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Grundinstandsetzung der Ostmole des Bundeshafens Helgoland, Planungsleistungen nach der HOAI sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach der BaustellV

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.08.2026
Angebotsfrist
Planungsleistungen nach der HOAI sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach der BaustellV für die Grundinstandsetzung der Ostmole des Bundeshafens Helgoland

Zeitplan

Veröffentlichung
19.08.26
Fragenfrist
08.09.26
Teilnahmefrist
22.09.26
Vertragsbeginn
01.04.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Hamburg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle.wsa-elbe-nordsee@wsv.bund.de
Telefon
+49 22870-913001
Website
https://www.wsa-elbe-nordsee.wsv.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Jahresabschlüsse (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Spezifische durchschnittliche Jahresabschlüsse zum Nachweis der Eignungskriterien für Objekt- und Tragwerksplanung und Geotechnik
  • Referenznachweise (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung)

    • Referenznachweise zur Objekt- und Tragwerksplanung mit weiteren Angaben zum Nachweis der Eignung
    • Referenzobjekte mit den dort genannten Angaben.
  • Registereintragungen (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis)

    • Auf Verlagen der Vergabestelle sind die Bestätigungen zu den Erklärungen der Regsitereintragungen vorzulegen
    • - Gewerbeanmeldung
    • - Handelsregisterauszug
    • - Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handwerkskammer
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - Tragwerksplanung - Erklärung nach § 45 Absatz 1 VgV über den Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung Mindestanforderung

    • gemittelter Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung von 1,25 Mio. EUR netto
    • Teilnahmeanträge, die die Mindestanforderung nicht erfüllen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
    • Einen Punkt erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung von 1,25 Mio. EUR netto.
    • Zwei Punkte erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung von 2,0 Mio. EUR netto.
    • Drei Punkte erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung von 3,0 Mio. EUR netto.
    • Vier Punkte erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung von 4,0 Mio. EUR netto.
    • Die maximale Punktzahl von 5 Punkten erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Tragwerksplanung von 6,0 Mio. EUR netto und mehr.
    • Zwischenwerte werden linear interpoliert.
    • Präqualifizierten Unternehmen wird empfohlen, zu prüfen, ob insbesondere der Umsatz und die ausgeführten Leistungen, die in der Präqualifikation angegeben wurden, die Mindestanforderungen erfüllen. Ist dies nicht der Fall, sind die Angaben nicht vergleichbar und die Eignung ist durch zusätzliche Unterlagen bzw. Referenzen nachzuweisen.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - Objektplanung - Erklärung nach § 45 Absatz 1 VgV über den Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich Objektplanung Mindestanforderung

    • gemittelter Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Objektplanung (Ingenieurbauwerke) von 1,0 Mio. EUR netto
    • Teilnahmeanträge, die die Mindestanforderung nicht erfüllen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
    • Einen Punkt erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Objektplanung (Ingenieurbauwerke) von 1,0 Mio. EUR netto.
    • Zwei Punkte erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Objektplanung (Ingenieurbauwerke) von 1,5 Mio. EUR netto.
    • Drei Punkte erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Objektplanung (Ingenieurbauwerke) von 2,0 Mio. EUR netto.
    • Vier Punkte erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Objektplanung (Ingenieurbauwerke) von 3,0 Mio. EUR netto.
    • Die maximale Punktzahl von 5 Punkten erhält der Teilnehmer ab einem gemittelten Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Objektplanung (Ingenieurbauwerke) von 5,0 Mio. EUR netto und mehr.
    • Zwischenwerte werden linear interpoliert.
    • Präqualifizierten Unternehmen wird empfohlen, zu prüfen, ob insbesondere der Umsatz und die ausgeführten Leistungen, die in der Präqualifikation angegeben wurden, die Mindestanforderungen erfüllen. Ist dies nicht der Fall, sind die Angaben nicht vergleichbar und die Eignung ist durch zusätzliche Unterlagen bzw. Referenzen nachzuweisen.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit -Geotechnik - Erklärung nach § 45 Absatz 1 VgV über den Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich Geotechnik. Mindestanforderung

    • gemittelter Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Geotechnik von 80.000 EUR netto
    • Teilnahmeanträge, die die Mindestanforderung nicht erfüllen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
    • Präqualifizierten Unternehmen wird empfohlen, zu prüfen, ob insbesondere der Umsatz und die ausgeführten Leistungen, die in der Präqualifikation angegeben wurden, die Mindestanforderungen erfüllen. Ist dies nicht der Fall, sind die Angaben nicht vergleichbar und die Eignung ist durch zusätzliche Unterlagen bzw. Referenzen nachzuweisen.

