Frist abgelaufen

Neubau zusätzliche Fußgängerquerung München Hbf - Planungsleistung Lph 1+2 optional Lph 3+4

Das Vorhaben „Bau zusätzlicher Fußgängersteg in München HBF“ ist unter der laufenden Nr. 105 im Abschlussbericht zum Zielfahrplan Deutschlandtakt (Stand: September 2022) aufgeführt. Mit der Verabschiedung des Genehmigungsbeschleunigungsgesetzes im November 2023 wurde die Deutschlandtakt-Maßnahmen zudem fester Bestandteil des Bedarfsplans Schiene. Ziel des Projekts ist es, durch den Neubau einer zusätzlichen Fußgängerquerung die Umsteigezeiten am Münchner Hauptbahnhof in der Haupthalle von 10 auf 7 Minuten und zwischen den Flügelbahnhöfen von 13 auf 10 Minuten zu verkürzen. Gleichzeitig soll die Kapazität auf den stark frequentierten Bahnsteigen, insbesondere an den Gleisen 11 und 26, entlastet und die Attraktivität des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV) und des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) gesteigert werden. Das verkehrliche Primärziel besteht in der effektiven Verkürzung der Umsteigezeiten und einer Optimierung der Wegeführung innerhalb des Münchner Hauptbahnhofs, wobei der Fokus insbesondere auf der Haupthalle sowie dem Transit zwischen den Flügelbahnhöfen liegt. Um dies zu realisieren, ist die Schaffung einer direkten fußläufigen Verbindung vorgesehen, welche die Flügelbahnhöfe nahtlos mit sämtlichen Bahnsteigen im Bereich der Gleise 11 bis 26 verknüpft. Im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 sind die funktionalen, räumlichen und technischen Grundlagen für das Bauwerk zu entwickeln. Besondere Bedeutung kommt dabei der architektonischen und städtebaulichen Einbindung des Bauwerks in den bestehenden Kontext des Münchener Hauptbahnhofs zu. Aufgrund der Lage in unmittelbarer Nähe zur denkmalgeschützten Gleishalle sind die Auswirkungen auf vorhandene Sichtbeziehungen sowie auf das historisch geprägte Erscheinungsbild sorgfältig zu prüfen. Ziel ist die Erarbeitung einer technisch, konstruktiv und betrieblich umsetzbaren Lösung. Die gestalterische Ausarbeitung erfolgt nachgeordnet und hat sich hinsichtlich Maßstäblichkeit, Transparenz und Materialwahl respektvoll in das Ensemble einzufügen. Als Planungsinhalt soll die Überführungsvariante, die aus der Machbarkeitsstudie hervorgegangen ist, in Bezug auf Dimensionierung, Trassenlage, konstruktiver Ausbildung sowie technische und betriebliche Machbarkeit weiterentwickelt werden. Ergänzend sind gleichartige Varianten planungsbegleitend zu untersuchen und systematisch zu bewerten. Die Planungsbegleitung und Bewertung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Ziel ist die fundierte Herleitung und Festlegung der Vorzugsvariante für die weiteren Planungsphasen.
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
19.06.26
Fragenfrist
25.06.26
Teilnahmefrist
13.07.26
Vertragsbeginn
09.11.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
E-Mail
Markus.Garbe@deutschebahn.com
Telefon
+49 89130872593
Website
http://www.deutschebahn.com/bieterportal/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignungskriterien finden Sie unter nachfolgendem Link. Diese müssen nicht ausschließlich auf die angegebene Kategorie zutreffen, sondern können auch für weitere gelten. https

