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Wärmewende Vorderpfalz - Ingenieurleistungen HOAI-Ph. 3-8 Gebäude und Statik Großwärmepumpenanlage

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.07.2026
Angebotsfrist
Vergabestelle ist die Technische Werke Ludwigshafen am Rhein AG und Auftraggeber ist die WWVP GmbH. Die WWVP GmbH beabsichtigt zur Finanzierung der erforderlichen Investitionen Fördermittel und dabei insbesondere eine Förderung nach der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) vom 01. August 2022 in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der Bedeutung der Fördermittel für die wirtschaftliche Realisierbarkeit des Projekts stehen alle genannten Termine (insbesondere die finale Vergabe der einzelnen Lose, sowie alle darauffolgenden Termine) unter der aufschiebenden Bedingung, dass eine Förderung nach Modul 2 der BEW von dem zuständigen Fördermittelgeber (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - BAFA) bewilligt wird.

Zeitplan

Veröffentlichung
24.07.26
Teilnahmefrist
23.08.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.200.000 €
Erfüllungsort
Ludwigshafen, Deutschland
E-Mail
werner.sautter@twl.de
Telefon
+49 6215052883
Website
https://www.deutsche-evergabe.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Folgende Erklärungen müssen in der nachfolgenden Reihenfolge geordnet mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden

    • (Fehlen im Teilnahmeantrag vom Auftraggeber
    • geforderte Nachweise oder Erklärungen,
    • kann der Auftraggeber diese in einer von ihm
    • gesetzten Frist nachverlangen. Werden
    • die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb
    • der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag
    • ausgeschlossen. Soweit Eigenerklärungen verlangt
    • werden, behält sich der Auftraggeber
    • vor, die Bestätigung der zuständigen Stelle
    • nachzufordern):
    • 1. Firmenprofil des Bewerbers (Angabe der
    • wichtigsten Eckdaten wie z.B.
    • Mitarbeiteranzahl, Standorte,
    • Unternehmensstruktur, etc.) als formlose
    • Erklärung in
    • Textform
    • 2. Auszug bzw. Nachweis über die Eintragung in
    • das Berufs- oder Handelsregister, oder
    • eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung
    • einer zuständigen Verwaltungsbehörde
    • oder eines Gerichts des Herkunftslandes des
    • Bewerbers (bei Ablauf der Bewerbungsfrist
    • nicht älter als 3 Monate)
    • 3. Nachweis über Mitgliedschaft in einer
    • Berufsgenossenschaft o.ä.
    • 4. Eigenerklärung, dass die Pflicht zur Zahlung
    • von Steuern, Abgaben und Beiträgen
    • zur Sozialversicherung nicht verletzt wird bzw.
    • wurde, vgl. § 123 Abs. 4 GWB
    • 5. Eigenerklärung, dass keine unzutreffenden
    • Erklärungen in Bezug auf Fachkunde,
    • Leistungsfähigkeit
    • und Zuverlässigkeit (Eignung) abgegeben wird
    • oder diese Auskünfte unberechtigt erteilt
    • werden, vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB
    • 6. Eigenerklärung, dass keine nachweislich
    • begangene schwere Verfehlung vorliegt,
    • durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder
    • einer Person, die für das Unternehmen
    • verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl.
    • § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB. Ein Verhalten
    • ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine
    • Person, die für die Führung der Geschäfte
    • verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder
    • ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden
    • dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer
    • anderen für das Unternehmen handelnden
    • Person vorliegt, vgl. § 123 Abs. 3 GWB.
    • 7. Eigenerklärung, über einen Verhaltensstandard,
    • der im Unternehmen kommuniziert
    • ist und relevante Geschäftsprozesse danach
    • ausgerichtet sind. Ziel des Verhaltensstandards
    • ist die Gewährleistung integren
    • Geschäftsverhaltens im Sinne einer präventiven
    • Antikorruptionsmaßnahme.
    • 8)a) Eigenerklärung zur verbindlichen
    • Anerkennung des Landestariftreuegesetzes (LTTG)
    • Rheinland-Pfalz zur Gewährleistung von Tariftreue
    • und Mindestentgelt bei öffentlichen
    • Auftragsvergaben vom 1.12.2010 (GVBl.2010, Nr.
    • 20, S. 426 ff. vom 13.12.2010).
    • 8)b) Eigenerklärung folgenden Inhalts: ‚Hiermit
    • erklären wir, dass wir unseren Mitarbeitern
    • den im o.a. LTTG-Gesetz geforderten Mindestlohn
    • zahlen und den Auftraggeber wegen
    • eventueller Ansprüche freistellen. Diese
    • Verpflichtung übernehmen wir auch für
    • Unternehmen,
    • die wir mit der Erfüllung unserer Verpflichtungen
    • gegenüber dem Auftraggeber beauftragen.‘
    • 9. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem
    • Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern
    • unterzeichnete Erklärung abzugeben: -in der die
    • Bildung einer Arbeitsgemeinschaft
    • im Auftragsfall erklärt wird, -in der alle Mitglieder
    • aufgeführt sind und ein bevollmächtigter
    • Vertreter bezeichnet wird, -dass der
    • bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
    • gegenüber
    • dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
    • insbesondere zur Abgabe des Teilnahmeantrags,
    • zur Angebotsabgabe sowie zum Abschluss und zur
    • Durchführung des Vertrages bevollmächtigt
    • ist, dass alle Mitglieder sich als Gesamtschuldner
    • verpflichten und als solche haften,
    • auch über die Auflösung der Bieter bzw.
    • Arbeitsgemeinschaft hinaus. Ansonsten wird
    • die Bewerbergemeinschaft zwingend
    • ausgeschlossen.
    • 10. Eigenerklärung jeweils zu Umsatz und
    • Lieferungen/Leistungen, jeweils für die letzten
    • drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
    • 11. Eigenerklärung zum Umsatz für mit der
    • auszuschreibenden Maßnahme vergleichbaren
    • Aufgabebereiche in den letzten 3 Geschäftsjahren
    • unter Angabe des Eigenleistungsanteils
    • 12. Bonitätsnachweis über Eigenauskunft
    • (Creditreform, CRIF GmbH oder vergleichbar),
    • nicht älter als 6 Monate
    • 13. Eigenerklärung, dass über das Vermögen des
    • Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder
    • vergleichbares Verfahren
    • beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels
    • Masse abgelehnt worden ist, vgl. §
    • 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
    • 14. Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen
    • nicht in Liquidation befindet, vgl.
    • § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
    • 15. Nachweis von Haftpflichtversicherungen
    • (Unternehmenshaftpflicht, Berufshaftpflicht)
    • mit Angabe der Deckungssummen für Sach-,
    • Personen und Vermögensschäden.
  • Nennung von mindestens 2 Referenzen bei Unternehmen aus der Europäischen Union, die in Umfang und Leistung denen der Ausschreibung entsprechen Eine geeignete/vergleichbare Referenz liegt vor, wenn folgende Mindestanforderungen alle erfüllt sind

