Frist abgelaufen

Bibriscampus - Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung § 55 HOAI ALG 4-6 für die Maßnahme Sanierung und Erweiterung Bibrisschulzentrum

Die Angebotsfrist ist am 25. April 2022 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 29. November 2022

  • Ing.-Büro Kummich&Weißkopf GmbH, Bopfingen
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
30.03.2022
Angebotsfrist
25.04.2022
Auf dem Bibriscampus der Stadt Herbrechtingen sind derzeit eine Grundschule, eine Gemeinschaftsschule und ein allgemeinbildendes Gymnasium verortet. Die Stadt Herbrechtingen hat in einer beauftragten Machbarkeitsstudie (Leistungsphase 0) einschließlich technischer Bestandsanalyse einen Sanierungs- und Erweiterungsbedarf erkannt, um den aktuellen pädagogischen und baulichen Ansprüchen gerecht zu werden. Um sich einen Überblick über die hieraus resultierenden Anforderungen zu verschaffen hat der Gemeinderat zwei weitere Fachbüros zur Erstellung einer Entwicklungsplanung im Kinderbetreuungs- und Schulbereich beauftragt. Ergebnis ist eine durch den Gemeinderat genehmigte Raumbedarfsplanung. Die Maßnahmen zur Umsetzung dieses Bedarfs um-fasst sowohl Sanierungs- als auch Neubauflächen. Die Stadt Herbrechtingen beabsichtigt die Umsetzung des mit den Schulleitungen abgestimmten Schulentwicklungsplans auf dem Bibriscampus. Dieser besteht derzeit im Wesentlichen aus den folgenden Gebäudekomplexen: Grundschule (Baujahr 1957), Gemeinschaftsschule (1957), Verwaltungs- und Zwischenbau (1969), Buigengymnasium (1973), Aufstockung und Erweiterung Verwaltungs- und Zwischenbau (2004). Im Jahr 2008 wurde ein Solitärbau "Rotes Haus" errichtet. Dieser soll in die Umgestaltung mit eingebunden werden. Das derzeitige Gebäude der Gemeinschaftsschule soll in einen ersten Bauabschnitt durch einen Erweiterungsneubau dahingehend ergänzt werden, dass dieser nach Fertigstellung die Grund- und Gemeinschaftsschule beheimatet. Das bestehende Gemeinschafts-schulgebäude soll überwiegend in den Ferien saniert werden. Das nun leer werdende Grundschulgebäude soll immer wieder als Ausweichquartier in den verschiedenen Bauabschnitten verwendet werden. Nach Abschluss aller Arbeiten wird dieses Gebäude aufgrund seines baulichen Zustandes abgebrochen. In einem weiteren Bauabschnitt wird das Verwaltungsgebäude und Teile des Gymnasiums (Ost) erweitert und saniert. Das 2-stöckige Gymnasium soll in zwei Bauabschnitten (Nord und Süd) horizontal generalsaniert werden. Im letzten Bauabschnitt wird der Zwischenbau einschließlich seiner Fachklassen saniert. Aufgrund der Notwendigkeit einer Weiternutzung der verschiedenen Schularten ist eine abschnittsweise Realisierung der Baumaßnahmen notwendig. Die zu erhaltenen Hauptgebäude sind seit ihrer Errichtung nur in geringem Maße saniert. Große Teile der Bausubstanz sowie die gesamte Gebäudetechnik entsprechen den jeweiligen Baujahren der Gebäude und sind sanierungsbedürftig. Gemeinsam mit einem Architekturbüro, verschiedenen Fachplanern sowie Schadstoffgutachtern wurde eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Als Ergebnis wurden unter anderem die notwendige Sanierung der stark veralteten Gebäudetechnik sowie die Notwendigkeit einer vollumfänglichen energetischen Sanierung der Gebäude festgehalten. Folgende Maßnahmen sind unter anderem notwendig: -Brandschutztechnische Ertüchtigung der Innenwände, Türen und Brandschottungen in den notwendigen Brandschutzqualitäten -Erstellung zusätzlicher zweiter baulicher Rettungswege (bisher vorhandene Fluchtbalkone) -Erneuerung der Elektro- Heizung und Sanitärinstallation, -Einbau zentraler/dezentraler Lüftungsgeräte -Energetische Sanierung der Außenhülle (abgestimmt auf die vorgefundenen Bausubstanzen) -Einbau eines Aufzugs zur Gewährleistung der Barrierefreiheit im Gebäude -Instandsetzung von nicht mehr erhaltenswerten Boden- Decken und Wandbelägen -Umsetzung der Maßnahmen zur Realisierung des Medienentwicklungplans -Nutzerbedingte Änderungen am Grundriss als Anpassung an das pädagogische Konzept. Über den kompletten Zeitraum der Erweiterung und Sanierung ist eine abschnittsweise Teilauslagerung der Schule vorgesehen. Hierzu soll das vorhandene, später abgängige Grundschulgebäude und weitere Gebäude herangezogen werden. Ziel ist die Fertigstellung der Ausführung im dritten Quartal 2029.

Zeitplan

Veröffentlichung
30.03.22
Abgabefrist
25.04.22

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
24.900.000 €
Erfüllungsort
Herbrechtingen, Deutschland
E-Mail
ausschreibung@herbrechtingen.de
Telefon
+49 7324-955-1600
Website
https://www.herbrechtingen.de

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Projektplan37 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB8 Seiten
Vertragsentwurf89 KB16 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
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