Frist abgelaufen

Neubau Abfallwirtschaftszentrum in der Siemensstraße Bad Kreuznach

Die Angebotsfrist ist am 23. September 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 18. Februar 2026

  • Lohner Ingenieure GbR, Trier · 89.993 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach plant in der Siemensstraße in 55543 Bad Kreuznach (Flur 53 Flurstück 37/37) ein neues Abfallwirtschaftszentrum zu errichten. Zur Erlangung einer Vorplanung war ein Planungswettbewerb ausgelobt worden, dessen Ergebnis vorliegt. Die Beauftragung der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie der Freianlagen ist erfolgt. Vorliegend wird die Planung und Überwachung der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2021 ausgeschrieben. Sie umfasst insbesondere die Grundleistungen und einzelne Besondere Leistungen der Leistungsphasen 1-6 sowie die Besonderen Leistungen der Leistungsphasen 7-9 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung § 51 HOAI 2021 i. V. m. Anlage 14.1. Das neue Abfallwirtschaftszentrum besteht aus den folgenden Funktions- und Nutzungsbereichen, die auch z.T. baulich getrennt angeordnet sind: > Ein Verwaltungsgebäude, das den Geschäftsbereich „Verwaltung“ für ca. 25 Mitarbeiter/innen und den Geschäftsbereich betriebseigener „Fuhrpark“ mit Büro- und Besprechungsbereich für Disponenten, Aufenthalts- und Sozialbereich, Umkleide- und Duschbereich für ca. 90 Fahrer/innen und Lader/innen zur Abfalleinsammlung aufnimmt. Holz wird als primärer Baustoff eingesetzt. Es ist geplant, dieses Sozial- und Verwaltungsgebäude in Holz-Hybridbauweise umzusetzen. Damit sollen die Anforderungen an den Schall – und Brandschutz erfüllt werden. Dachbegrünung in Kombination mit Photovoltaik-Elementen ist weitestmöglich auf allen Gebäudeteilen umzusetzen. > Werkstatt- und Lagergebäude mit Bürobereich für die Fahrzeuginstandhaltung mit LKW-Werkstatt und LKW-Waschhalle sowie Mülltonnenlager und Mülltonnenwaschhalle. Die überwiegenden Teile der Baukonstruktion sind in Holzrahmenbauweise vorgesehen, in den Sockelbereichen soll Stahlbeton – sowohl als Schutz vor Wassereinwirkung als auch als Anfahrschutz – eingesetzt werden. Aus diesem Grund kommt im Bereich der Waschhallen Stahlbeton und Mauerwerk zum Einsatz. > Überdachte Stellflächen und Umfahrt, insbesondere für alle Abfallsammelfahrzeuge. Die Tragkonstruktion der Überdachung des Fuhrparks ist aus Brettschichtholz vorgesehen; über den Fahrwegen eine Metallkonstruktion, die Photovoltaik-Elemente aufnehmen kann. ---- Zur Einhaltung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten wird vom Auftraggeber der Kostenrahmen mit rd. 8.000.000 EUR brutto für die Kostengruppen 300 + 400 DIN 276 Ausgabe 2018-12 definiert. Gemäß derzeitiger standardisierter Berechnung betragen die Bauwerkskosten-Technische Anlagen (KG 400) rd. 1.519.500,- EUR brutto. Die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Kostengruppen wurde standardisiert auf Basis von Kennwerten vorgenommen. Mit Verschiebungen und Anpassungen innerhalb der Kostengruppen ist zum Zeitpunkt der Kostenschätzung zu rechnen. Es wird angestrebt, dass der Materialeinsatz möglichst den Aspekten der Nachhaltigkeit folgt: Stahlbelton mit hohem Recycling-Anteil, Einsatz von thermisch vorbehandeltem zertifiziertem Holz – soweit kostentechnisch im Rahmen und akzeptabel. ---- Zu weiteren Projektdetails wird auf die Beschreibungen im Auslobungstext zum Planungswettbewerb mit Angaben der Nutzungsflächen im Raumprogramm verwiesen. Ein Auszug aus dem Auslobungstext zum Planungswettbewerb ist der Datei „Aufgabenbeschreibung“ als Anlage beigefügt. ------ Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen.

