Frist abgelaufen

Ferienbetreuung an den Standorten/Außenstellen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI)

Die Angebotsfrist ist am 04. Januar 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
24.11.2023
Angebotsfrist
04.01.2024
Für die LAB NI soll die Dienstleistung "Ferienbetreuung" der Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter" unter Berücksichtigung vergaberechtlicher Maßgaben durch die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen in Losen vergeben werden. Im Rahmen der Ferienbetreuung vermittelt das Betreuungspersonal erste sprachliche Inhalte und leistet damit einen wertvollen Beitrag für den Einblick der Kinder und Jugendlichen in die deutsche Sprache und Kultur. Die konkrete Ausgestaltung hat den von der Landesaufnahmebehörde vorgegebenen Rahmenbedingungen zu entsprechen. Die zu vergebenden Dienstleistungen umfassen: Los 1: Ferienbetreuung am Ankunftszentrum Bramsche Los 2: Ferienbetreuung am Ankunftszentrum Braunschweig Los 3: Ferienbetreuung am Standort Oldenburg Los 4: Ferienbetreuung an der Außenstelle Celle des Standortes Braunschweig Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang der ausgeschriebenen Leistung sind der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu den Losen 1 bis 4 zu entnehmen.
4 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
24.11.23
Abgabefrist
04.01.24
Öffnung
04.01.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Braunschweig, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
chris.feuerstab@lzn.de
Telefon
05541 702-777

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Um die Eignung, d. h. das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, die wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bieter beurteilen zu können, hat der Bieter die in dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Dokument "Auflistung der Bieternachweise" genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) mit Angebotsabgabe vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter der Nr. 1, 5 und Nr. 7 der Auflistung der Bieter-nachweise geforderten Angaben jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft sowie die unter Nr. 4 genannte "Erklärung der Bietergemeinschaft" vorzulegen. Die unter den Nrn. 2, 3 (beide bei Be-darf) sowie 6, 8 und 9 der Auflistung der Bieternachweise aufgeführten Unterlagen sind nur von dem bevollmächtigten Mitglied auszufüllen. Die Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV steht im Ermessen des Auftraggebers. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Der Bieter hat einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschrif-ten des Landes in der europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, vorzulegen, oder einen gleichwertigen Nachweis zum Gewerbebetrieb einzu-reichen, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handels-registerauszug ist dann aktuell, wenn dieser - unabhängig vom Datum der Erstellung - die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Abgabe der Angebote wiedergibt. Falls keine Eintragungspflicht im Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes besteht, ist eine Eigenerklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind, einzureichen.

  • Lose 1 bis 4: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Fachkunde), hat der Bieter für die Lose 1 bis 4 eine Referenzliste mit mindestens einer Referenz einer vergleichbaren Tätigkeit des Unternehmens in den letzten drei Jahren, unter Angabe des Auftragswertes, des Auftragsumfangs, des Auftragszeitraums sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer zu benennen. Eine entsprechende Tabelle ist in dem beigefügten Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" enthalten. Sollte der Platz dort nicht ausreichen, können die Angaben auf einer gesonderten Anlage getätigt werden. Darüber hinaus ist zur Erfüllung der Leistung nur qualifiziertes/ausgebildetes, erfahrenes und zuverlässiges Personal in dem Umfang entsprechend der Vorgaben der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) der Lose 1 bis 4 einzusetzen. Dies hat der Bieter in dem Vordruck "Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz und zur Schweigepflicht" für das/die angebotene/n Los/e verbindlich zuzusichern. Die Eigenerklärung ist mit dem Angebot vollständig ausgefüllt vorzulegen. Berücksichtigung finden nur Angebote von Bietern, die alle in der jeweiligen Eigenerklärung aufgeführten Punkte erfüllen. Bei Nichterfüllung von nur einer Anforderung wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen. Es bleibt dem Bieter vorbehalten, bereits mit Angebotsabgabe Qualifizierungsnachweise (nichtbeglaubigte Kopie) einzureichen. Die folgenden Nachweise sind nicht mit dem Angebot, sondern nach Zuschlagserteilung und vor Aufnahme der Dienstleistung durch den Auftragnehmer einzureichen: Lose 1 bis 4: - erweiterte Führungszeugnisse (Belegart "OE" zur Vorlage bei einer Behörde) für das gesamte eingesetzte Personal, bzw. eine Eigenerklärung "Führungszeugnis", sofern ein Führungszeugnis nicht zum Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme vorliegt. (Die LAB NI behält sich vor, Mitarbeitende mit Eintragungen im Führungszeugnis von der Dienstleistung auszuschließen.). - Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B1 entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) sind nachzuweisen - Das eingesetzte Personal muss über die Ausbildung zum Ersthelfer am Kind verfügen. - Der Auftragnehmer muss über Erfahrungen bei der Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund verfügen. Zusätzlich sind folgende Referenzen einzureichen: Benennung von mindestens einer Referenz einer Tätigkeit der vor Ort eingesetzten Führungspersonen, in der eine Betreuung für Flüchtlinge, Asylbegehrende oder Personen mit sonstigem Migrationshintergrund geleistet wurde. - Die zur Auftragsausführung eingesetzten Mitarbeitenden müssen über Erfahrungen in der Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund verfügen. - Qualifizierungsnachweise des einzusetzenden Personals gem. Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) Für die Ferienbetreuung ist vom Auftragnehmer geeignetes Betreuungspersonal zu stellen, welches mindestens eine der nachfolgend aufgeführten Qualifikationen aufweist: - Hochschulabschluss in Deutsch als Fremdsprache (DaF)/Deutsch als Zweitsprache (DaZ), (auch als Ergänzungs- bzw. Aufbaustudium oder Nebenfach) in Deutschland erworben - Hochschulabschluss und einschlägig anerkannte (Hochschul-)Zertifikate DaF/DaZ - 1.oder 2. Staatsexamen / Lehrbefähigung Deutsch oder eine moderne Fremdsprache (einschl. Grundschullehramt) - Fachkräfte mit der Zulassung als Lehrkraft in Integrationskursen oder einer vergleichbaren DaZ "Deutsch als Zweitsprache"- Qualifikation zur sprachlichen Unterweisung. - Abschluss als Erzieher bzw. Kinderpfleger/Sozialassistenten. Gesetzlich gleichwertig an-erkannte Abschlüsse stehen diesem Abschluss gleich. - Lehramtsstudierende inländischer Universitäten. - Studierende der Sozialen Arbeit, oder der Sozialpädagogik, oder der Erziehungswissenschaften

