Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben für Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung. Finden Sie passende Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern in Deutschland.
284 Ausschreibungen (Seite 1 von 57)
Im Gebäudeenergiegesetz ist geregelt, wie Energieverbrauchsausweise zu erstellen sind. Die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Richtlinie EU 2024/1275, im engl. Energy Perfor-mance of Buildings Directive, im Folgenden EPBD) macht neue Vorgaben zur Erstellung von Energieausweisen. Die EPBD lässt weiterhin zu, dass Energieausweise auch auf Basis von Verbrauchsmessungen berechnet werden. Allerdings führen die neuen EPBD-Anforderungen für Energieausweise dazu, dass die aktuell nach GEG anzuwendende Methode zur Erstellung von Verbrauchsausweisen nicht mehr zulässig ist. Daher soll eine neue Methode entwickelt werden, welche auch die neuen An-forderungen der EPBD erfüllt.
Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) – Behörde für Finanzen und Bezirke - als Auftraggeberin (AG) beabsichtigt für die Sozialbehörde als Bedarfsträger den Abschluss eines Vertrages zur Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojekts zu Antiziganismus in Hamburg seit 1945, das einen Schwerpunkt auf Oral History und auf die Rolle von Institutionen beim Umgang mit Sinti und Roma legt.
Vergleich von Monitoringmethoden für Wanderfische im Elbeeinzugsgebiet unter besonderer Berücksichtigung der Fischaufstiegsanlagen am Wehr Geesthacht
Im Rahmen des Auftrags soll der Transfer von Forschungsergebnissen aus sechs GAIIA-geförderten Projekten in nachhaltige Innovationen im Sinne einer Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent unterstützt werden. Innovations- und Anwendungsbarrieren sollen a) durch eine individuelle bedarfsorientierte Transferqualifizierung der afrikanischen Preisträgerinnen und Preisträger und b) durch lokale/regionale branchenspezifische Vernetzung überwunden werden. Damit sollen gewonnene Ergebnisse den gewünschten Zielgruppen auf dem afrikanischen Kontinent zugänglich gemacht bzw. verwertet werden. a) Begleitung durch einen Innovationsmanager bzw. eine Innovationsmanagerin: Ziel ist die individuelle Qualifizierung der Preisträgerinnen und Preisträger hinsichtlich des Transfers von Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche, technologische oder gesellschaftliche Anwendung. Durch diese Kompetenzentwicklung/-erweiterung soll ein „Valley of Death“ nach Projektende vermieden und ein erfolgreicher Transfer der gewonnenen Forschungsergebnisse in eine nachhaltige Verwertung gelingen. b) Beauftragung und Überwachung von Dienstleistungen in den afrikanischen Ziel-ländern: Ziel ist die lokale bzw. regionale Vernetzung der Preisträgerinnen und Preisträger mit den jeweiligen Wirtschafts- und Verwertungspartnern, z. B. Industrie-Netzwerken, Verbänden, politischen Institutionen, Joint Venture, Produzenten oder Nichtregierungsorganisationen zur Realisierung des Ergebnistransfers und der Verwertung. Diese soll durch Identifizierung und Unterbeauftragung von lokalen Dienstleistern realisiert werden, z. B. Außenhandelskammern.
Das Bahnwesen interessiert sich zunehmend für die Nutzung von GNNS-Ortungssystemen. Eine präzise und kontinuierliche Ortung bzw. Zeitreferenz ist Voraussetzung für das Fahren im Bremswegabstand (ETCS Level 3 und sog. Moving Block) und damit für die digitale Schiene als Grundtechnologie unentbehrlich. Die "offenen" GNSS-Signale an der Erdoberfläche sind jedoch schwach und können manipuliert werden, was ein potenzielles Sicherheitsrisiko für verschiedene Bereiche wie auch für den Bahnverkehr darstellt. Die beiden häufigsten Angriffe hier sind das Spoofing und das Jamming. GNSS-Spoofing ist eine Art Cyberangriff, bei dem gezielt gefälschte Positions- oder Zeitdaten an den Empfänger gesendet werden, sodass er die Fälschung nicht vom Original unterscheiden kann und es daher zu einer fehlerhaften Ortung kommt. Beim GNSS - Jamming sorgen Störsender dafür, dass Satellitensignale den Empfänger nicht erreichen. In jüngster Zeit häufen sich Meldungen der Behörden über gezielte GNSS-Störungen im Baltikum, in der Ostsee und auf dem angrenzenden Festland, die insbesondere die Schifffahrt und die Luftfahrt beeinträchtigen. Daraus ergibt sich, dass auch Bahnanwendungen einem nicht zu vernachlässigenden Risiko durch Manipulationen von Satellitenpositionsdaten ausgesetzt sind. Trotz dieser Herausforderungen existieren bereits verschiedene Maßnahmen, die gegen GNSS- Manipulationen eingesetzt und weiterentwickelt werden, die im Rahmen dieses Projektes im definierten Bahnkontext untersucht werden sollen.
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