Zeitplan

Veröffentlichung
22.08.25
Teilnahmefrist
23.09.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bad Kreuznach, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@kreis-badkreuznach.de
Telefon
+49 67 1 80 3-19 98
Website
https://www.kreis-badkreuznach.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis Berufsbezeichnung Ingenieur/in, unternehmensbezogen

    MINDESTANFORDERUNG: Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieurin / Ingenieur“ berechtigt ist durch Vorlage einer Kopie der Nachweisunterlagen gemäß § 2 Ing-KAG Rh.-Pf. oder der Nachweisunterlagen gemäß §§ 3 ff Ing-KAG Rh.-Pf. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes „Ingenieurin / Ingenieur“ benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vorlage einer Kopie der Nachweisunterlagen gemäß § 2 Ing-KAG Rh.-Pf. oder der Nachweisunterlagen gemäß §§ 3 ff Ing-KAG Rh.-Pf. nachweist. Es wird auf die Regelung zur Bauvorlageberechtigung gemäß § 64 Abs. 2 Nr. 2 LBO Rh.-Pf. verwiesen.

  • Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage der Kopie einer Versicherungsbescheinigung. MINDESTANFORDERUNG

    • Die vorzulegende Versicherungsbescheinigung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung muss eine Mindest-Deckungssumme für Personenschäden über 1.500.000,- € sowie für Sach- und Vermögensschäden über 1.000.000,- € ausweisen.
    • Die Mindest-Deckungssummen müssen mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Bewerbergemeinschaftsmitglied gesondert zu erbringen mit der Maßgabe, dass es genügt, wenn die Addition der nachgewiesenen und mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehenden Mindest-Deckungssummen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die geforderten Mindest-Deckungssummen erreichen.
  • Nachweis – zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt „Referenzleistung“ – zu bereits abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzen des Bewerbers, deren Planungsanforderungen mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Bei Bewerbergemeinschaften müssen Referenzen nicht durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, sondern nur durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft erbracht sein. MINDESTANFORDERUNGEN

