Frist abgelaufen

Neubau Quartierszentrum Alzey | TGA

Die Angebotsfrist ist am 17. März 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
14.02.2025
Angebotsfrist
Die Stadt Alzey wurde 2018 mit dem Gebiet "Alzeyer Osten" in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" bzw. "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen und hat hierzu ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Als eine der Maßnahmen im Fördergebiet ist die Errichtung einer quartiersbezogenen Sport- und Veranstaltungshalle geplant - das Quartierszentrum. Das Quartierszentrum ist eines der Schlüsselprojekte im Rahmen der städtebaulichen Sanierung des Quartiers. Es soll für stadtteilbezogene Nutzungen und Initiativen (quartiersoffene Nutzungen) zur Verfügung stehen, zum anderen für Vereine und den Schulsport genutzt werden. Zudem wird das Büro des Quartiersmanagements (Begleitung Gebietsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit) in dem Gebäude untergebracht.

Zeitplan

Veröffentlichung
14.02.25
Fragenfrist
10.03.25
Teilnahmefrist
17.03.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Alzey, Deutschland
E-Mail
information@alzey.de
Telefon
067314950

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Ingenieurin / Ingenieur" berechtigt ist durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchfüh-rung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Ingenieurin / Ingenieur" be-nennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vorlage einer entspre-chenden Bescheinigung nachweist. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung" - dass dem Be-werber keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB sowie Ziff. 2.1.6 der EU-Bekanntmachung bekannt sind. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

  • 1. N1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungs-bescheinigung - oder Erklärung des Versicherers im Auftragsfall entsprechend zu erhöhen - mit zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehenden Mindest-Deckungssummen von EUR 2.000.000,00 für Personenschäden sowie EUR 2.000.000,00 für Sach-, Vermögens- und sons-tige Schäden. Die Versicherungspolice hat eine Nachhaftung von mindestens 5 Jahren vorzu-sehen. Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Versicherungsbedingungen ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen mit der Maßgabe, dass es aller-dings genügt, wenn die Addition der nachgewiesenen Mindest-Deckungssummen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die geforderten Mindest-Deckungssummen von EUR 2.000.000,00 für Personenschäden sowie EUR 2.000.000,00 für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden erreichen.

  • 1. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Referenzleistung des Bewer-bers" - zu in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzleistungen im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 1 bis 9 HOAI.

  • 2. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Projektleiter" - über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters.

  • 4. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bauleiter" - über die Eignung des zur Leistungserbringung vorgesehenen Bauleiters.

Zuschlagskriterien

  • Projektplanung: Die Bieter müssen ein Konzept zum Planungs- und Genehmigungsablauf vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Planungsprozess, insbesondere auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und etwaigen Nachunternehmern sowie weiteren Fachplanern. (ii) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Genehmigungsprozess, insb. auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und den zuständigen Behörden. (iii) Darstellung von Qualitätssicherungsmechanismen, z.B. durch Zertifizierungen, Checklisten oder sonstiger Maßnahmen zur Sicherstellung des Informationsflusses zwischen allen Beteiligten. Die Bieter müssen die Herangehensweise an die Aufgabenstellung anhand eines vom Bieter bereits abgewickelten Projektes vorlegen, dass zumindest Aussagen zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung des Erfassens der Schwierigkeiten der vorliegenden Aufgabenstellung. (ii) Darstellung wie den Schwierigkeiten Rechnung getragen wird.

  • Honorarangebot: Maßgeblich für die Bewertung des Preises ist das "Gesamthonorar Bearbeitungsstufen I und II inkl. Nebenkosten" gemäß Honorarangebotsblatt. Dabei erhält der Bieter mit dem günstigsten Gesamthonorar die volle Punktzahl, die anderen Bieter Punkte linear im umgekehrt proportionalen Verhältnis. Beispielsweise erhält der Bieter, dessen Angebot das für die Stadt günstigste Gesamthonorar bietet, insoweit die volle Punktzahl, während ein um 10 % schlechteres Angebot 90 % der gemäß Bewertungsmatrix insoweit erreichbaren Punkte erhält.

  • Projektdurchführung: Die Bieter müssen ein Konzept zur personellen Organisation vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung eines Organigramms mit Nennung der für das Projekt vorgesehenen Personen und deren Zuständigkeiten. (ii) Darstellung der Koordinierungsmechanismen im Team einschließlich der Vertretungsregelungen bei Personalausfällen (auch bei Krankheit oder Urlaub). - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Terminsicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des aufzustellenden Terminplans, z.B. durch Vor-Ort-Präsenz und Kurzfristigkeit von Reaktionszeiten bei Anfragen der Auftraggeberin. (ii) Darstellung von Maßnahmen zur Beschleunigung, um drohende oder eingetretene Überschreitungen des Terminplans begegnen. (iii) Darstellung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer zugleich vertragskonformen Ausführung durch alle Beteiligten. - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Kostensicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des Budgets. (ii) Darstellung von Maßnahmen bei drohenden oder eingetretenen Budgetüberschreitungen.

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Präsentation89 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB32 Seiten
Vertragsentwurf287 KB6 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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