Reha-Kliniken, Ergotherapie-Praxen, Förderschulen und Frühförderstellen beschaffen Therapiemöbel und therapeutisches Mobiliar über öffentliche Vergaben. Ausgeschrieben werden höhenverstellbare Therapieliegen, Behandlungstische und funktionale Einrichtung für Übungs- und Behandlungsräume, oft samt Lieferung und Montage vor Ort.
Aktuell sind keine Ausschreibungen für Therapiemöbel verfügbar.
Wir zeigen alle verfügbaren Ausschreibungen (aktiv und abgelaufen).
Höhenverstellbare Liegen und Behandlungsbänke für Physiotherapie und Reha-Einrichtungen
Ergotherapeutische Arbeits- und Übungstische für Behandlung und Training
Anpassbare Sitz- und Stehhilfen für Förderschulen und Frühförderstellen
Aufbewahrung und Mobiliar für Therapiegeräte in Bewegungs- und Übungsräumen
Therapiemöbel umfassen höhenverstellbare Therapieliegen und Behandlungsbänke, Bobath-Liegen, Therapiehocker, Stehtische sowie Aufstehhilfen und ergotherapeutische Arbeitsplätze. Auftraggeber sind Reha-Kliniken, Krankenhäuser mit physiotherapeutischen Abteilungen, kommunale Bäder mit Therapieangebot, Förderschulen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Die Beschaffung erfolgt meist im Zuge der Einrichtung neuer Therapieräume oder der Erneuerung abgenutzter Ausstattung. Bei laufendem Bedarf schließen größere Träger Rahmenvereinbarungen, aus denen einzelne Standorte abrufen. Zum Auftrag gehören regelmäßig Anlieferung, Aufbau und die Einweisung des Fachpersonals in verstellbare und motorbetriebene Geräte. Ausschreibungen werden nach Produktgruppen in Lose geteilt. Nach der Bekanntmachung bewerten die Auftraggeber die Angebote anhand der Leistungsbeschreibung mit Belastbarkeit, Verstellbereichen und Polsterqualität.
Therapiemöbel werden als Lieferleistung nach UVgO oder VgV vergeben. Ob ein Produkt als Medizinprodukt der MDR unterliegt, hängt von seiner Zweckbestimmung ab, denn elektrisch verstellbare Behandlungsliegen mit therapeutischem Einsatz tragen in der Regel eine CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt, während reines Übungsmobiliar davon ausgenommen sein kann. Vergabestellen fordern entsprechende Konformitätsnachweise, Angaben zur Belastbarkeit und zur elektrischen Sicherheit motorisch verstellbarer Geräte sowie desinfektionsmittelbeständige, hautfreundliche Bezüge. Ihre Eignung belegen Bieter über Referenzen aus Reha und Therapieeinrichtungen, Herstellernachweise und eine Produkthaftpflicht. Da Ergonomie und therapeutischer Nutzen entscheidend sind, ergeht der Zuschlag üblicherweise über eine Preis-Leistungs-Wertung, in die Verstellkomfort, Verarbeitung, Standsicherheit und teils ein Teststellungsergebnis einfließen.
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Therapiemöbel sind auf Behandlung und aktives Training in Reha und Ergotherapie ausgelegt, etwa verstellbare Liegen und Übungstische. Pflegemöbel dienen dagegen der stationären Versorgung, im Zentrum stehen dort Pflegebetten und Zimmerausstattung.
Ausschreibende sind Reha-Kliniken, Universitätskliniken, Förderschulen, Frühförderstellen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Die Beschaffung erfolgt oft projektbezogen bei Neueinrichtungen oder über Sammelbestellungen mehrerer Standorte.
Verlangt werden häufig Angaben zu Verstellbereichen, Belastbarkeit und Standsicherheit sowie CE-Kennzeichnung, sofern das Möbel als Medizinprodukt gilt. Für den Einsatz mit Kindern kommen zusätzliche Sicherheits- und Materialanforderungen hinzu.
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