Frist abgelaufen

VgV Fachplanung TGA (Elektro) - Neubau Fachraumzentrum, Bad Mergentheim

Auftraggeber
Veröffentlicht
21.03.2025
Angebotsfrist
Die Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt, den Neubau eines Fachraumzentrums mit einer Mensa, sowie den dazugehörenden Außenanlagen als bauliche Erweiterung zum Schulbau der Kopernikus-Realschule (KRS) und dem Deutschorden-Gymnasium (DOG). // Das neue Fachraumzentrum soll ab dem Schuljahr 2028/29 ausreichend Interimsfläche für die Sanierungszeit der Bestandsschulgebäude und langfristig die benötigten Mehrflächen für den regulären Schulbetrieb schaffen. Im Anschluss an die Sanierungszeit soll das Fachraumzentrum den Schülerinnen und Schülern moderne und flexible Fachräume für Naturwissenschaften, Sammlungen, Technik-/ Werkräume sowie Lehrküchen- und -theorieräume bieten. Dabei sollen die Räume wie auch das Fachraumzentrum hinsichtlich der Funktion und Zuordnung von den jeweiligen Schulformen getrennt genutzt werden können. // Da die aktuelle Cafeteria im KRS-Gebäude aufgrund der wachsenden Schülerzahl zu klein sein wird und zudem in der aktuellen Verortung unter den Schülerinnen und Schülern ein Akzeptanzproblem aufweist, ist ebenfalls geplant in dem Fachraumzentrum eine neue Mensa zu realisieren. // Das Baufeld für das neue Fachraumzentrums liegt zentral zwischen den beiden Schulen der KRS und DOG und wird zurzeit noch als Schulparkplatz genutzt. Diese Lage ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern eine flexible Nutzung der Fachräume. Für das geplante Fachraumzentrum lobt die Stadt Bad Mergentheim derzeit einen Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten aus. Im Rahmen des Wettbewerbs werden innovative, nachhaltige, wirtschaftliche und schnell realisierbare Vorschläge für das neue Fachraumzentrum mit der Mensa in Holz- oder Holzhybridbauweise gesucht. Das dem Wettbewerb zugrundeliegende Raumprogramm sieht eine NUF von ca. 2.700 m² vor, Vorgaben zur Gebäudehöhen und Geschossigkeit werden nicht gemacht. Das verfahrensabschließende Preisgericht findet voraussichtlich am 26.06.2025 statt. // Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Standort eine qualitätsvolle, wirtschaftliche und nachhaltige Gebäudestruktur mit qualitätsvollen schulischen Freianlagen zu entwickeln, die auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen reagiert. // Die Ausloberin wünscht sich einen hohen Vorfertigungsgrad und erwartet dadurch eine kurze Bauzeit und eine wirtschaftliche Errichtung des Neubaus. Das Fachraumzentrum soll daher in Holz- oder Holzhybridbauweise geplant und erstellt werden. Eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung wird vorausgesetzt. // Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 (Elektro), optional ALG 6, LPH 1-8, +9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro mit Erfahrungen im Holz-/Holzhybridbau gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Fachplanung TGA (HLS) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. // Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1.

Zeitplan

Veröffentlichung
21.03.25
Teilnahmefrist
22.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bad Mergentheim, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
andrey.lobachev@kohlergrohe.de
Telefon
+49 711 769 639 34
Website
https://www.bad-mergentheim.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • insgesamt 20%, 100 mögliche Punkte: Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur: Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben: Eigenerklärung über den Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.

  • insgesamt 80%, 400 mögliche Punkte. Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.

    • Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.//
    • Es können 2 Referenzen gewertet werden.
    • Referenz A ist zwingend erforderlich, die Referenz B ist optional.
    • In jeder Referenzkategorie kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden.
    • Mehrfachnennungen sind möglich.
    • Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.//
    • Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte:
    • max. 200 Punkte für Referenz A (40%)
    • max. 200 Punkte für Referenz B (40%).
    • Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden.
    • Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
    • //
    • Beschreibung der Referenzen für Fachplanung TGA (ELT):
    • Referenz A – zwingend:
    • Nachweis eines realisierten Projekts zum Thema Bildungseinrichtung, Schule wird höher bewertet
    • (Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau Schule oder vgl., ca. 2700 m² NUF, öffentlicher Auftraggeber)
    • Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung:
    • o Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projekts, Thema Bildungseinrichtung
    • o Kosten der KG 300-400 mind. 5,0 Mio. € netto
    • o Leistungszeitraum 2015 – 2025 (fertiggestellt)
    • o Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (min. 2 - 8) und Anlagengruppen (4+5) im Unternehmen
    • Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • //
    • Referenz B - optional:
    • Nachweis eines realisierten Projekts Thema Holz- oder Holzhybridbauweise
    • (Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau Holz- oder Holzhybridbauweise, ca. 2700 m² NUF, PV-Anlage).
    • Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:
    • o Nachweis eines realisierten Projekts Thema Holz- oder Holzhybridbauweise
    • o Kosten (KG 300 - 400) mind. 5,0 Mio. € netto
    • o Leistungszeitraum 2015 – 2025, fertiggestellt
    • o Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (min. 2 - 8) und Anlagengruppen (4+5) im Unternehmen
    • //
    • Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.
  • Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachrichtung Fachplanung TGA (Elektro) zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.

Zuschlagskriterien

  • Projektorganisation

  • Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter/in

  • Projektmanagement

  • Honorarangebot

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB8 Seiten
Eigenerklärung124 KB16 Seiten
Eignungskriterien56 KB32 Seiten
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