Angesichts vieler sanierungsbedürftiger Bauwerke vergeben die Autobahn GmbH, die Deutsche Bahn und Landesbetriebe laufend Brückensanierungen. Zum Leistungsumfang zählen Betoninstandsetzung, Bauwerksabdichtung, Lager- und Fahrbahnübergänge sowie Korrosionsschutz an Stahlbrücken. Spezialbetriebe finden hier technisch anspruchsvolle Lose mit langfristiger Perspektive.
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Wir zeigen alle verfügbaren Ausschreibungen (aktiv und abgelaufen).
Reparatur von Rissen, Abplatzungen und Bewehrungsschäden nach den Regelwerken der Instandsetzung.
Erneuerung von Abdichtung und Fahrbahnbelag zum Schutz des Überbaus vor Wasser.
Austausch von Brückenlagern und Dehnfugen zur Aufnahme der Bewegungen des Bauwerks.
Entrostung und Neubeschichtung von Stahlbrücken und tragenden Stahlbauteilen.
Die Brückensanierung umfasst die Instandsetzung von Straßen- und Bahnbrücken, von der Betoninstandsetzung und dem Korrosionsschutz über die Erneuerung von Abdichtung, Fahrbahnübergängen, Lagern und Kappen bis zur Verstärkung tragender Bauteile. Auftraggeber sind die Autobahn GmbH des Bundes, die Landesbetriebe Straßenbau und die Kommunen für ihre Ingenieurbauwerke. Grundlage ist meist das Ergebnis der Bauwerksprüfung, das den Umfang der Maßnahme bestimmt. Wegen der technischen Komplexität und der Arbeiten unter Verkehr werden diese Aufträge als eigenständige Bauleistungen ausgeschrieben, je nach Wert als öffentliche oder beschränkte Ausschreibung, oberhalb der EU-Schwellenwerte im offenen Verfahren. Nach Bekanntmachung und Angebotsphase folgt der Zuschlag, häufig verbunden mit engen Zeitfenstern und einem abgestimmten Verkehrsführungskonzept.
Die Brückensanierung wird als Bauleistung nach der VOB/A vergeben, häufig als Ingenieurbau mit hohen fachlichen Anforderungen. Grundlage der Bauwerksprüfung ist die DIN 1076, technisch maßgeblich sind die ZTV-ING mit ihren Regelwerken für Betoninstandsetzung, Abdichtung und Korrosionsschutz. Auftraggeber verlangen einschlägige Referenzen an vergleichbaren Ingenieurbauwerken sowie qualifiziertes Fachpersonal, etwa geprüfte Schweißfachkräfte im Stahlbau und zertifizierte Ausführende für Korrosionsschutz und Betoninstandsetzung nach der SIVV-Qualifikation. Die Eignung wird über die PQ-VOB-Präqualifikation oder Einzelnachweise mit Angaben zu Personal, Gerät und Betriebshaftpflicht belegt. Wegen der sicherheitsrelevanten Ausführung und der Arbeiten unter Verkehr gewichten Auftraggeber neben dem Preis regelmäßig die Qualität, das Bauablauf- und Verkehrsführungskonzept sowie die eingesetzten Fachkräfte in der Wertung.
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Für Autobahnbrücken ist die Autobahn GmbH des Bundes zuständig, für Eisenbahnbrücken die Deutsche Bahn. Landesbetriebe Straßenbau und Kommunen vergeben die Sanierung von Brücken im nachgeordneten Straßennetz.
Gefordert werden Referenzen im Ingenieurbau, der Nachweis von SIVV-Fachpersonal für die Betoninstandsetzung sowie oft die Präqualifikation nach PQ-VOB. Beim Korrosionsschutz sind zertifizierte Beschichtungsbetriebe und geprüfte Beschichtungssysteme erforderlich.
Um Sperrungen zu begrenzen, verlangen Ausschreibungen oft eine Ausführung unter halbseitigem Verkehr mit entsprechender Verkehrssicherung. Bauablauf, Sperrpausen und Umleitungen sind dann verbindlicher Teil des Leistungsverzeichnisses.
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