Frist abgelaufen

Neubau Astrid Lindgren Schule (Förderschule GE) in Bad Zwischenahn - Tragwerksplanung

Auftraggeber
Veröffentlicht
17.02.2025
Angebotsfrist
Auf dem Grundstück (Flur 9, Flurstück 363/11) der Berufsbildenden Schule (BBS) Ammerland mit der postalischen Adresse Elmendorfer Str. 30a, 26160 Rostrup Bad Zwischenahn soll basierend auf einem vom Auftraggeber vorgegebenen Raumprogramm ein 1- 3-geschossiger Neubau einer Förderschule GE (Geistige Entwicklung) für 180 Schüler mit einer Gesamtfläche von ca. 9.000 m² BGF entstehen. Neben der Gestaltung des Schulgebäudes mit schlüssiger städtebaulicher Einbindung sollen auch die Flächen und Räume zur aufbauenden Planung der Außenanlagen und Erschließungen einschließlich dem Halten- und Wartebereich der Schulbeförderung konzeptionell angedacht werden Die Hauptzufahrt soll ausgehend von der Elmendorfer Str. entlang der dort vorhandenen Parkplatzflächen der BBS erfolgen. Neben der städtebaulichen Situation an dem vorgesehenen Standort sind die Randbedingungen aus dem Schulbetrieb und den schulpädagogischen Anforderungen einer Förderschule GE planerisch zu berücksichtigen. Bei mobilitätseingeschränkten Personen kommt der Barrierefreiheit der zu planenden Gebäude (und Außenanlagen) eine hohe Bedeutung zu. Aus Gründen des Flächenverbrauchs, der Flächenversiegelung, der Gebäudekompaktheit, des Wärmeschutzes, der Wirtschaftlichkeit u.ä. ist vorliegend die Möglichkeit der Mehrgeschossigkeit zu betrachten. Es sind dabei auch Mischformen hinsichtlich einzelner Baukörper und ihrer Geschossigkeit möglich. Derzeit werden von der Gemeinde Bad Zwischenahn für den im beigefügten Lageplan (Anlage 1) rot umrandeten Bereich ein städtebauliches Entwicklungskonzeptes sowie ein Angebotsbebauungsplan für den Neubau einer Förderschule GE in dem blau umrandeten Bereich der Anlage 1 erstellt. Im Zuge der Planung des Schulbaus sollen unter Mitwirkung des Tragwerkplaners energetische Konzepte entwickelt werden, die dann vom Auftraggeber abschließend festgelegt werden, so dass ggf. eine mögliche (Zuschuss-)Förderung bzw. eine Finanzierung z.B. durch die KFW als Klimafreundlicher Neubau (KFN) mit QNG erfolgen kann. Die Planung soll so erfolgen, dass ein Baubeginn spätestens im Sommer 2026 möglich ist. Das Bauvorhaben soll im Winter 2027/28 fertiggestellt sein. Die (grob) geschätzten Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. brutto EUR 26 Mio. (KG 200 bis 600 gem. DIN 276-1:2008-12). Ziel dieser Ausschreibung ist, einen Fachplaner für die Tragwerksplanung der §§ 49 ff. HOAI zu gewinnen, der in seinem Fachbereich die Umsetzung der Maßnahme kompetent plant und begleitet.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
17.02.25
Teilnahmefrist
17.03.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Westerstede, Deutschland
Vertragslaufzeit
40 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@ammerland.de
Freischalten
Telefon
+49 448856-1500
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind im anliegenden Teilnahmeantrag (vergl. dazu auch unter "zusätzliche Informationen" dieser Bekanntmachung) einzufügen. Im Einzelnen werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert: 1. allgemeine Angaben des Bewerbers (Vordruck: siehe Teilnahmeantrag) 2. Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck: siehe Teilnahmeantrag). 3. Eigenerklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen 4. Eignungsnachweise betreffend die fachliche Befähigung (in Kopie) der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), 5. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB (und weitere Ausschlussgründe) . 6. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB 7. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5ki Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 8. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr
    • bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert) 9. Eigenerklärung, ob und ggf. in welchem Umfang auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird.
  • Jahresnettohonorarumsatz des Tragwerksplaners nach §§ 49 ff. HOAI: Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert: Die Eigenerklärung nach 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV für die Jahre 2022, 2023 und 2024 über die jeweiligen Jahresnettohonorarumsätze für Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: Kriterium 9 und "Wertungsmatrix").

  • Jahresmitarbeiterzahl Dipl.- Ingenieure" des Tragwerksplaners nach §§ 49 ff. HOAI: Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert: Die Eigenerklärung nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV für die Jahre 2022, 2023 und 2024 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Dipl.-Ingenieure (oder gleichwertige Ausbildung - Bachelor-Abschluss oder Meisterprüfung in einem technischen Beruf oder staatl. gepr. Techniker ist gleichwertig - jeweils: ohne freie Mitarbeiter) inkl. Führungskräfte für Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: Kriterium 10 und "Wertungsmatrix").

  • "Referenzobjekte Neubau oder Erweiterung Gebäude" des Tragwerksplaners nach §§ 49 ff. HOAI: Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert: Referenzliste Bewerber zu §§ 49 ff. HOAI mit Bescheinigung" für Referenzobjekte "Neubau oder Erweiterung Gebäude", die für jedes Referenzobjekt - die Aufgabe: Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI im Bereich "Neubau oder Erweiterung Gebäude" mit mindestens Honorarzone III - die Beauftragung der Leistungsphasen: 2 bis 5 zu § 51 HOAI - den Zeitraum der Leistungsdauer mit Angabe, wann mit der Leistungsphase 2 begonnen wurde und wann diese abgeschlossen wurde und wann mit der Leistungsphase 5 begonnen wurde - die Baukosten (gem. Kostenberechnung) in den KG 300 und 400 - die Auftraggeber und dortige Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers (es genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist), die die Tätigkeit der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI bescheinigt enthalten muss, anderenfalls die Referenz nicht anerkannt wird. Es werden nur Referenzobjekte zugelassen, - bei denen die Baukosten (Summe den KG 300 und 400) > EUR 10.000.000,00 (netto) sind/waren - die vom Bewerber ganz oder teilweise in den Referenzjahren 2019 bis 2025 bearbeitet wurden, wobei im Referenzzeitraum mindestens die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 4 und der Beginn der Leistungsphase 5 liegen muss. Mindestanforderung: 2 Referenzobjekte im Referenzzeitraum 2019 bis 2025. Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: Kriterium 11 und "Wertungsmatrix").

Zuschlagskriterien

  • Qualität: vergl. die dieser Bekanntmachung beigefügten Anlage "Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien/- matrix"

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