Frist abgelaufen

Welheimer Mark - Planung der Altlastensanierung und Baureifmachung (Los 1) sowie Planung der verkehrstechnischen und entwässerungstechnischen Erschließung (Los 2)

Die Angebotsfrist ist am 05. September 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 23. Februar 2026

  • Ahlenberg Ingenieure GmbH, Herdecke (Planung der Altlastensanierung und Baureifmachung)
  • BPR Ingenieure, Essen (Planung der verkehrstechnischen und entwässerungstechnischen Erschließung)
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
06.08.2025
Angebotsfrist
Der Auftrag umfasst die Planung der Baureifmachung und Altlastensanierung (Los 1) sowie die Planung der verkehrstechnisches und entwässerungstechnisches Erschließung (Los 2) für die Entwicklungsfläche Welheimer Mark innerhalb des Gesamtprojekts Freiheit Emscher.
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
06.08.25
Fragenfrist
29.08.25
Teilnahmefrist
05.09.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Essen, Deutschland
Vertragslaufzeit
47 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
stefan.mager@luther-lawfirm.com
Telefon
+49 201 9220 24014

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich

    • 1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden
    • 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden
    • 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden.
  • Die unter diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 6. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung Für beide Lose (1 und 2) gilt: Vorzulegen ist eine Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden (2-fach maximiert), 1,5 Mio. EUR für Sachschäden (2-fach maximiert), und 1,5 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zu der Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden. Mindeststandards: Die vorgenannten Anforderungen sind Mindestanforderungen und somit zwingend zu erfüllen.

  • Die unter diesem Abschnitt "Allgemeiner Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 7. Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen. Mindeststandards: Für Los 1 (Ziff. 7.1): Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 800.000,- EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. 7.2 Mindeststandards: Für Los 2 (Ziff. 7.2): Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 400.000,- EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

  • 8. Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Durchschnittliche jährliche Belegschaft" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Für beide Lose gilt: Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind für im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung zum Unternehmen: Hauptsitz des Unternehmens, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Kontaktdaten, Gründungsjahr, Angaben Gesamtzahl der Beschäftigen sowie einzelner Berufsgruppen. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden.

  • 9. Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen über Unternehmensreferenzen sind im Einzelnen erforderlich: 9.1. Für Los 1: Es sind Eigenerklärungen über Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens vorzulegen. Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen nachzuweisen, die jeweils kumulativ die folgenden Mindestanforderungen (a-e) erfüllen: a) Die Referenz muss Planungsleistungen in vergleichbaren Planungsvorhaben (Leistungsbild Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI sowie gem. Anlage 12 zur HOAI), umfassen. b) Es müssen Planungsleistungen erbracht worden sein, die sowohl den Leistungsbereich Altlastensanierung als auch den Leistungsbereich Baureifmachung betreffen c) In beiden Leistungsbereichen (Altlastensanierung und Baureifmachung) müssen die Leistungsphase 3-7 vollständig erbracht worden sein. d) Zeitliche Anforderung: Die Planungsleistungen müssen innerhalb der letzten 10 Jahre erbracht worden sein, d.h. die Schlussabnahme der Leistungen darf nicht vor August 2015 erfolgt sein. e) Baukosten: Die Baukosten des Gesamtprojekts müssen mindestens 6,0 Mio. EUR (netto) betragen haben. Zu verwenden ist das Formular VIII.1 "Eigenerklärung Unternehmensreferenzen Los 1". Dieses ist vollständig auszufüllen. Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. 9.1. Für Los 2: Es sind Eigenerklärungen über Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens vorzulegen. Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen nachzuweisen, die jeweils kumulativ die folgenden Mindestanforderungen (a- d) erfüllen: a) Die Referenz muss Planungsleistungen in vergleichbaren Planungsvorhaben (Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI sowie Anlage 12 zur HOAI, Entwässerung und Leistungsbild Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI sowie Anlage 13 zur HOAI) umfassen. b) In beiden Leistungsbildern (Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen) müssen die Leistungsphasen 3-7 vollständig erbracht worden sein. c) Zeitliche Anforderung: Die Planungsleistungen müssen innerhalb der letzten 10 Jahre erbracht worden sein, d.h. die Schlussabnahme der Leistungen darf nicht vor August 2015 erfolgt sein. d) Baukosten: Die Baukosten des Gesamtprojekts müssen mindestens 2,5 Mio. EUR (netto) betragen haben. Zu verwenden ist das Formular VIII.2 "Eigenerklärung Unternehmensreferenzen Los 2". Dieses ist vollständig auszufüllen. Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.

  • 1. Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular IX zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: Die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" bezeichneten Unterlagen (also das Formular VIII.1 und/oder VIII.2) für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular X. Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort "Allgemeiner Jahresumsatz" bezeichnete Unterlage (Formular VII), (ii) die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XI. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.

Zuschlagskriterien

  • Honorar: Kriterium für Los 1 und 2. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

  • Bearbeitungskonzept: Fachplanungsübergreifendes projektspezifisches Umsetzungskonzept: Kriterium für Los 1 und 2. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

  • Bearbeitungskonzept: Zusammensetzung des Projektteams, Verfügbarkeiten, Ressourcenplanung: Kriterium für Los 1 und 2. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

  • Erfahrung der benannten Projektleitung (Referenzen): Kriterium für Los 1 und 2. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

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Lose (2)

Vergabeunterlagen

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB6 Seiten
Eigenerklärung124 KB12 Seiten
Eignungskriterien56 KB24 Seiten
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