Ministerien, Kommunalverwaltungen, Finanzämter und Landesbetriebe rüsten ihre Arbeitsplätze regelmäßig mit neuen Büromöbeln aus. Ausgeschrieben werden Schreibtische, Rollcontainer, Stauraum und Bürodrehstühle, oft als Rahmenvertrag über mehrere Jahre und in Fachlosen.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Büromöbel-Vergaben veröffentlicht haben.
Höhenverstellbare Schreibtische nach DIN EN 527 für ergonomische Verwaltungsarbeitsplätze
Ergonomische Arbeitsstühle mit Nachweisen zu Belastbarkeit und Verstellbarkeit
Aktenschränke, Rollcontainer und Regalsysteme für Ämter und Registraturen
Besprechungstische und Bestuhlung für Sitzungs- und Schulungsräume der Verwaltung
Büromöbel für Behörden umfassen Schreibtische, häufig höhenverstellbar, Bürodrehstühle, Rollcontainer, Aktenschränke und Besprechungsmobiliar für Amtsstuben, Ministerien und nachgeordnete Dienststellen. Öffentliche Auftraggeber decken diesen laufenden Bedarf typischerweise über mehrjährige Rahmenvereinbarungen, aus denen die einzelnen Ämter nach konkretem Bedarf abrufen. Bei Neubau oder Umzug einer Verwaltung wird die Erstausstattung dagegen als einmalige Beschaffung mit fixem Liefer- und Aufstelltermin vergeben. Der Auftrag schließt regelmäßig Lieferung, Montage und die Einweisung in verstellbare Möbel ein. Ausschreibungen werden oft in Lose nach Möbeltyp geteilt. Nach der Bekanntmachung über die Vergabeplattformen der Länder reichen Bieter ihre Angebote auf Grundlage einer detaillierten Leistungsbeschreibung samt Maßen, Materialien und Farben ein.
Als Lieferleistung folgt die Vergabe von Büromöbeln der UVgO unterhalb und der VgV oberhalb der Schwellenwerte. Zentrale Produktanforderung ist die Reihe DIN EN 527 für Büro-Arbeitstische, ergänzt durch DIN EN 1335 für Bürostühle sowie die Vorgaben der Bildschirmarbeit für ergonomische Gestaltung. Häufig verlangen Vergabestellen das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit und Prüfberichte anerkannter Institute wie der LGA oder des TÜV. Ihre Eignung belegen Bieter mit Referenzen vergleichbarer Büroausstattungen, Herstellernachweisen und einer Betriebshaftpflicht. Emissionsarme Materialien und die Recyclingfähigkeit gewinnen als Nachhaltigkeitskriterium an Gewicht. Der Zuschlag erfolgt selten allein über den Preis, meist über eine Preis-Leistungs-Wertung, bei der Ergonomie, Verarbeitung und ein vorgelegtes Muster mitentscheiden.
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Gefordert werden meist Ergonomienormen wie DIN EN 527 für Tische, Nachweise zur Schadstoffprüfung sowie GS-Zeichen. Viele Verwaltungen verlangen zusätzlich Angaben zu Recyclingfähigkeit und Ersatzteilverfügbarkeit über die Nutzungsdauer.
Neben dem Preis fließen häufig Qualität, Garantiedauer, Lieferzeit und Nachhaltigkeit in die Wertung ein. Bei standardisierten Serienmöbeln entscheidet oft der niedrigste Preis, sofern die technische Spezifikation erfüllt ist.
In vielen Vergaben gehören Anlieferung, Montage und die fachgerechte Entsorgung der Altmöbel zum Leistungsumfang. Der Auftraggeber beschreibt diese Nebenleistungen im Leistungsverzeichnis, sie sind bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
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Um sich auf eine Ausschreibung zu bewerben, laden Sie zunächst die Vergabeunterlagen herunter. Prüfen Sie die Anforderungen, Eignungskriterien und Fristen sorgfältig. Bereiten Sie alle geforderten Nachweise vor und reichen Sie Ihr Angebot fristgerecht über das angegebene Vergabeportal ein.
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