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Innerstädtische Verbindungen der Kommunen und Internetaccess mit DDoS Absicherung

Auftraggeber
Veröffentlicht
20.08.2026
Angebotsfrist
25.09.2026
Die ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen (ekom21) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach dem Hessischen Datenverarbeitungsverbundgesetz (DV-VerbundG). In den Bereichen Digitalisierung und eGovernment nimmt die ekom21 eine Vorreiterrolle ein und sorgt mit innovativen Technologien für mehr Effizienz in der Verwaltung und für Fortschritt sowie Bürgerfreundlichkeit. Für diese Endkunden stellt die ekom21 digitale Dienstleistungen in seinen Rechenzentren bereit und bietet Zugang zu verschiedenen Warenkörben im Bereich der IT-Dienstleistungen. Der Auftragnehmer muss für alle Kunden der ekom21 im Bundesland Hessen und deutschlandweit sowie an den Standorten der ekom21 die geforderten Nutzungsprofile der Standortanbindungen bereitstellen können. Ausschreibungsgegenstand sind folgende Lose: - Los 1: Standortvernetzung - Los 2: DDoS-Mitigation-Lösung - Los 3: Satelliteninternet Geplant ist eine Rahmenvereinbarung mit einem Wirtschaftsteilnehmer je Los abzuschließen. In einem parallelen Rahmenvertrag bezieht die ekom21 ein Managed SD-WAN von einem Dienstleister als Overlay-Netzwerk. SD-WAN bzw. das Overlay-Netzwerk sind nicht Gegenstand dieser Vergabe.
3 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
20.08.26
Abgabefrist
25.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Gießen, Deutschland
Vertragslaufzeit
48 Tage
E-Mail
vergabestelle@ekom21.de
Telefon
+49 641 9830 0
Website
https://www.ekom21.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eigenerklärung aus der die durchschnittliche jährliche Anzahl der fest angestellten Beschäftigten des Unternehmens in den letzten drei Jahren ersichtlich ist [Eigenerklärung zur Personenkennzahlen]. Mindestanforderungen für Lose 1, 2 und 3

    Gesamtbeschäftigtenanzahl von 100 Mitarbeitenden.

  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre [Eigenerklärung zum Umsatz]. Mindestanforderungen für Lose 1, 2 und 3

    Erforderlich ist ein Durchschnittsumsatz in den letzten drei Jahren von mindestens: 600.000. Euro (netto).

    • Erklärung des Unternehmens, zur Befähigung und Erlaubnis zur
    • Berufsausübung nach § 44 VgV [Eigenerklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung]. Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister, ggf. eidesstattliche Erklärung oder vergleichbare Bescheinigung einer Behörde des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist (Vorlage Kopie). Gewerbean- und ggf. -ummeldung, wenn keine Eintragungspflicht im Handels- bzw. Berufsregister besteht (Vorlage
    • Kopie).
    • Erklärung des Unternehmens, dass für den Fall des Zuschlags
    • eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den
    • aufgestellten Mindeststandards für die Dauer der
    • Vertragslaufzeit abgeschlossen wird bzw. - falls bereits
    • vorhanden - eine solche besteht und für die Dauer der
    • Auftragsausführung aufrechterhalten wird [Eigenerklärung zur
    • Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung].
    • Erforderlicher Mindestversicherungsschutz von 1,5 Mio. Euro
    • für Personen- und Sachschäden und 1 Mio. Euro für
    • Vermögensschäden jeweils bei zumindest doppelter
    • Jahreshöchstleistung.
  • Erklärung zu geeigneten Referenzleistungen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungen die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit geben [Eigenerklärung zu geeigneten Referenzen] mit. Zu jeder Referenz müssen mindestens folgende Angaben gemacht werden

