Frist abgelaufen

Forschungsprojekt - DZSF - Wahrnehmungsbasierte Bewertung von Schallschutzmaßnahmen an der Schiene

Auftraggeber
Veröffentlicht
22.12.2023
Angebotsfrist
29.02.2024
Dieses Vorhabens ist die Erarbeitung einer Methode zur wahrnehmungsgerechteren Bewertung von Schallschutzmaßnahmen an der Schiene, die sowohl psychoakustische als auch visuelle Aspekte berücksichtigt und für die Untersuchung neuer Schallschutzmaßnahmen im LärmLab geeignet ist. Zur Minderung von Schienenverkehrslärm werden Schallschutzmaßnahmen eingesetzt. Diese senken in der Regel nicht nur den Schalldruckpegel, sondern verändern zusätzlich die spektrale oder zeitliche Struktur des Geräuschs. Darüber hinaus wirken sich einige Maßnahmen wie Schallschutzwände auf das Stadt- und Landschaftsbild aus. Die subjektiv wahrgenommene Lästigkeit eines Schallereignisses hängt unter anderem von ebendieser spektralen und zeitlichen Struktur ab sowie von visuellen Aspekten. Für eine ganzheitlichere Bewertung von Schallschutzmaßnahmen werden Zugvorbeifahrten häufig auralisiert und visualisiert und in Hörversuchen dargeboten. Dabei gibt es verschiedene methodische Ansätze, die sich u.a. in der Generierung der akustischen und visuellen Stimuli und der Darbietungsart unterscheiden. Vor dem Hintergrund der Relevanz einer ganzheitlicheren Bewertung von Schallschutzmaßnahmen an der Schiene und den verschiedenen Möglichkeiten einer methodischen Umsetzung stellt sich die Frage, welche Methode für das LärmLab geeignet ist.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
22.12.23
Fragenfrist
19.02.24
Abgabefrist
29.02.24
Öffnung
01.03.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Geschätzter Wert
192.765 €
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
Vertragslaufzeit
24 Tage
E-Mail
vergabestelle@eba.bund.de
Freischalten
Telefon
Website
https://www.eba.bund.de/DE/home_node.html
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten

    • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.)
    • sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einem Arbeitspaket beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird.
    • Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
    • Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und
    • Leistungsbeschreibung
  • In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden

    • In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden:
    • Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu
    • • Auralisierung
    • • Visualisierung
    • • Hörversuche
    • • Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen
    • • Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen.
    • Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (2-3 aussagekräftige, möglichst aktuelle, relevante Quellen) - beizufügen.
    • Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen:
    • • Auftraggeber, mit Nennung eines Ansprechpartners
    • • Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen
    • • Leistungszeitraum.
    • Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Arbeitspakete beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z.B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
    • Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jedes Arbeitspaket müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
    • Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung des Bieters (Anlage 3).
    • Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und
    • Leistungsbeschreibung

Zuschlagskriterien

  • Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und Leistungsbeschreibung: Qualität: 70 %

  • Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und Leistungsbeschreibung: Preis: 30%

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Eignungskriterien156 KB8 Seiten
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