  • Zur Feststellung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter in dem Vor-druck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" - sofern möglich - auch Angaben hinsichtlich der Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen) und - sofern entsprechende Angaben verfügbar sind - des Umsatzes (Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegen-stand der Vergabe ist sowie Gesamtumsatz) der letzten drei abgeschlossenen Jahre zu machen. Können die vorstehenden Angaben aufgrund einer Neugründung des Unternehmens oder aus einem anderen berechtigten Grund noch nicht (vollständig) getätigt werden, hat der Bieter zum Nachweis seiner Bonität mit Angebotsabgabe eine entsprechende Erklärung seines Kreditinstituts vorzulegen. Der Bieter hat in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" des Weiteren Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Der Bieter hat für das/die angebotene/n Los/e 1 bis 4 in dem Vordruck "Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz und zur Schweigepflicht" verbindlich zu erklären, dass er über eine gültige Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit folgender Mindestdeckung verfügt oder im Falle einer Auftragserteilung eine entsprechende Versicherung abschließen wird. - Los 1 bis 4: 3.000.000,00 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden sowie 100.000,00 EUR für Vermögensschäden Darüber hinaus versichert der Bieter, dass bei einer bereits bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung die Höchstersatzleistung der Haftpflichtversicherung bisher nicht über die genannte Deckungssumme in Anspruch genommen wurde. Der Versicherungsschutz ist unverzüglich nach Zuschlagserteilung nachzuweisen. Bei Angebotsabgabe reicht die Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung, die im o. g. Vordruck enthalten ist. Im Übrigen wird hinsichtlich des Versicherungsschutzes auch auf Ziff. 2.8 dieser Leistungsbeschreibung verwiesen.

  • Aufgrund des Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Sanktions-Verordnung) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, gilt ab sofort ein Zuschlagsverbot im Hinblick auf Unternehmen, die einen Bezug zu Russland haben. Daher hat der Bieter sowie jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft mit der diesen Vergabeunterlagen beigefügten Eigenerklärung (Nr. 5 der Auflistung der Bieternachweise) verbindlich zu bestätigen, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift vorliegt. Wird diese Erklärung nicht abgegeben, wird das Angebot gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zwingend von der Wertung ausgeschlossen. Der Bieter hat in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" des Weiteren Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu machen.

Zuschlagskriterien

  • Die Zuschläge werden im Vergabefall je Los wie folgt erteilt: Lose 1 bis 4: Der Zuschlag wird im Vergabefall jeweils auf das Angebot mit dem niedrigsten Pauschalpreis (netto) pro Betreuungstag pro Gruppe erteilt. Bei Gleichheit von Angebotspreisen entscheidet ein Losverfahren. Für alle Lose gilt: Im Übrigen wird bezüglich der Prüfung und Wertung der Angebote auf §§ 56, 57 und 60 VgV verwiesen. Der Zuschlag erfolgt voraussichtlich bis zum 27.02.2024. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

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Lose (4)

Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage56 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB12 Seiten
Vertragsentwurf156 KB24 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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