    • Kurzbezeichnung der Referenz, — vollständiger Name
    • einschließlich Postadresse und Kontaktdaten des
    • Auftraggebers (=Referenzauftraggeber), — Auftragswert, —
    • öffentlicher oder privater Auftraggeber, — Leistungszeitraum
    • (Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkt), — termingerechter
    • Projektabschluss, — Beschreibung des Leistungsanteils des
    • Ausführenden am Referenzprojekt in Prozent, — Stellung des
    • Ausführenden im Referenzprojekt (Alleinunternehmer,
    • Generalunternehmer, Ressourcengeber, Mitglied einer
    • Bietergemeinschaft, — Anzahl der für den Bewerber im
    • Rahmen des Projektes tätigen Personen. Aus der
    • Beschreibung der Referenz muss klar erkennbar sein, welche Leistungen der Bewerber, was Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder ein Dritter, auf dessen technische und berufliche Leistungsfähigkeit abgestellt wird,
    • selbst durchgeführt hat. Die bloße untergeordnete Mitwirkung
    • bzw. die Überwachung eines Referenzprojekts sind hierbei
    • nicht ausreichend. Die vorzulegenden Referenzen müssen
    • eindeutig demjenigen Unternehmen als Auftragnehmer/
    • Durchführungsverantwortlichen zugeordnet werden können, der
    • sie zum Nachweis seiner technischen und beruflichen
    • Leistungsfähigkeit mit dem Angebot vorlegt. Die Einreichung
    • einer Bescheinigung des Referenzauftraggebers ist nicht
    • erforderlich. Der Auftraggeber behält sich aber die Überprüfung
    • der gemachten Angaben bei Referenzauftraggebern sowie
    • eigene Ermittlungen vor, deren Ergebnisse Berücksichtigung im
    • Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt werden. Zu den
    • geforderten Nachweisen werden für alle geforderten
    • Erklärungen Erfassungsformulare zur Verfügung gestellt, die
    • unter Beachtung der Ausfüllhinweise zu verwenden sind.
    • Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff.
    • VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a.
    • HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die
    • Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    • Mindestanforderungen:
    • Die Referenzprojekte müssen:
    • • innerhalb der letzten fünf Jahre produktiv betrieben worden sein,
    • • eine Mindestvertrags- oder Betriebsdauer von zwölf Monaten aufweisen,
    • • Leistungen für Behörden, öffentliche Auftraggeber, KRITIS-Betreiber oder vergleichbare Organisationen mit verteilten Standorten umfassen,
    • • Managed-Service-Leistungen einschließlich Implementierung, Betrieb, Entstörung und Service-Management beinhaltet haben,
    • • durch den jeweiligen Referenzkunden auf Anfrage bestätigt werden können.
    • Anforderungen an die Referenzen je Los:
    • Los 1:
    • Der Bieter weist durch mindestens drei Referenzprojekte Erfahrungen in der Pla-nung, Implementierung und dem Betrieb von Standortvernetzungslösungen für Organisationen mit mehreren Standorten nach. Jede Referenz muss mindestens 20 vernetzte Standorte umfassen. Die Leistungen müssen den Betrieb eines Weit-verkehrsnetzes (WAN), die Bereitstellung von Leistungsübergabepunkten sowie Service- und Entstörungsleistungen umfasst haben.
    • Los 2:
    • Der Bieter weist durch mindestens drei Referenzprojekte Erfahrungen in der Be-reitstellung und dem Betrieb von DDoS-Schutzdiensten für Internetanbindungen von Organisationen mit erhöhten Anforderungen an Verfügbarkeit und Informa-tionssicherheit nach. Die Referenzprojekte müssen einen dauerhaft betriebenen DDoS-Schutzservice einschließlich Erkennung, Analyse und Einleitung von Ge-genmaßnahmen umfasst haben. Mindestens eine Referenz soll den Schutz einer zentralen Internetanbindung eines öffentlichen Auftraggebers, KRITIS-Betreibers oder einer vergleichbaren Organisation dokumentieren.
    • Los 3:
    • Der Bieter weist durch mindestens drei Referenzprojekte Erfahrungen in der Be-reitstellung und dem Betrieb von Satelliteninternetanschlüssen für gewerbliche, kommunale oder öffentliche Auftraggeber nach. Jede Referenz muss die Anbin-dung von mindestens 10 Standorten umfassen und Leistungen wie Planung, In-stallation, Inbetriebnahme sowie den laufenden Servicebetrieb enthalten haben. Referenzen für temporäre oder ausschließlich private Endkundenanschlüsse sind nicht ausreichend.
    • [Eigenerklärung zum Informations-Sicherheits-Managementsystem]
    • Eigenerklärung, aus der ersichtlich ist, welche Maßnahmen zum Informations-Sicherheits-Managementsystem im Unternehmen für die ausschreibungsrelevanten Bereiche angewendet werden (Erfassungsformular - "Erklärung Informations-Sicherheits-Managementsystem").
    • Der AUFTRAGNEHMER MUSS über ein angemessenes, dokumentiertes und implementiertes Informations-Sicherheits-Management-System (ISMS) verfügen, das dem Standard ISO/IEC 27001:2022 (bzw. aktuelle Folgeversionen) oder vergleichbar entspricht. Das ISMS MUSS die zu erbringende Leistung inklusive der zu verarbeitenden Informationen mit den dazu notwendigen infrastrukturellen, organisatorischen, personellen und technischen Komponenten umfassen. Entspricht das ISMS noch dem Vorgängerstandard von 2017, so MUSS der AUFTRAGNEHMER einen Zeitplan benennen können, nach welchem die Zertifizierung auf die neue Version angehoben wird.

Zuschlagskriterien

  • Preis: Wertungspreis

  • Wertung für die Leistung: Kriterienkatalog

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Lose (3)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung124 KB12 Seiten
Eignungskriterien56 KB24 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB8 Seiten
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