Frist abgelaufen

Zukunftsbetrag

Auftraggeber
Veröffentlicht
15.12.2023
Angebotsfrist
20.12.2023
Ab 01.01.2024 wird ein monatlicher "Zukunftsbetrag" für mindestens die tariflich Beschäftigten und Auszubildenden der UM (ca. 7.400 Personen) gewährt. Dies ist eines der Ergebnisse von Verhandlungen mit einer in der UM vertretenen Gewerkschaft, die den größten Teil der Beschäftigten der Auftraggeberin vertritt. Gegebenenfalls wird die Gewährung des Zukunftsbetrags auch auf die von anderen Gewerkschaften vertretenen ärztlichen Mitarbeitenden (ca. 1.200 Personen) sowie auf die außertariflich beschäftigten Mitarbeitenden (ca. 200 Personen) ausgeweitet. Insgesamt kann der Zukunftsbetrag somit maximal 8.800 Beschäftigte der UM gewährt werden. Bei dem monatlichen Zukunftsbetrag handelt es sich um einen steuerfreien, nicht übertragbaren, zusätzlich zum monatlichen Entgelt gewährten Sachbezugswert in Höhe von bis zu 50 EUR entsprechend der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit i.S.d. Einkommensteuergesetzes (EStG). Der Sachbezug soll zunächst ausschließlich für Leistungen aus den Benefitgruppen Mobilität und Betriebliches Gesundheitsmanagement zu Verfügung stehen. Die außertariflich Beschäftigten sowie die ärztlichen Mitarbeitenden sollen ebenfalls Zugriff auf das System bekommen, zunächst jedoch nur auf die Mitarbeitendenrabatte, die sie ebenfalls in Anspruch nehmen dürfen. Um den Zukunftsbetrag für mindestens die tariflich Beschäftigten administrieren und bereitstellen zu können, soll nun ein entsprechendes System beschafft werden. Zusätzlich sollen in dem System auch die Mitarbeitendenrabatte abgebildet und in Anspruch genommen werden können. Gegebenenfalls sollen - neben den Benefitgruppen Mobilität und Betriebliches Gesundheitsmanagment - weitere Benefitgruppen abgebildet werden. Bei einem potenziellen Wegfall von Benefitgruppen sollen die entsprechenden Bereitstellungkosten des Systems reduziert werden. Das System muss sowohl als browserbasierte Lösung als auch als App für Apple- und Android-Geräte verfügbar sein und aus dem Google Play Store bzw. App Store heruntergeladen werden können.

Zeitplan

Veröffentlichung
15.12.23
Abgabefrist
20.12.23
Öffnung
20.12.23

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Mainz, Deutschland
E-Mail
einkauf-it-wb-vb@unimedizin-mainz.de
Telefon
06131174428

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Informatorische Angabe der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils im Jahresdurchschnitt im EWR beschäftigten Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente). Die Abfrage erfolgt informatorisch.

  • Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten drei Jahren einzureichen. - Jede eingereichte Referenz muss die Implementierung eines Systems für Arbeitnehmer-Zusatzleistungen und Sachbezüge in Organisationen/Unternehmen umfassen. - Zwei Referenzprojekte müssen die Implementierung eines Systems für Arbeitnehmer-Zusatzleistungen und Sachbezüge in einer Organisation/einem Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden umfassen. Soweit der Bieter oder die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle bzw. technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen möchte (Eignungsleihe) ist dies durch den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft mit dem Formblatt "Einsatz Eignungsleihe" zu erklären. Für das sich zur Eignungsleihe verpflichtende Unternehmen ist das Formblatt "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" einzureichen.

  • Kopie des gültigen Haftpflichtversicherungsscheins in Höhe von mindestens EUR 1 Mio. für Personen-, Sach- und Vermögensschäden zweifach maximiert für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Der Nachweis ist spätestens bei Zuschlag einzureichen.

  • Der Bieter hat mit seinem Angebot das Formblatt abzugeben, aus dem die folgenden Angabe hervorgehen muss: Durchschnittlicher Netto-Jahresumsatzes in den letzten drei Geschäftsjahren. Der durchschnittliche jährliche Netto-Jahresumsatz muss in allen Jahren 500.000 EUR überschreiten.

  • Aktueller Nachweis, dass das Unternehmen im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem es ansässig ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Der Nachweis darf nicht älter als sechs Monate ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung sein.

Zuschlagskriterien

  • P

  • L

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Projektplan156 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB12 Seiten
Vertragsentwurf37 KB24 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
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