    • //bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/subproject/0f64ed4b-630b-49b2-ad6f-2b0d7d402fa7/suitabilitycriteria
    • - Geforderte Referenznachweise des Bewerbers: Zum Nachweis der geforderten Referenzen muss der Bewerber in den Tabellen des Teilnahmeantrags 26FEI86114 an den dort gekennzeichneten Leerstellen die
    • jeweils erforderlichen Angaben zwingend eintragen. Ein Verweis auf Anlagen oder sonstige Erklärungen ist nicht zulässig, sofern nicht ausdrücklich erlaubt. Zu den Referenznachweisen ist jeweils mind. anzugeben:
    • — Titel und Projektbeschreibung, abgedeckte Bereiche, Auftraggeber
    • — Zeitraum der Leistungserbringung
    • — Baukosten, Honorarsumme.
    • Zwei vergleichbare Leistungen, die innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen (siehe Punkt 3) wurden, sind nachzuweisen.
    • Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
    • 1. Leistung wird oder wurde für Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) erbracht
    • 2. Die Planung erfolgte unter Anwendung der BIM-Methode
    • 3. Planung von Technischer Ausrüstung gemäß § 53 ff. HOAI für Brückenbauwerk für den Personenverkehr, Straßenverkehr oder Eisenbahnverkehr
    • 4. Leistungsphasen 1-3 erbracht und abgeschlossen, Leistungsphase 4 mindestens erbracht und eingereicht. Genehmigungsbeschluss kann noch ausstehend sein
    • 5. Planungshonorar i. H. v. mindestens 0,5 Mio. EUR (netto) in den Leistungsphasen 1-4 ///
    • Weiterhin ist die Erfüllung der BIM-spezifischen Eignungskriterien der DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe nachzuweisen. Folgende Erklärungen/ Nachweise sind als Anlage abzugeben (freie Darstellung des Bewerbers):
    • • Vorhandensein von mind. 1 Arbeitsplatz mit BIM-fähiger CAD-Software (objektorientiert),
    • • Verfügbarkeit von mindestens 1 in der BIM-Methodik und der BIM unterstützenden Software geschulten Mitarbeiter/in,
    • • Nachweis von mindestens zwei BIM-Referenzprojekten inkl. Benennung der darin umgesetzten Anwendungsfälle,
    • • Verfügbarkeit von mindestens einem als BIM-Koordinator/in befähigten Mitarbeiter/in.
    • Befähigt zum BIM-Koordinator/in sind Mitarbeiter/innen mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung als BIM-Koordinator/in.
  • Erklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit: Erklärung, dass der Umsatz für die Planung von Technischer Ausrüstung gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 53, im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 250.000 € Netto betrug.

  • - Erklärung zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit

    • Erklärung über
    • die Zahl der bei ihm in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich
    • beschäftigten Arbeitskräfte, nach Berufsgruppen gegliedert. Mindestanzahl an Mitarbeitern in
    • projektrelevanten Fachbereichen jeweils in Klammern.
    • Planung Technische Ausrüstung (5)
  • — Geforderte Nachweise über die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung. Für folgende Funktion ist die Qualifikation des vorgesehenen Mitarbeiters durch Vorlage von Urkunden, Qualifikationsnachweisen und eines aussagekräftigen Lebenslaufes mit kurzer Beschreibung der relevanten Projekte nachzuweisen. Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten

    • Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion.
    • o vorgesehener Projektleiter.
    • Die Nachweise und Erklärungen sind durch Ausfüllen der Tabellen des Teilnahmeantrags 26FEI86114 und Einreichung der Referenzblätter mit der vorgegebenen Vorlage einzureichen. ///
    • o Qualifikationsanforderung für den vorgesehenen Projektleiter:
    • 1. Abschluss: Dipl. Ing./M.Sc./M.Eng./M.A. oder vergleichbar,
    • 2. mind. 10 Jahre Berufserfahrung in der Planung von Technischer Ausrüstung für Eisenbahninfrastrukturprojekte (davon mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitender Ingenieur).
    • Als Nachweis sind Urkunde und Lebenslauf einzureichen.
    • o Geforderte Referenzen:
    • Eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in der er als Projektleiter tätig war.
    • Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
    • a. Leistung wird oder wurde für Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) erbracht
    • b. Planung von Technischer Ausrüstung gemäß § 53 ff. HOAI für Brückenbauwerk für den Personenverkehr, Straßenverkehr oder Eisenbahnverkehr.
    • c. Leistungsphasen 1-3 erbracht und abgeschlossen, Leistungsphase 4 mindestens erbracht und eingereicht. Genehmigungsbeschluss kann noch ausstehend sein.
    • d. Planungshonorar i.H.v. mindestens 0,3 Mio. EUR (netto)
    • e. Baukosten (KG 300, 400) i.H.v. mindestens 30 Mio. EUR (netto)

Zuschlagskriterien

  • Preis

    • Zuschlagskriterium [1.1] - Honorar (übertragene + Optionale Leistungen), gewichtet mit 80%
    • Zuschlagskriterium [1.2] - Querschnittswert aller Stundensätze gemäß Vertrag § 7.4
    • , gewichtet mit 10%.
  • Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog

    • Qualitätskriterium - Name: [2.1] Qualität
    • BIM-Abwicklungsplan (BAP), gewichtet mit 10%.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB12 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB8 Seiten
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