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Westerweiterung der Deponie am Standort EVZ Mertesdorf - Planungsleistung Westerweiterung der Deponie am Standort EVZ Mertesdorf

Auftraggeber
Veröffentlicht
03.07.2026
Angebotsfrist
Bestandteil dieser Maßnahmen auf dem Standort des EVZ Mertesdorf ist der geordnete Betrieb einer Deponie entsprechend der Vorgaben der DepV. Der Betrieb der Anlage erfolgt seit 1978 entsprechend dem Planfeststellungsbeschluss vom 05.10.1976 (Az. 558-825) sowie dem Plangenehmigungsbescheid vom 19.03.2015 (Az. 315-22-235-01/1975). In der Folgezeit wurden mit mehreren Genehmigungen weitere Deponieabschnitte erschlossen, die der Ablagerung von Abfällen der Deponieklasse II dienen. Mit dem Bescheid zur Plangenehmigung vom 27.05.2015 (Az. 315-22-235-1/1975) wurden die maximalen Höhen der Deponiekubatur festgelegt sowie die Ablagerungsgrenzen und Ablagerungsmengen modifiziert. Auf Grund der abgelagerten Abfälle wird die Deponie in die Deponieklasse DK II gemäß DepV eingeordnet. Mit der Deponie wird die Entsorgungssicherheit im Verbandsgebiet der A.R.T. sichergestellt. Die Planfeststellungsfläche des EVZ Mertesdorf gliedert sich in die Deponiefläche Ost und Deponiefläche West. Die Deponiefläche Ost wird derzeit betrieben und erreicht in Teilbereichen bald die planfestgestellten Endhöhen. Derzeit wird auf Teilflächen (OBA II) ein Oberflächenabdichtungssystem realisiert, auf anderen Teilflächen (OBA I) wurde bereits ein Oberflächenabdichtungssystem realisiert. Die Deponie unterteilt sich in vier Deponieabschnitte, hierbei sind die Deponieabschnitte DA 1 bis DA 3 bereits endverfüllt und oberflächig profiliert. Teilflächen dieser endverfüllten Deponiebereiche werden derzeit mit einem qualifizierten Oberflächenabdichtungssystem abgedichtet. Im Deponieabschnitt DA 4 findet der derzeitige Ablagerungsbetrieb statt. In diesem Deponieabschnitt DA 4 wurden auch die Abfallmengen aus der Sanierung der Deponie Saarburg verdichtet eingebaut. Aufgrund der festgestellten Mehrmengen im Zuge des Rückbaus der Deponie wird das derzeit verfügbare Restablagerungsvolumen auf der Deponie Mertesdorf signifikant reduziert. Die unter den derzeitigen Betriebsbedingungen noch mögliche Restlaufzeit des ausgebauten und betriebenen Deponieabschnitts DA 4 beträgt wenige Jahre. Der Weiterbetrieb der Deponie in dem EVZ Mertesdorf ist grundsätzlich über den Deponieabschnitt DA 5 möglich, der sich im westlichen Flächenbereich des Standortes befindet und teilweise zur Zwischenlagerung von Böden, Oberflächenentwässerungseinrichtungen und für administrative Handlungen durch den A.R.T. genutzt wird. Der Großteil der Fläche des zukünftigen Deponieabschnitts DA 5 ist begrünt und teilweise bewaldet, eine betriebliche Nutzung erfolgt in diesen Flächenbereichen nicht. Zur weiteren Gewährleistung der Entsorgungssicherheit durch den A.R.T. soll der Deponieabschnitt DA 5 errichtet werden. Der zukünftige Deponieabschnitt DA 5 befindet sich innerhalb der für die Errichtung und den Betrieb einer Deponie planfestgestellten Fläche.

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Teilnahmefrist
03.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Mertesdorf, Deutschland
E-Mail
vergabe@art-trier.de
Telefon
004965194915060
Website
https://www.art-trier.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • 1. Mindestanforderung Jahresumsatz Deponiebau
    • Durchschnittlicher Gesamtumsatz des Bewerbers für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) mindestens 1,0 Mio. € netto im Bereich Deponiebau
    • 2. Mindestanforderung Jahresumsatz Deponiesickerwasserreinigung/ Verfahrenstechnik
    • Durchschnittlicher Gesamtumsatz des Bewerbers für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) mindestens 0,5 Mio. € netto im Bereich Deponiesickerwasserreinigung/ Verfahrenstechnik
    • 1. Mindestanforderung Deponiebau
    • Eigenerklärung, dass in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils durchschnittlich mindestens drei Ingenieure beim Bewerber im Bereich Deponiebau beschäftigt waren
    • 2. Mindestanforderung Deponiesickerwasserreinigung/ Verfahrenstechnik
    • Eigenerklärung, dass in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils durchschnittlich mindestens zwei Ingenieure beim Bewerber im Bereich Sickerwasserreinigung/ Verfahrenstechnik beschäftigt waren
  • 1. Mindestreferenz

    • Planung des Baus einer Basisdichtung für eine DK II Deponie oder Bau von Oberflächendichtungen auf einer DK II Deponie
    • -Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI
    • -min. erbrachte Leistungsphasen 2-8
    • -Baukosten über 4.000.000 € netto
    • -Ende LP 8 ab 01.01.2018 bis 30.06.2026
    • 2. Mindestreferenz
    • Planung des Baus oder Umbaus einer Kläranlage für eine DK II Deponie
    • -Ingenieurbauwerk gem. § 43 HOAI
    • -min. erbrachte Leistungsphasen 2-8
    • -Baukosten über 1.000.000 € netto
    • -Ende LP 8 ab 01.01.2018 bis 30.06.2026

Zuschlagskriterien

  • Das Honorar wird mit 70 % in der Bewertung berücksichtigt. Der wirtschaftlichste Bieter wird i.V.m. der Matrix Anlage Teil 5 - Zuschlagsmatrix ermittelt, welche den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

  • Er werden das Projektkonzept mit 10 % und das Projektteam mit 20 % bewertet. Der wirtschaftlichste Bieter wird gemäß der Matrix Anlage Teil 5 - Zuschlagsmatrix i.V.m. der Anlage Teil 3 ermittelt, welche den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB6 Seiten
Eigenerklärung124 KB12 Seiten
Eignungskriterien56 KB24 Seiten
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