Neue Böden für Schulen, Kitas, Sporthallen und Verwaltungsgebäude werden regelmäßig öffentlich vergeben. Ausgeschrieben werden elastische Beläge wie Linoleum und PVC, textile Beläge, Parkett und Sportböden, meist samt Untergrundvorbereitung. Die Vergabe erfolgt nach VOB/A mit Vorgaben zu Nutzungsklasse und Rutschhemmung.
Öffentliche Auftraggeber, die zuletzt am häufigsten Bodenbelag-Vergaben veröffentlicht haben.
Linoleum, PVC und Kautschuk für stark frequentierte Bereiche wie Schulen und Kliniken, oft bahnenweise verschweißt.
Teppichfliesen und Bahnenware für Büros und Besprechungsräume mit Anforderungen an Trittschall und Brandverhalten.
Verlegung und Aufarbeitung von Parkett in Aulen, Foyers und Sportbereichen.
Elastische und flächenelastische Hallenböden nach Sportnormen für Turn- und Mehrzweckhallen.
Bodenbelagarbeiten umfassen das Vorbereiten des Untergrunds und das Verlegen elastischer, textiler und mehrschichtiger Bodenbeläge wie Linoleum, PVC, Kautschuk und Teppich, häufig ergänzt um Sockelleisten und Übergänge. Öffentliche Auftraggeber schreiben sie bei Neubau und Sanierung aus, besonders in Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäuden und Sporthallen, wo strapazierfähige und rutschhemmende Beläge gefragt sind. Als Ausbaugewerk bildet der Bodenbelag ein eigenes Los, oft abgestimmt mit den vorlaufenden Estrich- und Malerarbeiten. Je nach Auftragswert kommen öffentliche oder beschränkte Ausschreibung, bei kleinem Umfang die freihändige Vergabe zum Einsatz. Nach der Bekanntmachung über die Vergabeplattformen kalkulieren Bieter das Leistungsverzeichnis nach Flächen, der Zuschlag geht an das wirtschaftlichste Angebot.
Bodenbelagarbeiten werden als Bauleistung nach VOB/A vergeben, maßgeblich ist die ATV DIN 18365, die Untergrundprüfung, Verlegung und Abrechnung regelt. Vor dem Verlegen ist die Belegreife des Untergrunds nachzuweisen, üblich über die Feuchtemessung nach dem CM-Verfahren. Je nach Nutzung sind Anforderungen an Rutschhemmung, Brandverhalten und Abriebfestigkeit einzuhalten, in Sporthallen zusätzlich die Vorgaben für Sportböden nach DIN 18032. Betriebe belegen ihre Eignung über die Eintragung in die Handwerksrolle des Bodenleger- oder Raumausstatterhandwerks, Präqualifikation nach PQ-VOB oder Einzelnachweise wie Referenzen und die Betriebshaftpflicht. Der Zuschlag erfolgt bei diesem gut kalkulierbaren Gewerk überwiegend über den Preis, ergänzt um geforderte Produkt- und Emissionsnachweise.
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Häufig sind elastische Beläge wie Linoleum und PVC, textile Beläge, Parkett und normgerechte Sportböden. Auftraggeber sind Schul- und Sportstättenträger, Kommunen und Kliniken, meist im Rahmen von Sanierung oder Neubau.
In der Regel ja. Das Leistungsverzeichnis umfasst Spachtelung, Grundierung und Ausgleich des Estrichs sowie Feuchtemessung. Nur so ist die geforderte Nutzungsklasse dauerhaft erreichbar.
Wichtig sind Nutzungs- und Beanspruchungsklassen, Rutschhemmung nach R-Werten, Brandverhalten und bei Sportböden die einschlägigen DIN-Sportnormen. Diese Vorgaben stehen im Leistungsverzeichnis und sind über Prüfzeugnisse nachzuweisen.
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