Frist abgelaufen

Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Schuld, Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude

Die Angebotsfrist ist am 18. Dezember 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 25. April 2025

  • BERDI Planung GmbH, Koblenz · 334.154 €
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Auftraggeber
Veröffentlicht
04.12.2024
Angebotsfrist
Die Ortsgemeinde Schuld beabsichtigt, Dorfgemeinschaftshaus neu zu errichten. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung Bezug genommen, welche zum Download zur Verfügung steht. In einer von der Verbandsgemeinde Adenau durchgeführten Standortanalyse nach geeigneten Ersatzflächen, kristallisierte sich aus 11 identifizierten möglichen Flächen das Grundstück Hauptstraße 16 als geeignetes Objekt heraus. Dieses Grundstück konnte zwischenzeitlich von der Gemeinde im freigeräumten Zustand erworben werden. Zudem steht das angrenzende Grundstück Hauptstraße 14, bestehend aus einem Wohnhaus und einer eingeschossigen Gewerbefläche (vor 07/2021 Frischemarkt) im Eigentum der Gemeinde. Die Eckdaten hierzu ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Bericht von "M Punkt RLP". Das Haus Schäfer wird abgerissen und ebenfalls neu errichtet. Bei der Planung ist unbedingt zu berücksichtigen, dass dort wieder eine Wohnung errichtet werden soll. Zudem muss ein Dorfladen im Erdgeschoss - zu lokaler Nahversorgung - innerhalb des Gebäudes errichtet werden. Des Weiteren ist die Charakteristik der Umgebung, vorhandene Gestaltung der Fassade im 1. OG, Fensteraufteilung sowie die Giebelrichtung entlang der Straße bei der Planung zu berücksichtigen. Ein Erwerb des angrenzenden, in der Anlage "Bestandsübersicht" mit "Grundstück G. Hoffmann" bezeichneten Grundstückes Ahrstraße 12, Flurstück Nr. 90 ist derzeit ausgeschlossen, so dass diese Fläche für das zukünftige Dorfgemeinschaftshaus vorerst nicht in Anspruch genommen werden kann. Neben der Unterbringung des sich in der Anlage befindenden Raumbedarfs des Dorfgemeinschaftshauses, strebt die Gemeinde auch "zukunftsorientierte" Räumlichkeiten an. So sollen Räumlichkeiten/Nutzungen geschaffen werden, die als Anlaufstelle für Großereignisse (Unwetter -Schnee, Orkan-, Unfälle, etc.) dienen. Davon ausgehend, dass die Umsetzung all dieser Bedarfe allein auf dem Grundstück Hauptstraße 14 nicht möglich ist; sind beide Objekte -Hauptstraße 14 und 16- planerisch miteinander zu verbinden. Das Bauvorhaben liegt im Überschwemmungsgebiet, aufgrund dessen muss die Planung hochwasserangepasst erfolgen. Die für die Erteilung der Baugenehmigung erforderlichen Anforderungen in diesem Zusammenhang sind einzuhalten und entsprechend mit zuständigen Behörden abzustimmen, wobei die festgesetzten ÜSG und Anforderungen an "hochwasserangepasstes Bauen" zu berücksichtigen sind. Ansichten zu der Liegenschaft werden diesem Dokument beigefügt. Die Baukosten (netto) für die Gesamtmaßnahme werden erwartet: KG 200 - Herrichten und Erschließen - 100.000,00 EUR KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 1.850.000,00 EUR KG 400 - Bauwerk - Technische Anlagen - 1.250.000,00 EUR KG 410 - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - 150.000,00 EUR KG 420 - Wärmeversorgungsanlagen - 212.500,00 EUR KG 430 - Raumlufttechnische Anlagen - 325.000,00 EUR KG 440 - Elektrische Anlagen - 387.500,00 EUR KG 450 - Kommunikationsanlagen - 50.000,00 EUR KG 460 - Förderanlagen - 62.500,00 EUR KG 470 - Nutzungsspezifische Anlagen - 25.000,00 EUR KG 480 - Gebäudeautomation - 37.500,00 EUR Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Erbringung der dafür erforderlichen Leistungen der Objektplanung nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen 5-9, hinsichtlich der Tragwerksplanung 5-6. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch. Die Leistungen werden losweise ausgeschrieben wie folgt: Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude nach § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektro und HLS nach § 55 HOAI, in den Leistungsphasen 1-9 Los 3 - Planungsleistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, in den Leistungsphasen 1-6 Für die Realisierung der Maßnahme stehen insgesamt (KG 200-700 ca. 4,5 Mio. EUR (netto) zur Verfügung). Leistungszeit: Erstellung der Genehmigungsplanung bis zum 31.03.2026 Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Einhaltung der Fördervoraussetzungen ist zu jeder Zeit zu gewährleisten. Bezüglich der Beschreibung der Leistung orientiert sich die Auftraggeberin an den Leistungsbildern der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.

