Frist abgelaufen

Interkommunales Starkregenrisikomanagement - Gemeindeverbund Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach

Die Angebotsfrist ist am 04. August 2026 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
03.07.2026
Angebotsfrist
Erstellung eines interkommunalen Starkregenrisikomanagements für die Stadt Adelsheim, die Stadt Osterburken, die Stadt Ravenstein sowie die Gemeinden Rosenberg und Seckach nach dem Leitfaden Starkregenrisikomanagement Baden-Württemberg.

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Fragenfrist
27.07.26
Teilnahmefrist
04.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Rosenberg, Deutschland
Vertragslaufzeit
14 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
gemeinde@rosenberg-baden.de
Telefon
+49 6295 9201-0
Website
https://www.rosenberg-baden.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis über die ordnungsgemäße Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister durch Vorlage der Kopie des Registerauszuges nicht älter als drei Monate (Teilnahmeformular B.II)

  • Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über mindestens 1 Mio. EUR für Personen-, Sach- und daraus resultierende Vermögensschäden entweder durch eine aktuelle Versicherungsbestätigung (nicht älter als 12 Monate) oder eine Verpflichtungserklärung zum Abschluss einer Versicherung auf erstes Anfordern gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV (Teilnahmeformular C.I).

  • Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (Teilnahmeformular C.II). Im Durchschnitt der drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) wird ein Mindestumsatz von 400.000 EUR pro Jahr vorausgesetzt. Für die Auswahlbewertung werden nur Umsätze berücksichtigt, die über dem Mindestniveau liegen. Die Auftraggeber behalten sich vor, die angegebenen Umsatzzahlen durch Vorlage geeigneter Nachweise (z. B. Jahresabschlüsse oder Bestätigung des Steuerberaters) zu überprüfen. Gewichtung mit 15 %, maximal erreichbare Punktzahl = 5: 5 Punkte: 650.000 EUR oder mehr 4 Punkte: 600.000 EUR oder mehr 3 Punkte: 550.000 EUR oder mehr 2 Punkte: 500.000 EUR oder mehr 1 Punkt: mehr als 400.000 EUR 0 Punkte: 400.000 EUR oder weniger

  • Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Teilnahmeformular D.I). Im Durchschnitt der drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) wird eine durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl (Vollzeitäquivalent) von mindestens 6 Mitarbeitern inklusive Führungskräften vorausgesetzt. Gewichtung mit 15 %, maximal erreichbare Punktzahl = 5: 5 Punkte: 10 oder mehr VZÄ 4 Punkte: 9 bis unter 10 VZÄ 3 Punkte: 8 bis unter 9 VZÄ 2 Punkte: 7 bis unter 8 VZÄ 1 Punkt: mehr als 6 bis unter 7 VZÄ 0 Punkte: 6 oder weniger VZÄ

  • Nachweis des Einsatzes von qualifiziertem Personal gemäß § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV. Hierzu sind mindestens 4 Fachkräfte zu benennen, die über einschlägige Fachkenntnisse im Bereich der hydraulisch -hydrologischen Starkregenmodellierung verfügen (Teilnahmeformular D.II).

  • Nachweis der LUBW-Standardreferenz Starkregenrisikomanagement als Mindestanforderung: Der Bewerber hat nachzuweisen, dass das Unternehmen, das im Auftragsfall die Modellierung der Starkregengefahrenkarten durchführt, erfolgreich am Standardreferenzverfahren Starkregenrisikomanagement der LUBW teilgenommen hat. Der Nachweis ist durch Vorlage des entsprechenden Referenzschreibens der LUBW zu führen. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern genügt es, wenn dasjenige Unternehmen den Nachweis erbringt, das die Modellierung der Starkregengefahrenkarten tatsächlich ausführt (Teilnahmeformular D.III).

Zuschlagskriterien

  • Preis: Das Zuschlagskriterium "Preis" nach Abs. 2 wird auf Grundlage des Wertungspreises gemäß dem als Anlage 5 beigefügten Preisblattes wie folgt gewertet: a. Das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält die volle Punktzahl (300 Punkte). b. Die anderen Angebote erhalten umgekehrt prozentual nach ihrem Abstand zum Bestbieter jeweils entsprechend weniger Punkte (Lineare Interpolation).

  • Fach- und Methodikkonzept zur Erstellung des kom-munalen Starkregenrisikomanagements: Im Fach- und Methodikkonzept ist die grundsätzliche Herangehensweise an das Projekt darzustellen, vorzugsweise anhand eines Referenzprojekts. Das Konzept soll insbesondere Ausführungen enthalten zu: - (Geo-)Datenmanagement und Datengrundlagen, - Vorgehen bei der Gefährdungsanalyse einschließlich Datenerfassung (Kartierung), Modellierungsansatz und Berücksichtigung abflussrelevanter Strukturen, - Vorgehen bei der Risikoanalyse einschließlich Schadensabschätzung und Erstellung der Risikosteckbriefe, - Entwicklung des Handlungskonzepts (Vorgehen bei dem Thema Erosion und landwirtschaftliche Maßnahmen, Vorgehen bei Kommunikationskonzept inkl. Kartenveröffentlichung, Öffent-lichkeitsarbeit und Bürgerworkshops, Kooperation mit der Flurneuordnung) - Workflow der Bearbeitung sowie Qualitätssicherung. Einzelheiten sind Ziffer 20 Abs. 4 des Ersten Verfahrensbriefs zu entnehmen.

  • Organisations- und Projektstrukturkonzept: Im Organisations- und Projektstrukturkonzept ist darzustellen, wie der Bieter die organisatorische Umsetzung des Projekts sicherstellt. Das Konzept soll insbesondere folgende Aspekte enthalten: - Darstellung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektteams einschließlich Projektleitung, stellvertretender Projektleitung sowie weiterer Projektmitglieder, - Darstellung der Projektorganisation einschließlich Organigramm und Aufgabenverteilung, - Beschreibung der Kommunikations- und Abstimmungsstrukturen mit den Auftraggebern, - Konzept zur Koordination des interkommunalen Projektverbundes, - Darstellung der vorgesehenen Kommunikations- und Berichtswesenstruktur, - Konzept zur Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Workshops, - Darstellung der Termin- und Ablaufplanung einschließlich Meilensteinen sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Einzelheiten sind Ziffer 20 Abs. 4 des Ersten Verfahrensbriefs zu entnehmen.

  • Erfahrung Projektteam: Das Zuschlagskriterium 2.3 "Erfahrung Projektteam" wird anhand der persönlichen Erfahrung der benannten Projektleitung, der stellvertretenden Projektleitung sowie eines eingesetzten Projektmitarbeiters bewertet. Einzelheiten sind Ziffer 20 Abs. 4 des Ersten Verfahrensbriefs zu entnehmen.

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Vergabeunterlagen

Projektplan287 KB24 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB4 Seiten
Vertragsentwurf56 KB8 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
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