Frist abgelaufen

Neubau Rathaus Steinheim an der Murr - Freianlagenplanung

Die Angebotsfrist ist am 17. Februar 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 14. Juli 2025

  • GDLA Gornik Denkel landschaftsarchitektur partg mbb, Heidelberg (Neubau Rathaus Steinheim an der Murr)
  • IGB Ingenieurgesellschaft Bau GmbH, Asperg (Tragwerksplanung gemäß § 52 HOAI 2021, Leistungsphasen 4 - 6 und Besondere Leistungen)
  • werkgruppe neckar gmbh, Neckarsulm (Neubau Rathaus Steinheim an der Murr)
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
17.01.2025
Angebotsfrist
Die Stadt Steinheim an der Murr plant den Ersatz-Neubau des Rathauses in seinem durch Fachwerkhäusern geprägten Ortskern. Hierfür wurde 2022/2023 ein RPW-Wettbewerb durchgeführt. Im Zuge der weiteren Planung wurden die Kosten gesenkt. Die Umplanung betrifft u. a. folgende Bereiche: - Verzicht der geplanten Tiefgarage und das Archiv im DG. - Die Verlegung der Technikräume - Die Veränderung (verschlankte) der Kubatur - Die Stahlbetonbauweise anstelle Holzhybrid-Bau - Änderungen von Ausstattung, Bauteile, Baustoffe - Verzicht auf die Sanierung des angrenzenden denkmalgeschützten Gebäudes Badtorstrasse 2. Aufgrund der wesentlichen Änderungen des Wettbewerbsentwurfs werden gemäß § 132 Abs. 1 GWB die Gebäudeplanungsleistungen in Abstimmung mit der GPA in diesem Verfahren neu ausgeschrieben. Der Auftraggeber ist sehr an einem regen Wettbewerb interessiert. Eine ausführliche Projektbeschreibung ist als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt. Projektgröße: BGF: 3.298 qm BRI: 11.171 cbm

Zeitplan

Veröffentlichung
17.01.25
Teilnahmefrist
17.02.25
Vertragsbeginn
01.06.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Steinheim an der Murr, Deutschland
E-Mail
hesslinger@klotzundpartner.de
Telefon
+49 71118744-20
Website
http://www.stadt-steinheim.de/bauen-gewerbe-umwelt/ausschreibungen/oeffentliche-ausschreibungen

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i. V. m. § 44 Abs. 1 VgV

    • Befähigung zur Berufsausübung: Eigenerklärung, dass mindestens ein Inhaber oder eine Führungskraft des Unternehmens Mitglied der Architektenkammer ist oder eine entsprechende Qualifikation besitzt.
    • (Mindestbedingung: Dipl.-Ing./Master Landschaftsarchitektur oder vergleichbares).
    • Die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung muss dauerhaft im Unternehmen verankert sein.
  • § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV

    • Berufshaftpflichtversicherung: Eigenerklärung über den Bestand
    • einer Berufshaftpflichtversicherung: Gefordert wird eine
    • Berufshaftpflichtversicherung mit 2.000.000 EUR Deckungssumme für
    • Personenschäden und 2.000.000 EUR Deckungssumme für Sachschäden
    • mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das
    • Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der
    • Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend,
    • welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im
    • Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden.
    • Das Kriterium ist ein Ausschlusskriterium.
  • § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und § 46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV - Anzahl Beschäftigte

    • - Mindestbedingung: Die durchschnittliche Anzahl der technischen Beschäftigten (m/w/d) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistungen muss >= 2 betragen, bei geringerer Anzahl erfolgt der Ausschluss.
    • - Bewertungsmatrix: Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der technischen Beschäftigten (m/w/d) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistungen
    • Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden (Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten):
    • >= 3 Beschäftigte = 70 Punkte / = 2 Beschäftigte = 0 Punkte / < 2 = Ausschuss.
  • § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und § 46 Abs. 3 Nr. 1 + 8 VgV - Unternehmensreferenzen Tragwerksplanung

