Das konfokale Laser-Scanning-Mikroskop (CLSM) wird regelmässig in einer Vielzahl von laufenden Forschungsprojekten eingesetzt. In der fortgeschrittenen In-vitro-Modellforschung wird es zur Charakterisierung von zweidimensionalen und dreidimensionalen In-vitro-Zellkulturmodellen und Ex-vivo-Kulturen eingesetzt. Es ermöglicht uns, die Zelldifferenzierung, das Zellschicksal, die Zellfusion und die Bildung biologischer Barrieren in den In-vitro-Modellen zu verstehen. In der Nanomedizin und der Nanosicherheitsforschung wird die CLSM eingesetzt, um den intrazellulären Transport und die Ko-Lokalisierung von fluoreszierenden Nanopartikeln in zellulären und subzellulären Kompartimenten (d. h. Mitochondrien, Lysosomen und Zellkern) zu untersuchen. Es wird auch für die Charakterisierung zellulärer Strukturen (z. B. Zytoskelett, Vesikel, Zellkerne, Membranen und intrazelluläre Proteine) nach der Behandlung mit Nanomedikamenten und fortschrittlichen Materialien verwendet, die zum Verständnis zellulärer Reaktionen und Mechanismen beitragen. Das CLSM wird auch verwendet, um verschiedene Arten von implantierbaren Materialien abzubilden, um die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Oberflächen/Oberflächenmodifikationen und Zell-/Gewebereaktionen zu untersuchen. Der Reflexionsmodus, bei dem einfallendes Laserlicht an Oberflächen reflektiert wird, ermöglicht die kombinierte Visualisierung der Oberflächentopografie auf metallischen Implantaten und beispielsweise des Zellzytoskeletts, der Zellkerne oder der Membranproteine. Die Bewertung der Zellmigration oder -infiltration in 3D-Hydrogelen wird ebenfalls mit Hilfe der Zeitraffer-Mikroskopie durchgeführt. Darüber hinaus ist das CLSM Teil unserer Aktivitäten im Bereich der korrelativen Bildgebung in Verbindung mit anderen hochauflösenden Techniken wie der Raster- oder Transmissionselektronenmikroskopie und der Raman-Mikrospektroskopie.