Zeitplan

Veröffentlichung
04.12.24
Teilnahmefrist
18.12.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Adenau, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
manfred.eberhard@adenau.de
Telefon
+49 2691 305-102

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: 1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB und §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. 3. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. 4. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 5. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionenVO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft. 6. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag in Textform zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 6 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: - Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). - Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB). - Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung. - Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag in Textform zu erklären. - Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderungen: I. Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams Das Büro muss neben dem Projektleiter über mindestens einen qualifizierten Vertreter mit einer leistungsbezogenen akademischen Qualifikation wie folgt verfügen: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen. Kleinen Büros wird mit Hinblick darauf empfohlen, eine Bewerbergemeinschaft einzugehen. II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Erbringung von Planungsleistungen von Objektplanung Gebäude nachzuweisen wie folgt: - Mindestens 2 Referenzobjekte über Errichtung von Bürogebäuden oder Gebäuden mit einer öffentlichen Nutzung - Die anrechenbaren Kosten der KG 300+400 nach DIN 276 müssen mindestens 500.000 EUR netto betragen. - Bei beiden Referenzen müssen Leistungen für die Objektplanung für Gebäude und Objektüberwachung (hier jeweils mindestens LP 2 bis 5 und LP 8) erbracht worden sein. Zudem muss die Genehmigungserteilung für das Objekt der Referenz nach dem 01.01.2017 und vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung erfolgt sein. - Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit Bauvorhaben für öffentlichen Auftraggeber nachzuweisen. So müssen die Referenzen Bauvorhaben betreffen, im Rahmen deren Realisierung die Bauleistung nach Maßgabe der VOB/A bzw. VOB/A EU gewerkweise vergeben wurde. - Der Bewerber hat Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten bei beiden Referenzen entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, 6 und der Projektergebnisse evtl. nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen. - Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. - Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Zur Erhöhung der Eignung können weitere Referenzen eingereicht werden. Für die Referenzangaben kann der Referenzbogen genutzt werden. Maßgeblich ist der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag in Textform zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderung Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 Mio. EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflichtversicherung oder durch eine Erklärung der Versicherung nachzuweisen, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.

  • Objektive Kriterien zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

    • 1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Objektplanungs- und Bauüberwachungsleistungen für den Bau oder Sanierung von vergleichbaren Gebäuden die die Mindestanforderungen an oben beschriebenen Referenzen erfüllen, (25 %)
    • 2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung) in Jahren (25%)
    • 3. gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand von oben beschriebenen Referenzen, die die dort genannten Mindestanforderungen erfüllen (25%)
    • 4. Einhaltung von Bauzeit und Baukosten bei den eingereichten Referenzprojekten, die die Mindestanforderungen an oben beschriebenen Referenzen erfüllen (25 %). Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen.

Zuschlagskriterien

  • Preis der Leistung: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer - 40 Stunden Architekt/Ingenieur - 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft

  • systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der Gestaltungsidee der Fassade und der Giebelrichtung sowie Einfügung in die Umgebung: Hinsichtlich des Wertungskriterium "systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der Gestaltungsidee zur Fassade und Giebelrichtung sowie Einfügung in die Umgebung" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem eine Konzeptidee vorgestellt wird, welche die Vorgaben der Erbengemeinschaft (Beibehaltung der Fassadengestaltung und der Giebelrichtung) nicht berücksichtigt oder nur geringfügig berücksichtigt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Konzeptidee vorgesehen wird, welche die Vorgaben der Erbengemeinschaft berücksichtigt und eine Einfügung des Gesamtobjektes in die Umgebungsbebauung erwarten lässt. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Konzeptidee vorgestellt wird, welche die Vorgaben der Erbengemeinschaft einhält, eine Einfügung des Gesamtobjektes in die Umgebung erwarten lässt und zusätzlich einen architektonischen Akzent setzt.

  • systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand des Raumkonzept zur Umsetzung des Raumprogramms unter Berücksichtigung der Errichtung der Wohnung und des Dorfladens: Hinsichtlich des Wertungskriterium "systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand des Raumkonzept zur Umsetzung des Raumprogramms unter Berücksichtigung der Errichtung der Wohnung und des Dorfladens " erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem ein Raumkonzept vorgestellt wird, bei dem das Raumprogramm nicht umgesetzt wird oder das vorgesehene Budget voraussichtlich nicht eingehalten werden kann. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei dem ein Raumkonzept vorgeschlagen wird, dass das Raumprogramm umsetzt und von dem eine Realisierung des Dorfgemeinschaftshaus innerhalb des Budgets zu erwarten ist. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem darüber hinaus auch innerhalb des Budgets ein Dorfladen und eine Wohnung errichtet werden kann.

  • Qualitätsmanagement im Rahmen des Planungsprozesses und der Umsetzung der Planung im Zuge der Ausschreibung und während der Bauphase: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitätsmanagement im Rahmen des Planungsprozesses und der Umsetzung der Planung im Zuge der Ausschreibung und während der Bauphase" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erfolgt, und zwar nicht nur die eigene des Bieters, sondern auch diejenige der Fachplaner. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt und das erwarten lässt, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erbracht wird. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem darüber hinaus der Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert wird, dass die Projektziele sichergestellt werden und eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf37 KB12 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
Präsentation89 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB8 Seiten
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