Frist abgelaufen

Bau eines Gemeindezentrums und Kindergarten in der Ortsgemeinde Kröppen

Die Angebotsfrist ist am 12. Februar 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Der bestehende Kindergarten der Ortsgemeinde Kröppen ist grundlegend sanierungsbedürftig und entspricht darüber hinaus nicht den aktuellen brandschutztechnischen Anforderungen. Im Rahmen einer im Jahr 2021 durchgeführten Machbarkeitsstudie wurden die grundsätzlichen Optionen Standorterhalt / Sanierung oder Neubau geprüft. Als wirtschaftlichste Option hat sich ein Neubau an einem neuen Standort herauskristallisiert. Ein Neubau kann den aktuell besten energetischen und pädagogischen Standard bei deutlich geringeren Betriebskosten sicherstellen und damit den Bedürfnissen der wachsenden Ortsgemeinde nachhaltig gerecht werden. Ein Bauhof bzw. Gerätehalle, welche den Anforderungen an einen bedarfsorientierten Arbeitsplatz des Gemeindearbeiters dienen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhanden. Auch wird ein Raum zur Durchführung der Gemeinderatssitzungen, ein Multifunktionssaal und ein Besprechungszimmer für den Ortsbürgermeister benötigt. Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen zur technischen Ausrüstung i. S. v. § 73 VgV, Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI 2021 für den Neubau eines Gemeindezentrums (Bauhof/Gerätehalle, Ratssaal, Besprechungszimmer) und Kindergarten in 66957 Kröppen extern, auf der Grundlage einer ersten Entwurfsplanung zu vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt zunächst für die Bearbeitungsstufe I (LP 1-4 HOAI). Der Auftrag wird um die Bearbeitungsstufe II (LP 5-9 HOAI) erweitert, sofern die entsprechenden Fördermittel bewilligt sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Bearbeitungsstufe. Auf der Grundlage verschiedener Zuwendungsgeber sind die Kosten für das Gemeindezentrum und den Kindergarten von Anfang an getrennt voneinander aufzuführen. Insbesondere ist den entsprechenden Richtlinien der Fördermittelgeber Rechnung zu tragen. Der Planentwurf trägt den Bedürfnissen der Ortsgemeinde Kröppen sowohl der Nutzung als auch dem Umfang Rechnung. Bedarf für Gebäudestruktur, Erschließung und Bauausführung ist der den Beschaffungsunterlagen beigefügte Entwurf. Für das Vorhaben wurde im Rahmen der Objektplanung ein erster Entwurf erstellt. Insoweit werden seitens des Bauherrn freie Kapazitäten erwartet, damit eine entsprechende (unverzügliche) Zuarbeit im Rahmen der zu ver-gebenden Planungsleistungen erfolgen kann.

Zeitplan

Veröffentlichung
10.01.24
Teilnahmefrist
12.02.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Pirmasens, Deutschland
E-Mail
info@pirmasens-land.de
Telefon
063318720
Website
https://www.pirmasens-land.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs oder Handelsregister.

    • Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Ingenieurin / Ingenieur" berechtigt ist
    • durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur
    • teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des
    • Berufes "Ingenieurin / Ingenieur" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch
    • Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nachweist.
    • Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung" - dass dem Bewerber
    • keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB bekannt sind. Bei
    • Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.Abgabe
    • der Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters zur Eignung im Teilnahmeantrag:
    • (1) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters zur Eintragung / Nichteintragung in einem
    • Handelsregister
    • (2) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe
    • gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen
    • (3) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung, mit
    • Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Einladung zur Angebotsabgabe eine
    • Bietergemeinschaft bilden und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften werden sowie
    • Benennung des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft
    • rechtsverbindlich vertritt
    • (4) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters, dass er zur Führung der Berufsbezeichnung
    • berechtigt ist.
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

    • Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistung sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer
    • bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
    • Angaben des Teils des Auftrags, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
    • Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
    • Der Bewerber muss über eine Berufhaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für
    • Personenschäden mindestens 5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden
    • mindestens 2 Mio. EUR beträgt.
  • Nachweis, der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung. Auf Verlangen sind Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweise oder sonstige vergleichbare Belege, unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren nachzuweisen. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten;

    • Verweis auf eine einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
    • erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift
    • ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung "Beratender
    • Ingenieur der Fachrichtung Tragwerksplanung zu führen, oder Nachweis einer vergleichbaren Qualifikation.
    • Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen
    • Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen
    • Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG - "Berufsanerkennungsrichtlinie" - gewährleistet ist.
    • Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsmäßigen Geschäftszweck
    • Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte
    • Vertreter der juristischen Person erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher
    • und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt
    • ist. Mehrfachbewerbungen narürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen
    • zum Ausschluss der Beteiligten.
    • Der Bewerber hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit mit der Planung von vergleichbaren
    • Objekten / Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Es müssen innerhalb der letzten 5-8
    • Jahre mindestens 2 vergleichbare Objekte / Gebäude fertiggestellt worden sein. Der Bewerber hat zu allen
    • Referenzen anzugeben, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur
    • Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind (Aufgabe / Funktion und Dauer der Tätigkeit
    • der zur Leistungserbringung vorgesehenen Person bei den Referenzobjekten). Zu allen Referenzen hat der
    • Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
    • Vom Bewerber sind nachstehend aufgeführte Referenzen zwingend zu erbringen:
    • Nachweis eines realisierten Projekts in mehrgeschossiger Holz- oder Holzhybridbauweise und ein realisiertes Projekt in Massivbauweise.
    • Kriterien der Vergleichbarkeit: Neubau oder Erweiterungsbau eines mehrgeschossigen Gebäudes
    • Gesamtkosten und Fläche: vergleichbar Entwurf bei den Ausschreibungsunterlagen.
    • Für alle Referenzen gilt: Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4:
    • Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten.
    • Abbildung mindestens 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
    • Nicht erbrachte Referenzen werden als Ausschlussgrund gewertet.

Zuschlagskriterien

  • Es können maximal 40 Punkte erreicht werden.: Ausführungen zu Preis / Honorar können den Zuschlagskriterien zu den Beschaffungsunterlagen entnommen werden.

  • Es können maximal 60 Punkte erreicht werden.

    • Projektorganisation und Vorgehensweise durch den Projektleiter.
    • Qualität und Strukturierung der Bauüberwachung.
    • Gesamteindruck der Präsentation.
    • Weitere Ausführungen können den Zuschlagskriterien zu den Beschaffungsunterlagen entnommen werden.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB24 Seiten
Eignungskriterien287 KB4 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Projektplan56 KB16 Seiten
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