    • Eigenerklärung zu zwei Referenzprojekten mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, bei denen Sie die Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI 2021 unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht wurde.
    • Bewertungsgrundlage sind die im Weiteren zu machenden Angaben im Teilnahmeantrag sowie eine zu jedem Referenzprojekt zu erstellende Referenzpräsentation. Diese Referenzpräsentationen müssen prüfbare Angaben zu allen im Folgenden genannten Mindestbedingungen und Projektmerkmalen sowie zum Ansprechpartner des Auftraggebers inklusive Kontaktdaten enthalten.
    • Hinweis: *Die Projektmerkmale, die für Referenzen 1 ODER 2 angegeben werden können, gehen jeweils nur einmal in die Wertung ein.
    • Mindestbedingungen je Referenzprojekt:
    • - Abschluss der letzten beauftragten und vollständig erbrachten Leistungsphase der Projekte ab 01.01.2020 und vor Einreichungsfrist dieses Teilnahmeantrags.
    • - Die Projekte müssen jeweils mindestens in die Honorarzone III gemäß Anlage 11.2 HOAI 2021 eingeordnet sein.
    • Bewertungsmatrix für Projektmerkmale:
    • - Referenz 1 UND 2 jeweils – Projekttyp a) Freiflächen mit Bauwerksbezug zu öffentlichen Gebäuden oder vergleichbares mit Anteil an befestigten Flächen für Fußgänger / Stadtplätze = 100 Punkte / b) Freiflächen mit Bauwerksbezug mit sonstigen öffentlich zugänglichen Bereichen = 50 Punkte / c) sonstige Freiflächen = 0 Punkte.
    • - Referenzprojekt 1 – Fläche >= 3.000 = 100 Punkte / < 3.000 und >= 2.000 = 75 Punkte / < 2.000 und >= 1.000 = 50 Punkte / < 1.000 = 0 Punkte.
    • - Referenzprojekt 2 – Fläche >= 2.000 = 100 Punkte / < 2.000 und >= 1.000 = 50 Punkte / < 1.000 = 0 Punkte.
    • - Referenzen 1 UND 2 jeweils beauftragte und vollständig erbrachte Leistungsphasen 4 - 8 gemäß § 39 HOAI 2021 = 100 Punkte [Bei reduziertem Leistungsbild werden die maximal erreichbaren Punkte um die folgenden entsprechenden Leistungspunkte reduziert: LPH 4: 6 Punkte / LPH 5: 36 Punkte / LPH 6: 10 Punkte / LPH 7: 4 Punkte / LPH 8: 44 Punkte].
    • - *Referenz 1 ODER 2: Das Referenzprojekt war das eines öffentlichen Auftraggebers (öAG gemäß § 99 GWB) bzw. die Realisierung des Projekts erfolgte unter Beachtung des öffentlichen Bau- und Vergaberechts = 100 Punkte.

Zuschlagskriterien

  • Personelle Projektorganisation

    • - Das vorgesehene Projektteam (Erfahrung und Qualifikation) und die Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams sind vorzustellen.
    • - Wie ist dieses Team innerhalb des Unternehmens verankert?
    • - Die Organisation der Vertretung (Urlaub, Krankheit, etc.) ist zu erläutern.
    • - Die langfristige Verfügbarkeit der einzelnen Personen aus dem Team ist darzulegen (Personaleinsatzplan / Kapazitätsplan).
    • - Darzustellen ist die Sicherstellung der angemessenen Reaktionszeiten (auf Mails / Telefonate oder notwendige Vor-Ort-Termine) während der Planungs- und Ausschreibungsphase und während der Bauphase.
  • Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters / Stellvertreters

    • - Der vorgesehene Projektleiter und dessen Stellvertreter haben anhand jeweils eines eigenen vergleichbaren Referenzprojektes (Gebäudetyp bzw. Bauaufgaben mit mindestens durchschnittlicher Komplexität / Leistungsphasen / Bauen für öff. AG) die für das anstehende Projekt notwendige Qualifikation und Erfahrung darzustellen.
    • - Gab es innovative Ansätze bei diesem Projekt?
    • Hinweis: Der AG setzt aktive Rollen des Projektleiters und dessen Stellvertreters im Projekt voraus. Der AG setzt voraus, dass der Projektleiters und dessen Stellvertreter beim Bietergespräch persönlich anwesend sind.
  • Projekteinschätzung und Herangehensweise

    • - Einschätzung der projektspezifischen Rahmenbedingungen und Risiken mit Darstellung der geplanten Herangehensweise an das konkrete Projekt sowie die Herangehensweise an die typischen Problemstellungen.
    • - Benennung projektspezifischer Risiken / Störungen und Vorschläge zur Vermeidung dieser.
  • Honorar

    • Die volle Punktzahl erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar.
    • Die weiteren Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt und mit der
    • Maximalpunktzahl multipliziert: Z.Honorar = 5*P.Bestangebot/P.Angebot

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB8 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB6 Seiten
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