Frist abgelaufen

Ausschreibung von SPNV-Leistungen „Linie RB 113“

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.04.2024
Angebotsfrist
Gegenstand der Ausschreibung ist ein Verkehrsvertrag über die Erbringung von Verkehrsleistungen zur Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Zugverbindungen im Schienenpersonennahverkehr (SNPV) auf der Relation Leipzig Hbf – Bad Lausick – Geithain. Die Verkehrsleistungen sind ab Winterfahrplanwechsel im Dezember 2025 (14.12.2025) über einen Zeitraum von 72 Monaten zu erbringen. In den Jahren 2031/2032 ist mit einer Vollsperrung zur Elektrifizierung und Ausbau der Strecke zu rechnen. Verbindlichere Zeiträume werden derzeit durch DB InfraGO nicht angegeben. Die Vergabe der Verkehrsleistungen steht unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel. Sofern und soweit die entsprechenden finanziellen Mittel dem ZVNL nicht bereitgestellt werden, behält sich der ZVNL vor, von einer Vergabe der Verkehrsleistungen abzusehen bzw. das Vergabeverfahren aufzuheben. Der ZVNL ist für sein Gebiet der zuständige Aufgabenträger für den SPNV nach § 3 Abs. 2 ÖPNV-Gesetz für den Freistaat Sachsen. Der ZVNL ist damit zuständige Behörde im Sinne von § 15 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378, 2396; 1994 I S. 2439), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. Mai 2015 (BGBl. I S. 824) geändert worden ist (AEG). Nach § 5a des Verkehrsvertrages (RB113_4000_Verkehrsvertrag) ist der Auftragnehmer verpflichtet, auf der Grundlage von § 131 Abs. 3 GWB i. V. m. Art. 4 Abs. 5 VO (EG) Nr. 1370/2007 bei einem Wechsel des Betreibers die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die beim bisherigen Betreiber für die Erbringung dieser Verkehrsleistung beschäftigt waren, zu übernehmen und ihnen die Rechte zu gewähren, auf die sie einen Anspruch hätten, wenn ein Übergang gemäß § 613 a BGB erfolgt wäre. Näheres regeln die Bewerbungsbedingungen für die Angebotsphase. Der Auftragnehmer muss einen bedeutenden Teil (mehr als 50 %) der Verkehrsleistung mit Eisenbahnfahrzeugen und der Serviceleistungen in den Zügen durch Zugbegleiter einschließlich der durch sie durchgeführten Fahrausweisprüfungen selbst erbringen (Art. 4 Abs. 7 Satz 2 VO (EG) Nr. 1370/2007).

Zeitplan

Veröffentlichung
25.04.24
Teilnahmefrist
31.05.24
Vertragsbeginn
14.12.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Leipzig, Deutschland
Vertragslaufzeit
72 Tage
E-Mail
info@zvnl.de
Telefon
+49 (0)341 22586-0
Website
https://zvnl.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen: (1) Eigenerklärung gemäß Formblatt „Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (TNW 1003)“ über die Eintragung in ein Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes (jeweils unter Angabe der Registernummer des Bewerbers). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft muss das Formblatt TNW 1003 von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgegeben werden.

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen:
    • Eigenerklärung Formblatt TNW 1005: Angabe des Gesamtumsatzes je Geschäftsjahr in den letzten 3 Geschäftsjahren. Geforderte Mindeststandards: Umsatz von insgesamt mindestens 30 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren. Ein bestimmter Mindestjahresumsatz in einem der 3 Geschäftsjahre wird nicht gefordert. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft muss der Mindestumsatz durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Maßgeblich hierfür ist die Summe der betreffenden Jahresumsätze der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Eigenerklärung zum Umsatz ist daher von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen:
    • Eigenerklärung gemäß Formblatt TNW 1006
    • (1) Vorlage einer aktuell gültigen Genehmigung zur Erbringung von Eisenbahnverkehrsdiensten in der Bundesrepublik Deutschland gemäß § 6 AEG (Personenverkehr)
    • (2) Vorlage einer aktuell gültigen Sicherheitsbescheinigung für Eisenbahnverkehrsunternehmen nach § 7a AEG
    • (3) Benennung von mindestens einer Referenz über die Erbringung von SPNV-Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen SPNV-Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden angesehen: Erbringung von SPNV-Leistungen mit gefahrenen Zugkilometern pro Jahr (mindestens 400.000 pro Jahr) und einer Vertragslaufzeit von mindestens 72 Monaten. Der Referenzauftrag muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages bereits begonnen haben bzw. die Betriebsaufnahme muss bereits erfolgt sein, aber die vollständige Laufzeit muss noch nicht abgeschlossen sein.
    • Geforderte Mindeststandards:
    • Nachweise nach (1), (2) und (3)
    • im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die Anforderungen durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Maßgeblich hierfür sind die insgesamt von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorgelegten Nachweise.

Zuschlagskriterien

  • Preis des Angebots: Die Vergabe der Leistungen wird an den Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot erfolgen. Näheres ist im Dokument „RB113_Bewertungsverfahren“ geregelt.

  • Antriebsform

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Vertragsbedingungen24 KB32 Seiten
Vertragsentwurf156 KB6 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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