachweist, für die sich der Bieter bewirbt (s. unten Bsp. 2) - Bitte beachten Sie, dass auch Referenzaufträge benannt werden können, die bereits als Eignungsnachweis in Ziff. 5.1 dienen. - Bsp.: Angebot für die Lose 1, 12 und 13 - Mindestanforderung an den Umfang: 200 + 200 + 400 = mind. 800 Mittagsessen / pro Tag
    • Nachweis möglich durch, z. B.: - Bsp. 1: Referenz A (Leistung von 02/2022 - 04/2024) mit 500 Mittagessen pro Tag und Referenz B (Leistung von 12/2021 - 08/2024) mit 300 Mittagessen pro Tag oder - Bsp. 2: Referenz C (02/2021 - laufend) mit 900 Mittagessen pro Tag - Mindestanforderungen: - Referenzauftrag oder -aufträge für einen oder mehrere Auftraggeber - Leistungszeitraum ab 02/2020 bis 02/2025 (oder laufend) für mind. 2 Jahre parall

Zuschlagskriterien

  • Preiswertung: Bei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.

  • Versorgungskonzept

    • Aufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt
    • Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
  • Versorgungskonzept: Be) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB24 Seiten
Eignungskriterien287 KB4 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Projektplan56 KB16 Seiten
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