    • 1. Für die Referenzen müssen aus dem Leistungsbereich „Fachplanung Tragwerksplanung“ mindestens die Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 6 (vgl. §§ 49, 51 HOAI 2021 i. V. m. Anlage 14.1) erarbeitet worden sein. ----
    • 2. Die Referenzen dürfen für den Leistungsbereich „Fachplanung Tragwerksplanung“ nicht vor dem 01.01.2020 abgeschlossen worden sein. Maßgeblich für den Abschluss ist die Fertigstellung der Leistungsphase 6 („Vorbereitung der Vergabe“). ---
    • 3. Es müssen mindestens 2 Referenzleistungen eingereicht werden, deren Planungsanforderungen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und die vorstehenden Mindestanforderungen gemäß Ziffer 1. und 2. erfüllen. ---------
    • Überschreitet die Zahl der geeigneten Bewerber die geplante Höchstzahl von 4 Bewerbern, erfolgt die Auswahl der Bewerber anhand folgender objektiver Kriterien:
    • a) Anzahl der wertungsfähigen Referenzen:
    • Die wertungsfähigen Referenzen werden zunächst unter Berücksichtigung der Anzahl gewertet. Ein Bewerber mit 3 bis 4 wertungsfähigen Referenzen erhält 5 Punkte, ein Bewerber mit 5 oder mehr wertungsfähigen Referenzen erhält 10 Punkte.
    • b) Qualitative Projektmerkmale der Referenzen:
    • Die wertungsfähigen Referenzen werden außerdem unter Berücksichtigung der nachfolgenden qualitativen Projektmerkmale bewertet. Dabei wird jede Referenz gesondert gewertet und sodann anschließend der Durchschnittswert der vom Bewerber eingereichten, wertungsfähigen Referenzen anhand der erzielten Gesamtsumme dividiert durch die Anzahl der wertungsfähigen Referenzen ermittelt. Der ermittelte Durchschnittswert wird anschließend mit dem Faktor 8 multipliziert. Für die Auswahlentscheidung werden für die Fachplanungsleistungen bis zu maximal 8 Punkte pro wertungsfähige Referenz für die nachfolgenden Projektmerkmale vergeben:
    • >>> Größe: Die anrechenbaren Kosten nach der Kostenberechnung des Referenzprojektes beliefen sich für die Tragwerksplanung gemäß DIN 276:2018-12 oder 276-1:2008-12 auf > netto EUR 3.000.000,00: 1 Punkt. ---
    • >>> Planungsgegenstand: Die Leistungserbringung betraf die Tragwerksplanung >> für einen Neubau in Holz-Hybridbauweise, d. h. Verwendung von Holz als Hauptbaustoff für Gebäudehülle und tragende Elemente, Verwendung von Beton, Mauerwerk oder Stahl für statisch anspruchsvolle Bereiche wie Fundamente, Treppen oder Decken: 2 Punkte
    • >> mit einem Tragwerk der Honorarzone III oder höher gemäß § 51, Anlage 14.2 HOAI: 1 Punkt. ---
    • >>> Besondere Leistungen: Die Projektbearbeitung der Tragwerksplanung umfasste auch Besondere Leistungen gemäß § 51, Anlage 14.1 HOAI wie folgt: >> Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen (LPH 8): 2 Punkte. >> Baubegehung zur Feststellung und Überwachung von die Standsicherheit betreffenden Einflüssen (LPH 9): 2 Punkte. --------
    • Die Angaben zu den Referenzen sind vom Bewerber im Formblatt „Referenzleistung“ einzutragen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Für jede Referenz ist ein gesondertes Formblatt zu verwenden. Fehlende Unterlagen und/oder Angaben zu Referenzprojekten werden nicht nachgefordert.--
    • Bei der Bewertung der Referenzen werden nur ganze Punkte vergeben. Bei der rechnerischen Ermittlung des Durchschnittswertes zur Ermittlung der Wertungspunktzahl beim Auswahlkriterium „Qualitative Projektmerkmale der Referenzen“ gemäß lit b erfolgt eine kaufmännische Rundung auf 2 Dezimalstellen, die auch bei der anschließenden Ermittlung der Gesamtwertungssumme aus den beiden Auswahlkriterien „Anzahl der wertungsfähigen Referenzen“ und Qualitative Projektmerkmale der Referenzen“ gemäß lit a und b fortgeschrieben wird.--
    • Die 4 Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl (Summe aus lit a und b) werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollte auch nach Anwendung der vorgenannten Auswahlkriterien die Höchstzahl überschritten werden, weil Bewerber dieselbe Punktzahl aufweisen, entscheidet die höhere Anzahl der eingereichten wertungsfähigen Referenzen und bei gleicher Anzahl die größere Aktualität der Referenzen. Falls auch nach Anwendung dieser objektiven Auswahlkriterien die Höchstzahl weiterhin überschritten wird, weil Bewerber dieselbe Punktzahl, dieselbe Anzahl an Referenzen mit derselben Aktualität aufweisen, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl zwischen den betroffenen Bewerbern durch Los gemäß § 75 Abs. 6 VgV zu treffen.--
    • Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der bekanntgemachten Mindestzahl von drei Bewerbern liegt, kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren nach § 51 Abs. 3 S. 2 VgV fortführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen. Alternativ kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren wegen Unterschreitung der Mindestzahl von drei geeigneten Bewerbern aber auch gemäß § 63 VgV aufheben und gegebenenfalls ein neues Vergabeverfahren durchführen.

Zuschlagskriterien

  • A. Honorarangebot: Maßgebend für die Angebotswertung ist das verbindliche Gesamt-Honorarangebot für alle Bearbeitungsstufen im Rahmen der endgültigen Angebotsabgabe. Das Honorarangebot im Rahmen des Erst-Angebots ist nur indikativ. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere auf die Datei „Zuschlagskriterien“ verwiesen.

  • B. Auftragsbezogene Projektorganisation: Maßgebend für die Angebotswertung sind die mit den Erst-Angeboten gemachten Angaben nebst den Erläuterungen im Bieter- und Verhandlungsgespräch. Wegen der weiteren Einzelheiten und auch zu den Unterkriterien wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere auf die Datei „Zuschlagskriterien“ verwiesen.

  • C. Auftragsbezogene Herangehensweise: Maßgebend für die Angebotswertung sind die mit den Erst-Angeboten gemachten Angaben nebst den Erläuterungen im Bieter- und Verhandlungsgespräch. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere auf die Datei „Zuschlagskriterien“ verwiesen.

  • D. Auftragsbezogenes Konfliktmanagement in Bezug auf Kosten und Termine: Maßgebend für die Angebotswertung sind die mit den Erst-Angeboten gemachten Angaben nebst den Erläuterungen im Bieter- und Verhandlungsgespräch. Wegen der weiteren Einzelheiten und auch zu den Unterkriterien wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere auf die Datei „Zuschlagskriterien“ verwiesen.

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