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Kindergartenzweckverband Gemmerich - Erweiterung Kita Gemmerich, Los 2: Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung Elektro

Auftraggeber
Veröffentlicht
20.08.2026
Angebotsfrist
Die bestehende Kindertagesstätte in Gemmerich soll erweitert werden. Beabsichtigt ist der Bau eines Anbaus mit Mensa und Frischkochküche sowie eines weiteren Gruppenraums mit den zugehörigen WC-Anlagen, Nebenräumen und Technikräumen. Der Anbau soll durch einen Verbindungstrakt an das Bestandsgebäude angebunden werden. Anbau und Verbindungstrakt sind geplant mit einer BGF von 478,95 m² und einem BRI von 2.164,15 m³. Hinzu kommen ca. 110 m² überdachte Terrassen. Der Anbau soll eingeschossig erfolgen. Die Heizung im Bestandsgebäude erfolgt derzeit durch eine Ölheizung. Sie ist für Bestand und Anbau neu zu planen. Für weitere Einzelheiten wird verwiesen auf die Betriebsbeschreibung und den Kostenrahmen. Es besteht bereits eine Vorplanung, die ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Bauausführung wird im laufenden Betrieb erfolgen. Die anrechenbaren Kosten (netto) werden nach derzeitiger Schätzung wie folgt erwartet: KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 1.112.896,19 EUR; KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: 432.234,49 EUR. Der Gesamtauftrag umfasst verschiedene Fachplanungsleistungen. Mit dieser Bekanntmachung werden als Los 2 ausgeschrieben die Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung Elektro.

Zeitplan

Veröffentlichung
20.08.26
Teilnahmefrist
18.09.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Nastätten, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
post@vg-nastaetten.de
Telefon
+49 6772 802-0
Website
https://www.vgnastaetten.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.

  • Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).

  • Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit vergleichbaren Planungs- und Bauüberwachungsaufgaben nachzuweisen. Er hat dazu drei Referenzen einzureichen, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: 1. Es wurden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung in den Anlagengruppen 4, 5 und 8 erbracht, 2. die anrechenbaren Kosten für die Anlagengruppen 4, 5 und 8 haben mindestens 140.000,00 EUR netto betragen, 3. es wurden mindestens die Leistungsphasen 2, 3 und 5-8 nach HOAI erbracht, 4. die Referenzobjekte sind fertig gestellt (= Abschluss der Leistungsphase 8), und zwar nach dem 01.01.2020 und vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Sollten mehr als fünf geeignete Bewerbungen eingehen, ist eine Auswahl der am besten geeigneten Bewerber erforderlich. Zum Nachweis einer höheren Eignung dürfen auch weitere Referenzen eingereicht werden. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Excel-Datei "Teilnahmeantrag" genutzt werden. Maßgeblich ist der Inhalt der Bekanntmachung. Den Teilnahmeantrag bitten wir im Excel-Format einzureichen, sonstige Unterlagen in PDF.

  • Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams: Das Büro muss eine dem Auftrag angemessene Größe aufweisen. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen besetzt sein. Die Projektleitung muss berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Ingenieur (Fachrichtung Elektrotechnik oder vergleichbar) zu führen oder nach den EU-Richtlinien in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur in dieser Fachrichtung tätig werden dürfen. Für die stellvertretende Projektleitung ist eine gleiche Qualifikation wünschenswert, jedoch wird auch eine Qualifikation als staatlich geprüfter Techniker oder eine vergleichbare Qualifikation der entsprechenden Fachrichtung anerkannt. Entsprechende Nachweise sind auf Verlangen vorzulegen.

  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

  • Erklärung über den Umsatz für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

Zuschlagskriterien

  • Preis der Leistung: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen oder einem höheren Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 20 Stunden angestellte Ingenieure - 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft/sonstige Mitarbeiter.

  • Qualitäts- und Terminsicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase

    • Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitäts- und Terminsicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot: 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erfolgt
    • 4-6 Punkte, wenn ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt und zu erwarten ist, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erbracht wird
    • 7-10 Punkte, wenn eine überdurchschnittliche Leistung angeboten wird, etwa indem zeitliche Puffer enthalten sind, eine Unterschreitung des Kostenrahmens zu erwarten ist oder ein besonderer Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen Beteiligten vorgestellt wird.
  • Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung" werden für die Beurteilung herangezogen: - die Präsenz und die Erreichbarkeit der Bauleitung, - Berufserfahrungen, Qualifikation und Vertrautheit mit der Planung des zur Bauleitung vorgesehenen Personals, - Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung. 0-3 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird, von einer Präsenz der Bauleitung nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist, und die vorgeschlagene Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung nicht oder nur sehr eingeschränkt geeignet ist. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, mit dem die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, mit dem eine gut qualifizierte, mit der Planung vertraute und gut erreichbare Bauleitung angeboten wird, und das Methoden vorschlägt, die eine mangelfreie und funktionsgerechte Bauausführung und eine lückenfreie Dokumentation des Bauprozesses mit großer Sicherheit erwarten lassen.

  • Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen

    • Hinsichtlich des Wertungskriterium "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot: 0-3 Punkte, wenn es zu einer sehr ungünstigen Verteilung von Risiken und Leistungspflichten zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche und/oder einer Reduzierung der Leistungspflichten
    • 4-6 Punkte, wenn es zu ungünstigen Vertragsänderungen zulasten des Auftraggebers führt, 7 Punkte, wenn es keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster beansprucht
    • 8-10 Punkte, wenn es eine für den Auftraggeber günstigere Verteilung von Risiken und Leistungspflichten vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.

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Vergabeunterlagen

Projektplan37 KB12 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB24 Seiten
Vertragsentwurf89 KB4 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
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