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VgV-Verfahren Bauphysik - Neubau Bauhof Unterer Auenweg Leutkirch i.A.

Auftraggeber
Veröffentlicht
31.07.2026
Angebotsfrist
Die städtebauliche Planung der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu sieht eine Verlagerung des bestehenden Bauhofes von der Brühlstraße in das Gewerbegebiet am Unteren Auenweg südlich der Kläranlage vor. Eine Verlagerung des Bauhofs ist notwendig, um das Gelände frei für die Erstellung eines neuen Feuerwehrhauses zu machen. . Der Bauhof ist ein Bestandteil der öffentlichen Infrastruktur der Stadt Leutkirch. Ziel des Neubaus ist die Schaffung eines funktionalen, wirtschaftlichen und zukunftssicheren Standortes, der den Anforderungen der kommunalen Aufgabenerfüllung dauerhaft gerecht wird. . Die Stadt Leutkirch wird die Objektplanung bis einschließlich der Genehmigungsplanung in LPH 4 durchführen. . Das Gelände wird im Osten durch die Erschließungsstraße - Unterer Auenweg - und im Westen durch die Eschach begrenzt. Der Geländeverlauf ist von Ost nach West abschüssig, sodass Teile der Fläche im Überflutungsbereich HQ-Extrem liegen. Aus wirtschaftlichen Gründen wird auf eine Aufschüttung des Geländes über HQ-Extrem verzichtet. Im Hochwasserfall wären auch wichtige Zufahrtsstraßen zum Bauhof betroffen und dieser somit nicht mehr erreichbar. Derzeit wird ein Höhenniveau des Geländes von 644,50 ü NHN angestrebt. Zur Eschach wird eine 10m breite Schutzzone ausgebildet. . Das Baugrundstück weist für den Bereich Bodenarchäologie keine Verdachtsfläche auf. Im Dezember 2025 gab es auf dem künftigen Gelände erste Bohrungen für ein Bodengutachten. Diese wurden ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein. Das Bodengutachten wird in der in 2. Phase zur Verfügung gestellt. Zudem wurde ein Artenschutzgutachten mit Eingriffsbilanzierung erstellt, dieses wird in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. . Vorgesehen ist ein funktional gegliederter Gebäudekomplex in Holzhybridbauweise: - Sockel, Bodenplatten und stark beanspruchte Bauteile in Beton - Holzständerkonstruktion, je nach Nutzung als gedämmte Gebäudehülle oder als offene Kalthalle ausgebildet - Tragende und aussteifende Außen- und Innenwände als großformatige, vorgefertigte Holzelemente . Die BGF (R) beträgt ca. 6.100m², BGF (S) ca. 2.200m² für Überdachungen. . Für bauphysikalischen Nachweis- u. Beratungsleistungen gem. HOAI, Anlage 1, Nr. 1.2, LPH 1-7, optional 8-9 als besondere Leistung, wird ein geeignetes Ingenieurbüro auch mit Erfahrungen im Holz- oder Holzhybridbau gesucht. . Die geforderten Leistungen umfassen: 1. Thermische Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung, inkl. Blower-Door-Test 2. Bauakustik 3. Raumakustik. . Es wird eine Beratung zum energetischen Konzept/Heizkonzept erwartet (3 Varianten inkl. Kosten). Nachweise für die Förderung des KfW-Effizienzhaus-Standard 40 sind erforderlich. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.

Zeitplan

Veröffentlichung
31.07.26
Teilnahmefrist
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Leutkirch, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@leutkirch.de
Telefon
+49 75 61 87-0
Website
https://www.leutkirch.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/-in zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Vergleichbare Qualifikationen sind ebenfalls zugelassen
    • der Nachweis der Gleichwertigkeit ist der Bewerbung beizufügen.
  • Jeder Bewerber/-in und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jede/r Nachunternehmer/in im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben

    • Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeitenden im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.
    • Insgesamt können max. 10% bzw. 50 mögliche Punkte erreicht werden.
    • Als Mindestanforderung gelten min. 2 Mitarbeitende im Mittel.
    • Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren abgegeben werden.
    • .
    • Insgesamt können max. 10% bzw. 50 mögliche Punkte erreicht werden.
    • Als Mindestanforderung gelten min. 200.000€ Jahresumsatz im Mittel.
  • Insgesamt können max. 80% bzw. 400 mögliche Punkte erreicht werden. Jeder Bewerber/-in jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben. . Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. . Es sollen 3 Referenzen eingereicht werden. Referenz A1 ist zwingend erforderlich, A2 und B sind optional. In der Referenzkategorie A können 2 Projekte gewertet werden, in der Referenzkategorie B kann 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind möglich, d.h. ein Projekt der Referenz A kann auch bei Referenz B gewertet werden. Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein. Darstellung der Referenzen jeweils auf einem Projektblatt im pdf-Format (max. 2 Seiten DIN A4)

    • Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • .
    • Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte:
    • max. 300 Punkte für Referenz A (60%)
    • (A1 max. 150 Punkte, A2 max. 150 Punkte)
    • max. 100 Punkte für Referenz B (20%).
    • .
    • Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden.
    • Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung bei einer zwingenden Referenz führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Wird die Mindestanforderung bei Referenz B (optional) nicht erfüllt, wird diese nicht gewertet. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
    • .
    • Beschreibung der Referenzen für Bauphysik:
    • .
    • Referenz A1– zwingend:
    • Thema Neubau eines Gewerbebaus mit gemischter Nutzung / Gewerbebaus mit Verwaltung
    • Für Referenz A1 gelten folgende Mindestanforderungen:
    • .
    • - Nachweis eines realisierten Projekts im Gewerbebau mit gemischter Nutzung
    • - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 3 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 – 5) und mind. eines Bereiches aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik) im Unternehmen des Bewerbers
    • .
    • Für Referenz A1 gelten folgende Wertungskriterien
    • .
    • Insgesamt 5 Punkte
    • Nutzungen: Bauhof 3 Pkt., Verwaltung, Halle und Werkstätten 3 Pkt., 2 aus den 3 genannten Nutzungen 2 Pkt.
    • Bereiche: jeder weitere im Büro des Bewerbers durchgeführte Bereich aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik je 1 Pkt.
    • .
    • Referenz A2– optional:
    • Thema Neubau eines Gewerbebaus mit gemischter Nutzung / Gewerbebaus mit Verwaltung.
    • .
    • Für Referenz A2 gelten folgende Mindestanforderungen:
    • .
    • - Nachweis eines realisierten Projekts im Gewerbebau mit gemischter Nutzung
    • - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 3 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 – 5) und mind. eines Bereiches aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik) im Unternehmen des Bewerbers
    • .
    • Für Referenz A2 gelten folgende Wertungskriterien
    • .
    • Insgesamt 5 Punkte
    • Nutzungen: Bauhof 3 Pkt., Verwaltung, Halle und Werkstätten 3 Pkt., 2 aus den 3 genannten Nutzungen 2 Pkt.
    • Bereiche: jeder weitere im Büro des Bewerbers durchgeführte Bereich aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik je 1 Pkt.
    • .
    • Referenz B - optional:
    • Thema Neubau Holz- oder Holzhybridbauweise
    • Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:
    • .
    • - Nachweis eines realisierten Neubaus in Holz- oder Holzhybridbauweise
    • - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 3 Mio. €
    • - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde
    • - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2 – 5) und mind. eines Bereiches aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik) im Unternehmen des Bewerbers
    • .
    • Für Referenz B gelten folgende Wertungskriterien
    • .
    • Insgesamt 5 Punkte
    • BGF (R): >5.000m² 2 Pkt., >2000-5000m² 1 Pkt.
    • Bereiche: jeder weitere Bereich aus Wärmeschutz und Energiebilanzierung / Bauakustik / Raumakustik je 1 Pkt.
    • Nutzung: Gewerbe 1 Pkt
    • .
    • Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

Zuschlagskriterien

  • Darstellung der Qualität in Projektleitung und Projektteam: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

  • Darstellung der Qualität in Referenzen und in der Vorgehensweise der Projektleitung: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

  • Darstellung der Qualität im Projektmanagement: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

  • Darstellung der Kompetenz im Verhandlungsgespräch: Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 04 in Phase 2 näher erläutert wird.

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB12 Seiten
Eignungskriterien287 KB24 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB8 Seiten
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