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Bewirtschaftung von Instrumentarium

Auftraggeber
Veröffentlicht
20.08.2026
Angebotsfrist
Der Auftraggeber beabsichtigt, die Bewirtschaftung von wiederaufbereitbarem chirurgischem Instrumentarium einschließlich Organisation, Instandhaltung, Instandsetzung, Qualitätssicherung und Dokumentation europaweit auszuschreiben.[

Zeitplan

Veröffentlichung
20.08.26
Fragenfrist
14.09.26
Teilnahmefrist
21.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
3.843.052 €
Erfüllungsort
Augsburg, Deutschland
Vertragslaufzeit
4 Tage
E-Mail
vergabe@lenus.de
Telefon
+49 6102-8821840

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Bewerber hat mindestens drei vergleichbare und geeignete Referenzprojekte nachzuweisen. Für jedes Referenzprojekt sind mindestens die folgenden Angaben vollständig und nachvollziehbar vorzulegen: a) Name des Auftraggebers einschließlich vollständiger Anschrift, b) Name eines Ansprechpartners beim Auftraggeber einschließlich Telefonnummer und E-Mail-Adresse, c) Angaben zur Vergleichbarkeit der Leistungen d) Kurze Beschreibung der erbrachten Leistungen zur Bewirtschaftung des Instrumentariums nach Art und Umfang, e) Angaben zur Eignung des Referenzprojektes Die Vollständigkeit der Angaben ist erfüllt, wenn sämtliche vorgenannten Angaben für jedes Referenzprojekt vollständig vorgelegt werden. Ein Referenzprojekt gilt als vergleichbar, wenn a) das Referenzprojekt Leistungen zur Bewirtschaftung von wiederaufbereitbarem chirurgischem Instrumentarium gemäß Ziffer 3.1 umfasst und b) die Leistungen für ein Universitätsklinikum oder ein Krankenhaus der Maximalversorgung erbracht wurden. Ein Referenzprojekt gilt als geeignet, wenn die folgenden Anforderungen erfüllt sind: a) Wirtschaftlicher Umfang Der auf den Vergabegegenstand entfallende Umsatzanteil im Referenzprojekt beträgt im Kalenderjahr 2025 mindestens 500.000 EUR netto. b) Aktualität Die Leistungserbringung dauert zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch an. c) Dauer der Leistungserbringung Die Leistungserbringung hat spätestens am 01.01.2025 begonnen. Die Mindestanforderung ist erfüllt, wenn a) mindestens drei Referenzprojekte vorgelegt werden, b) die geforderten Angaben vollständig vorgelegt werden, c) jedes Referenzprojekt die Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllt, d) jedes Referenzprojekt die Anforderungen an die Geeignetheit erfüllt. Referenzprojekte, die die vorgenannten Anforderungen nicht erfüllen oder deren Erfüllung nicht eindeutig und nachvollziehbar nachgewiesen wird, werden bei der Eignungsprüfung nicht berücksichtigt. Werden mehr als drei Referenzprojekte eingereicht, werden für die Teilnehmerauswahl gemäß Ziffer 11 ausschließlich die drei am besten bewerteten Referenzprojekte berücksichtigt.

  • Der Bewerber hat Angaben zum im relevanten Leistungsbereich gemäß Ziffer 10.4 Abs. 1 eingesetzten Personal vorzulegen. Für die Stichtage 30.06.2025 und 30.06.2026 sind jeweils mindestens die folgenden Angaben vorzulegen: a) Verfügbare Personalressourcen im relevanten Leistungsbereich, ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (FTE) b) Aufteilung der Vollzeitäquivalente (FTE) auf die folgenden Funktionsbereiche: aa) Werkstatt / Operative Leistungserbringung, bb) Kundenbetreuung / technische Betreuung vor Ort, cc) Auftragssteuerung, Administration, dd) Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, c) Darstellung der im relevanten Leistungsbereich vorhandenen fachbezogenen Qualifikationen (z.B. Chirurgiemechaniker, Feinwerkmechaniker), beruflichen Zusatzqualifikationen, produktspezifischen Fachkunden und sonstige fachspezifische Qualifikationsnachweise unter Angabe der jeweils zugeordneten Personalkapazitäten in Vollzeitäquivalenten (FTE). Definition Vollzeitäquivalent (FTE - Full-Time Equivalent): Ein Vollzeitäquivalent (FTE) entspricht der Arbeitsleistung eines Vollzeitbeschäftigten. Teilzeitbeschäftigte sind entsprechend ihres Beschäftigungsumfangs anteilig zu berücksichtigen. Die Mindestanforderung ist erfüllt, wenn die Angaben gemäß den Buchstaben a) bis c) für beide Stichtage vollständig vorgelegt werden.

  • Der Bewerber muss über ein implementiertes und durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle nach DIN EN ISO 13485:2016 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Als Nachweis ist ein zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist gültiges Zertifikat einer akkreditierten Zertifizierungsstelle vorzulegen. Die Mindestanforderung ist erfüllt, wenn ein zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist gültiges Zertifikat nach DIN EN ISO 13485:2016 vorgelegt wird.

  • a) Anteiliger Umsatz des Vergabegegenstandes am Gesamtumsatz Mindestanforderung Der Bewerber hat im relevanten Leistungsbereich für jedes der Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 einen Jahresumsatz von mindestens 2.000.000 EUR (netto) nachzuweisen. Als relevanter Leistungsbereich gelten Leistungen zur Bewirtschaftung von wiederaufbereitbarem chirurgischem Instrumentarium gemäß Ziffer 3.1. Bei der Ermittlung des Jahresumsatzes bleiben Umsätze aus optionalen Leistungen gemäß Ziffer 3.1 unberücksichtigt. Die Mindestanforderung ist erfüllt, wenn der nachgewiesene Jahresumsatz in jedem der Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 mindestens 2.000.000 EUR (netto) beträgt.

  • Mindestanforderung Die Betriebshaftpflichtversicherung muss je Versicherungsfall mindestens die folgenden Deckungssummen aufweisen: o Personenschäden: mind. EUR 5.000.000,00 o Sachschäden: mind. EUR 5.000.000,00 o Vermögensschäden: mind. EUR 2.000.000,00 o Umweltschäden: mind. EUR 3.000.000,00. Sofern der Bewerber zum Ablauf der Teilnahmefrist noch nicht über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen verfügt, genügt die Eigenerklärung, dass im Falle der Zuschlagserteilung spätestens zum Leistungsbeginn eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird. Die Mindestanforderung ist erfüllt, wenn eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen besteht oder eine Verpflichtungserklärung zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung vorgelegt wird.

  • Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, der nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist sein darf. Ist ein Bewerber nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z. B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Alternativer Nachweis: Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z. B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung).

Zuschlagskriterien

  • Preis: s. Vergabeunterlagen

  • Qualität: s. Vergabeunterlagen

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB24 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB16 Seiten
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