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VgV Bauphysik - Neubau Betriebsgebäude Wasserwerk Leutkirch i.A.

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
Die Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu plant den Neubau des Wasserwerks bestehend aus Verwaltung, Werkstätten und Fahrzeughalle. Derzeit befindet sich das Wasserwerk auf dem Gelände des Bauhofs an der Brühlstraße. Weil am derzeitigen Standort der Neubau eines Feuerwehrhauses geplant ist und der Bauhof daher an anderer Stelle (südlich der Kläranlage) neu gebaut wird, muss auch ein neuer Standort für das Wasserwerk gefunden werden. Hierzu wurde eine Standortuntersuchung vorgenommen. Der Standort Tautenhofer Straße nordöstlich des bestehenden Pumpwerks an der Rauns setzte sich im Gemeinderat durch, da die Erschließung (Strom, Wasser) bereits vorhanden ist. Auch die verkehrliche Anbindung / Erreichbarkeit und die betrieblichen Synergien an diesem Standort sind hoch. Entsprechend der Rückmeldung des LRA zur Bauvoranfrage muss der Abstand zur alten Schutzzone II des Brunnens eingehalten werden, demnach ist der Neubau entsprechend abzurücken. Der Standort Rauns bietet auch die Möglichkeit aufgrund der zentralen Lage im Versorgungsnetz sowie dem bestehenden Ersatzversorgungsbrunnen Rauns ein Blackoutkonzept bzw. eine netzgebundene Notversorgung für fast das komplette Gemeindegebiet von diesem Standort aus zu entwickeln. Durch die Stadt Leutkirch wurden bereits ein Raumkonzept sowie ein Entwurf erarbeitet, der noch bis einschließlich LPH 4 durch die Stadt weitergeführt wird. Es ist ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Sozialeinrichtungen, Werkstätten und Lager geplant. Weiterhin sind ein Kaltlager für Rohre sowie eine Fahrzeughalle/Garagen vorgesehen. Die für den Betrieb essenziellen Fahrzeuge bzw. die wegen der Einsatzfähigkeit frostfrei stehen müssen (z. B. Tankanhänger) sollen dabei in der Durchfahrtshalle stehen (Hängerbetrieb, Rangierarbeiten, Beladung). Die restlichen Fahrzeuge können im Bereich Betriebshof überdacht abgestellt werden. Die BGF (R) beträgt ca. 1.900m², die BGF (S) ca. 335m² für Überdachungen. Für bauphysikalischen Nachweis- u. Beratungsleistungen gem. HOAI, Anlage 1, Nr. 1.2, LPH 1-7, optional 8-9 als besondere Leistung, wird ein geeignetes Ingenieurbüro auch mit Erfahrungen im Holz- oder Holzhybridbau gesucht. Die geforderten Leistungen umfassen: 1. Thermische Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung inkl. Blower-Door-Test 2. Bauakustik 3. Raumakustik. Es wird eine Beratung zum energetischen Konzept/Heizkonzept erwartet (3 Varianten inkl. Kosten). Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.26
Teilnahmefrist
08.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Leutkirch, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
wettbewerb@kohlergrohe.de
Telefon
+49 71176963932
Website
https://www.leutkirch.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Jeder Bewerber/-in und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jede/r Nachunternehmer/in im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben

    • Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeitenden im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.
    • Insgesamt können max. 10% bzw. 50 mögliche Punkte erreicht werden.
    • Als Mindestanforderung gelten min. 2 Mitarbeitende im Unternehmen.
    • Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren abgegeben werden.
    • Insgesamt können max. 10% bzw. 50 mögliche Punkte erreicht werden.
    • Als Mindestanforderung gelten min. 50.000€ Jahresumsatz im Mittel.
  • Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es sollen 3 Referenzen eingereicht werden. Referenz A1 ist zwingend erforderlich, A2 und B sind optional. In der Referenzkategorie A können 2 Projekte gewertet werden, in der Referenzkategorie B kann 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind möglich, d.h. ein Projekt der Referenz A kann auch bei Referenz B gewertet werden. Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein. Darstellung der Referenzen jeweils auf einem Projektblatt im pdf-Format (max. 2 Seiten DIN A4)

    • Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte:
    • max. 300 Punkte für Referenz A (60%)
    • (A1 max. 150 Punkte, A2 max. 150 Punkte)
    • max. 100 Punkte für Referenz B (20%)
    • Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden.
    • Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung bei einer zwingenden Referenz führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Wird die Mindestanforderung bei Referenz B (optional) nicht erfüllt, wird diese nicht gewertet. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
    • Beschreibung der Referenzen für Bauphysik:
    • Referenz A1– zwingend:
    • Thema Neubau eines Gewerbebaus mit gemischter Nutzung / Gewerbebaus mit Verwaltung
    • Für Referenz A1 gelten folgende Mindestanforderungen:
    • - Nachweis eines realisierten Projekts im Gewerbebau mit gemischter Nutzung
    • - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 2 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 – 5) und mind. eines Bereiches aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik) im Unternehmen des Bewerbers
    • Für Referenz A1 gelten folgende Wertungskriterien
    • Insgesamt 5 Punkte
    • Nutzungen: Wasserwerk 2 Pkt., Verwaltung und Halle 2 Pkt, 1 aus den 2 genannten Nutzungen 1 Pkt.
    • Bereiche: jeder weitere im Büro des Bewerbers durchgeführte Bereich aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik je 1,5 Pkt.
    • Referenz A2– optional:
    • Thema Neubau eines Gewerbebaus mit gemischter Nutzung / Gewerbebaus mit Verwaltung
    • Für Referenz A2 gelten folgende Mindestanforderungen:
    • - Nachweis eines realisierten Projekts im Gewerbebau mit gemischter Nutzung
    • - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 2 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 – 5) und mind. eines Bereiches aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik) im Unternehmen des Bewerbers
    • Für Referenz A2 gelten folgende Wertungskriterien
    • Insgesamt 5 Punkte
    • Wasserwerk 2 Pkt., Verwaltung und Halle 2 Pkt, 1 aus den 2 genannten Nutzungen 1 Pkt.
    • Bereiche: jeder weitere im Büro des Bewerbers durchgeführte Bereich aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik je 1,5 Pkt.
    • Referenz B - optional:
    • Thema Neubau Holz- oder Holzhybridbauweise
    • Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:
    • - Nachweis eines realisierten Neubaus in Holz- oder Holzhybridbauweise
    • - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 2 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 – 5) und mind. eines Bereiches aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik) im Unternehmen des Bewerbers
    • Für Referenz B gelten folgende Wertungskriterien
    • Insgesamt 5 Punkte
    • BGF (R): ≥ 1.000 m² 3 Pkt., ≥750 < 1.000 m² 2 Pkt., ≥500 < 750 m² 1 Pkt., < 500 m² 0 Pkt.
    • Bereiche: jeder weitere Bereich aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik je 1 Pkt.
    • Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.
    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Vergleichbare Qualifikationen sind ebenfalls zugelassen
    • der Nachweis der Gleichwertigkeit ist der Bewerbung beizufügen.

Zuschlagskriterien

  • Darstellung der Qualität in Projektleitung und Projektteam: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

  • Darstellung der Qualität in Referenzen und in der Vorgehensweise der Projektleitung: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

  • Darstellung der Qualität im Projektmanagement: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

  • Darstellung der Kompetenz im Verhandlungsgespräch: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB32 Seiten
Eignungskriterien287 KB6 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB24 Seiten
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