Zuschlagskriterien

  • Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals (§ 58 (2) Nr. 2 VgV)

    • Zum Zuschlagskriterium hat der Bieter in einem Qualifikationsprofil die Studienabschlüsse, weitere Ausbildungsabschlüsse, Fortbildungen und Zusatzqualifikationen für alle Mitglieder des Projektteams jeweils einzeln darzustellen.
    • Der Bieter hat zusätzliche Angaben dazu zu machen, inwiefern sich die Qualifikation und Erfahrung des jeweiligen Mitglieds in besonderer Weise auf die Aufgabenerfüllung bei der Ausführung des Auftrags auswirkt.
    • Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß die Qualifikation und Erfahrung des Personals, das vom Bieter mit der Ausführung des Auftrags betraut wird, eine fachgerechte Erfüllung der Planungsleistungen in ausreichender Qualität und einen termingerechten und reibungslosen Ablauf des Projektes erwarten lässt.
    • Die Bewertung, der vom Bieter eingereichten Unterlagen und Darstellungen erfolgt nach Ziffer 1.4 des Formblatts 313 L/F.
    • Maßgeblich ist dabei auch, inwiefern die Qualifikation der einzelnen Mitglieder des Projektteams für die speziellen Herausforderungen des Projekts von Bedeutung ist und genutzt werden soll.
  • Preis

    • Der Preis/das Honorar wird als Wertungssumme aus der nachgerechneten Angebotssumme
    • ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Preisnachlässen, preislich günstigsten
    • Grund- oder Wahlpositionen, aller Bedarfspositionen und möglicher, sich für den Auftraggeber
    • ergebender zusätzlicher Kosten.
    • Für die Angebotswertung wird die Wertungssumme (in EUR, netto) wie folgt in eine Punkteskala
    • von 0 bis 10 Punkten normiert:
    • - 10 Punkte erhält das wertbare Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme.
    • - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen der niedrigsten Wertungssumme.
    • - alle Angebote mit darüber liegenden Wertungssummen erhalten ebenfalls 0 Punkte.
    • Siehe auch Formblatt 313 L/F
  • Qualität der Leistung (§ 58 (2) Nr. 1 VgV), Umsetzungskonzept

    • Zum Zuschlagskriterium hat der Bieter schriftlich darzulegen, wie die Planungsleistungen im Rahmen Ausführung des Auftrags erbracht werden sollen (Umsetzungskonzept).
    • Nachfolgende Inhalte des Umsetzungskonzeptes werden gefordert und gewertet:
    • - Zusammensetzung des Projektteams mit namentlicher Benennung der Beteiligten
    • - projektbezogenes Organisationsdiagramm mit Darstellung der Organisationsstruktur des Bieters (z.B. hierarchisch, funktional, horizontal), der Organisationseinheiten, der Leistungsbereiche (Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwrksplanung, statische Prüfung, Geotechnik, SiGeKo etc.) und Aufgaben sowie der Arbeitsabläufe und Kommunikationsbeziehungen zwischen den bieterinternen und externen Stellen, die an der Planung beteiligt sind
    • - Benennung von Maßnahmen zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung im Bezug auf die Projektleitung, das Berichtswesen, die Kostenkontrolle und -fortschreibung, die Terminkontrolle und -fortschreibung, die Abschätzung und Bewertung von Risiken, die Vertretungsregelung sowie die Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems
    • - Benennung von projektbezogenen Risikofaktoren im Bezug auf die Lage der Baustelle, den Bauwerksbestand, die Baugrundverhältnisse, die Umweltbedingungen, die Dauer der Bauausführung (mehrere Jahre) und höhere Gewalt
    • - projektbezogener Zeitplan zu den Planungsleistungen unter Berücksichtigung der Fertigstellungstermine und der veranschlagten Zeitbedarfe der Planungsstufen, die in den Vergabeunterlagen festgelegt sind, mit Abschätzung des Personalbedarfs zu jedem Planungsschritt
    • Die Bewertung des vom Bieter eingereichten Umsetzungskonzeptes erfolgt nach Ziffer 1.4 des Formblatts 313-L/F. Dabei sind die Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit sowie die Detailtiefe der Bieterangaben von Bedeutung.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung78 KB12 Seiten
Eignungskriterien37 KB24 Seiten
Preisblatt203 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage89 KB8 Seiten
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