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Verwertung von Bioabfall und Grüngut für die Stadt Memmingen vom 01.01.2027 - 31.12.2031

Auftraggeber
Veröffentlicht
31.07.2026
Angebotsfrist
15.09.2026
Los 1: Übernahme, Transport und Verwertung von Bioabfall vom 01.01.2027 - 31.12.2031 mit Verlängerungsoption; Los 2: Übernahme, Transport und Verwertung von Grüngut vom 01.01.2027 - 31.12.2031 mit Verlängerungsoption
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
31.07.26
Abgabefrist
15.09.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Memmingen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@memmingen.de
Telefon
+49 83318501364
Website
https://www.deutsche-evergabe.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

    • Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes.
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
    • • Nichtvorliegen der in § 42 VgV bzw. § 31 UVgO in Verbindung mit §§ 123, 124 GWB genannten Tatbestände,
    • • Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung,
    • • Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft sowie Erklärung zur Insolvenz.
    • Nachweis durch Eigenerklärung gemäß Formblatt L 124 / L 1240.
    • Auf gesondertes Verlangen sind die Nachweise zu den Eigenerklärungen innerhalb einer angemessenen Frist vorzulegen.
    • Sowohl präqualifizierte als auch nicht präqualifizierte Unternehmen haben die in der Bekanntmachung genannten Eignungskriterien gleichermaßen zu erfüllen.
    • Unternehmen haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot
    • - entweder die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise)
    • - oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis
    • ggf. jeweils ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise, vorzulegen.
    • Präqualifizierte Unternehmen können zum Nachweis ihrer Eignung auf die im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) hinterlegten Unterlagen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise, verweisen.
    • Unternehmen stellen dabei eigenverantwortlich sicher, dass die hinterlegten Nachweise den in der Ausschreibung gestellten Anforderungen genügen.
    • Sofern im Angebot angegeben wird Nachunternehmer einzusetzen geht der Auftraggeber davon aus, dass von diesen keine schwere Verfehlung begangen wurde, die deren Zuverlässigkeit in Frage stellt und deshalb bei diesen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen und keine Eintragungen im Wettbewerbsregister gespeichert sind. Andernfalls wird um Mitteilung der Ausschlussgründe / Eintragungen gebeten.
    • Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die EEE, ggf. jeweils ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise, auch für diese abzugeben.
    • Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen innerhalb einer angemessenen Frist (in der Regel 6 Kalendertage) zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
  • Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

    • Angabe des Jahresumsatzes.
    • Nachweis durch Eigenerklärung gemäß Formblatt L 124 / L 1240.
    • Auf gesondertes Verlangen sind die Nachweise zu den Eigenerklärungen innerhalb einer angemessenen Frist vorzulegen.
  • Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

    • Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die zur Abdeckung seiner vertraglichen und gesetzlichen Haftung erforderliche/-n Versicherung/-en für Personen-, Vermögens- und Sachschäden abzuschließen und über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten. Der Auftragnehmer hat den Fortbestand der Versicherung/-en auf Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen.
    • Die Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung gegen Personen- und Sachschäden muss mindestens 1,5 Mio. EUR je Schadensfall betragen sowie für mindestens zwei Schadensfälle pro Jahr Gültigkeit haben. Diese Deckungssumme wird der Auftragnehmer auch von eventuell eingeschalteten Unterauftragnehmern/Erfüllungsgehilfen verlangen. Der Abschluss der Betriebshaftpflichtversicherung durch den Unterauftragnehmer/Erfüllungsgehilfen schränkt die Haftung des Auftragnehmers nicht ein.
    • Nachweis durch Eigenerklärung gemäß Formblatt L 124 / L 1240.
    • Auf gesondertes Verlangen sind die Nachweise zu den Eigenerklärungen innerhalb einer angemessenen Frist vorzulegen.
  • Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit

    • Los 1: Nachweis von mindestens einer mit der zu vergebende Leistung vergleichbaren Referenz über früher ausgeführte Dienstleistungen der in den letzten höchstens 3 Jahren (gerechnet ab dem Tag der Auftragsbekanntmachung) erbrachten wesentlichen Leistungen durch Eigenerklärung gemäß Formblatt L 1240. Als vergleichbar gilt eine Referenz über den Umschlag und Transport von insgesamt durchschnittlich mindestens 200 Tonnen Bioabfall oder stofflich vergleichbaren biogenen Abfällen sowie Altholz pro Monat für mindestens 24 Monate, die insgesamt innerhalb des vorgegebenen Zeitraums der letzten drei Jahre erbracht wurde. Die als vergleichbar geforderte Gesamtmindestmenge von 4.800 Tonnen und Mindestleistungsdauer von insgesamt 24 Monaten kann dabei bei einem Auftraggeber oder mehreren Auftraggebern erfolgt sein. Der/den angegebenen Referenz(en) ist daher eine Auflistung der/des Auftrag-geber/-s mit Angabe der jeweiligen Menge, Beauftragungszeiträume und Benennung des/der Auftraggeber/-s vorzulegen (es gilt die Summe der Referenzen).
    • Los 2: Nachweis von mindestens einer mit der zu vergebende Leistung vergleichbaren Referenz über früher ausgeführte Dienstleistungen der in den letzten höchstens 3 Jahren (gerechnet ab dem Tag der Auftragsbekanntmachung) erbrachten wesentlichen Leistungen durch Eigenerklärung gemäß Formblatt L 1240. Als vergleichbar gilt eine Referenz über die Umschlag und Transport von insgesamt durchschnittlich mindestens 100 Tonnen Grüngut oder stofflich vergleichbaren biogenen Abfällen sowie Altholz pro Monat für mindestens 24 Monate, die insgesamt innerhalb des vorgegebenen Zeitraums der letzten drei Jahre erbracht wurde. Die als vergleichbar geforderte Gesamtmindestmenge von 2.400 Tonnen und Mindestleistungsdauer von insgesamt 24 Monaten kann dabei bei einem Auftraggeber oder mehreren Auftraggebern erfolgt sein. Der/den angegebenen Referenz(en) ist daher eine Auflistung der/des Auftrag-geber/-s mit Angabe der jeweiligen Menge, Beauftragungszeiträume und Benennung des/der Auftraggeber/-s vorzulegen (es gilt die Summe der Referenzen).

Zuschlagskriterien

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Vergabeunterlagen

Projektplan156 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB16 Seiten
Vertragsentwurf37 KB32 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
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