    • * Erfolgreiche Projektfertigstellung/
    • Inbetriebnahme zwischen 01.01.2014 - 31.12.2025
    • * Projektmanagement Stufe 1-5 gem. AHO Heft 9
    • und Generalplanung gem. HOAI (Objektplanung
    • für Gebäude, Tragwerksplanung, Technische
    • Gebäudeausrüstung, Bauphysik, Teilweise
    • Erbringung der Leistung durch Subunternehmer
    • ist möglich)
    • * Beide Referenzen müssen ein Projekt aus dem
    • Kraftwerksbau beinhalten
    • * Beide Referenzen müssen erhöhte
    • Anforderungen an den Brand-und Umweltschutz
    • aufweisen
    • *Projektumsetzung erfolgt im laufenden Betrieb
    • des industriellen Umfelds
    • *Projekt mit komplexen statischen Anforderungen
    • an den Baugrund (z.B. Pfahlgründung
    • etc.)
    • Bei Nichteinhaltung einer Mindestanforderung
    • wird die Referenz nicht gewertet
    • Kurzbeschreibung der Referenz mit folgenden
    • Angaben:
    • * Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau/Neubau)
    • * Art der Nutzung (Industriebau, Verwaltungs- und
    • Bürogebäude, Sonstiges) und Angabe
    • der Honorarzone des Projektes (HOAI)
    • * Wurden die Maßnahmen im laufenden Betrieb
    • erstellt
    • * Handelt es sich um Maßnahmen mit erhöhten
    • Anforderungen an den Brand- und Umweltschutz
    • * Benennung des Projektleiters und des
    • Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro)
    • * Projektgröße durch die Angabe der Baukosten
    • (netto gesamt)
    • * Angabe der Nutzfläche(n)
    • * Projektzeit (Leistungszeitraum des Bewerbers
    • und Bauzeit)
    • * Alter der Referenz /Datum Abschluss LPH 8)
    • * Leistungsumfand des Bewerbers (Angabe der
    • beauftragten und erbrachten Leistungsphasen
    • nach HOAI)
    • * Leistungsstand der Referenz
    • * Projektdurchführung nach öffentlichen
    • Vergabevorschriften
    • * Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung,
    • Anschrift, Kontaktdaten) mit Referentpersonen
    • des Auftraggebers
  • Alle benannten Projekt- und Teilprojektleiter müssen die deutsche Sprache in Wort und Schrift sicher beherrschen, um eine reibungslose Kommunikation mit dem Auftraggeber und den Projektbeteiligten zu gewährleisten. Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der nachfolgend aufgeführten Projekt-/Teilprojektleiter

    • * Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter:
    • eingetragener Architekt bei
    • Länderingenieur- bzw. Architektenkammer und
    • Berufs- und Projekterfahrung
    • * Teilprojektleiter Objektplanung Gebäude:
    • eingetragener Architekt bei Länderingenieur bzw.
    • Architektenkammer
    • * Teilprojektleiter Tragwerksplanung:
    • eingetragener Statiker bei Länderingenieur bzw.
    • Architektenkammer
    • Eigenerklärung,
    • aus der die durchschnittliche jährliche
    • Beschäftigtenzahl
    • des Unternehmens und die Zahl seiner
    • Führungskräfte in den letzten drei Jahren
    • ersichtlich
    • ist
    • Eigenerklärung
    • zur Gewährleistung einer werktäglichen Präsenz
    • zur
    • Objektüberwachung in Leistungsphase 8 während
    • der Bauzeit. Für die ausgeschriebenen
    • Leistungsphasen 3-7 eine Reaktionszeit von 2
    • Stunden zur Teilnahme an einem Online-Meeting
    • (Teams o.ä.).

Zuschlagskriterien

  • Preis

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung203 KB8 Seiten
Eignungskriterien89 KB16 Seiten
Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB6 Seiten
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