Frist abgelaufen

Neubau Quartierszentrum Alzey | Objektplanung

Die Angebotsfrist ist am 17. Februar 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
15.01.2025
Angebotsfrist
Die Stadt Alzey wurde 2018 mit dem Gebiet "Alzeyer Osten" in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" bzw. "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen und hat hierzu ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Als eine der Maßnahmen im Fördergebiet ist die Errichtung einer quartiersbezogenen Sport- und Veranstaltungshalle geplant - das Quartierszentrum. Das Quartierszentrum ist eines der Schlüsselprojekte im Rahmen der städtebaulichen Sanierung des Quartiers. Es soll für stadtteilbezogene Nutzungen und Initiativen (quartiersoffene Nutzungen) zur Verfügung stehen, zum anderen für Vereine und den Schulsport genutzt werden. Zudem wird das Büro des Quartiersmanagements (Begleitung Gebietsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit) in dem Gebäude untergebracht.

Zeitplan

Veröffentlichung
15.01.25
Fragenfrist
10.02.25
Teilnahmefrist
17.02.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Alzey, Deutschland
E-Mail
information@alzey.de
Telefon
067314950

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Architekt(in)" oder "Ingenieur(in)" berechtigt ist durch Vorlage des Eintragungsnachweises in die Architektenliste oder einer ent-sprechenden Bescheinigung der Architektenkammer. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchfüh-rung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Architekt(in)" oder "Ingeni-eur(in)" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vorlage des Eintragungsnachweises in die Architekten- oder Ingenieurliste oder einer entsprechenden Be-scheinigung der Architekten- oder Ingenieurkammer nachweist. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung" - dass dem Be-werber keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB bekannt sind. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von allen Mitgliedern der Bewerbergemein-schaft zu erbringen.

  • 1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungs-bescheinigung - oder Erklärung des Versicherers im Auftragsfall entsprechend zu erhöhen - mit zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehenden Mindest-Deckungssummen von EUR 3.000.000,00 für Personenschäden sowie EUR 3.000.000,00 für Sach-, Vermögens- und sons-tige Schäden. Die Versicherungspolice hat eine Nachhaftung von mindestens 5 Jahren vorzu-sehen. Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Versicherungsbedingungen ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen mit der Maßgabe, dass es aller-dings genügt, wenn die Addition der nachgewiesenen Mindest-Deckungssummen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die geforderten Mindest-Deckungssummen von EUR 3.000.000,00 für Personenschäden sowie EUR 3.000.000,00 für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden erreichen.

  • 1. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Referenzleistung des Bewer-bers" - zu in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzleistungen.

  • 2. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Projektleiter" - über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters.

  • 3. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "stellvertretender Projektleiter" - über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters.

  • 4. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bauleiter" - über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Bauleiters.

Zuschlagskriterien

  • Honorarangebot: Maßgeblich für die Bewertung des Preises ist das "Gesamthonorar Bearbeitungsstufen I und II inkl. Nebenkosten" gemäß Honorarangebotsblatt. Dabei erhält der Bieter mit dem günstigsten Gesamthonorar die volle Punktzahl, die anderen Bieter Punkte linear im umgekehrt proportionalen Verhältnis. Beispielsweise erhält der Bieter, dessen Angebot das für die Stadt günstigste Gesamthonorar bietet, insoweit die volle Punktzahl, während ein um 10 % schlechteres Angebot 90 % der gemäß Bewertungsmatrix insoweit erreichbaren Punkte erhält.

  • Lösungsvorschlag: (i) Darstellung des Gebäudekörpers auf einem Lageplan mit Auskunft zur geplanten Erschließung im Maßstab 1:500. Hierbei sollte die Städtebauliche Situation und die ersten Überlegungen zur Freiraumplanung deutlich werden. Die Einbindung der Umgebung inkl. Erschließung sollte durch eine einfache Darstellung angedeutet werden. (ii) Darstellung der Grundrisse aller Geschosse sowie Ansichten im Maßstab 1:100. Hierbei ist vor allem die Gestaltung des Baukörpers und das Funktionskonzept zu verdeutlichen. Im Grundriss des Erdgeschosses sollte die Verknüpfung mit dem Außenbereich angedeutet werden. (iii) Räumliche Darstellung, Massenmodell der Planung, um die Dimensionen der Planung zu verdeutlichen. Die umgebende Bebauung ist vereinfacht darzustellen, um die Dimensionen zu verdeutlichen. (iv) Materielle Kollage zur grundlegenden Darstellung der vorgesehenen Materialien. (v) Erläuterungsbericht, welcher die Inhalte der Planung verdeutlicht. Hierbei sind vor allem das Gesamtkonzept mit Gestaltung und Funktion zu beschreiben. Zudem sollten kurze Aussagen zur Einbindung des Freiraums und der Umgebung, sowie der Nachhaltigkeit getroffen werden, sobald die Darstellungen (vgl. B. i-iv) dies nicht bereits ausreichend verdeutlichen.

  • Projektplanung: Die Bieter müssen ein Konzept zum Planungs- und Genehmigungsablauf vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Planungsprozess, insbesondere auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und etwaigen Nachunternehmern sowie weiteren Fachplanern. (ii) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Genehmigungsprozess, insb. auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und den zuständigen Behörden. (iii) Darstellung von Qualitätssicherungsmechanismen, z.B. durch Zertifizierungen, Checklisten oder sonstiger Maßnahmen zur Sicherstellung des Informationsflusses zwischen allen Beteiligten. Die Bieter müssen die Herangehensweise an die Aufgabenstellung anhand eines vom Bieter bereits abgewickelten Projektes vorlegen, dass zumindest Aussagen zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung des Erfassens der Schwierigkeiten der vorliegenden Aufgabenstellung. (ii) Darstellung wie den Schwierigkeiten Rechnung getragen wird.

  • Projektdurchführung: Die Bieter müssen ein Konzept zur personellen Organisation vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung eines Organigramms mit Nennung der für das Projekt vorgesehenen Personen und deren Zuständigkeiten. (ii) Darstellung der Koordinierungsmechanismen im Team einschließlich der Vertretungsregelungen bei Personalausfällen (auch bei Krankheit oder Urlaub). - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Terminsicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des aufzustellenden Terminplans, z.B. durch Vor-Ort-Präsenz und Kurzfristigkeit von Reaktionszeiten bei Anfragen der Auftraggeberin. (ii) Darstellung von Maßnahmen zur Beschleunigung, um drohende oder eingetretene Überschreitungen des Terminplans begegnen. (iii) Darstellung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer zugleich vertragskonformen Ausführung durch alle Beteiligten. - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Kostensicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des Budgets. (ii) Darstellung von Maßnahmen bei drohenden oder eingetretenen Budgetüberschreitungen.

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Vertragsentwurf37 KB8 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage89 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB6 Seiten
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