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Objektplanung

Auftraggeber
Veröffentlicht
14.08.2026
Angebotsfrist
Objektplanung § 34 HOAI LPH 1-5 für die Generalinstandsetzung und Erweiterung zu einer ganztagsgerechten 5-zügigen Grundschule mit 2-fach Sporthalle, Mensa, THV-Wohnung, Haus für Kinder 2-4-0, Außenspielflächen und Außenstellplätze an der Hirschbergstr. 33, 80634 München, 9. Stadtbezirk, München Neuhausen-Nymphenburg. Das denkmalgeschützte Schulgebäude wurde von 1901-1903 in überwiegend massiver Bauweise errichtet. Neben der ursprünglichen Bausubstanz sind insbesondere kriegsbedingte Wiederaufbaumaßnahmen, ein massiver Wasserschaden, zahlreiche spätere Umbauten und Nutzungsänderungen, Schadstoffbelastungen sowie Brandschutzmängel zu berücksichtigen. Auf dem Schulgrundstück wird ein Pavillon mit 3 Geschossen als Holzmodulbau errichtet, ist aber nicht Bestandteil des Auftrags. Der Pavillon dient während der Generalinstandsetzung und Erweiterung als Auslagerung für die Grundschule. Nach aktuellem Stand wird das Haus für Kinder während der Bauphase an einen anderen Standort verlagert. Die Organisation der Auslagerung ist nicht Bestandteil der Planung. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung finden Sie als separate Anlage. BGF Bestand (EG-3.OG): ca. 9200 m² BGF Bestand (UG-DG): ca. 14000 m² BGF Neubau: (UG-2. OG): ca. 3.500 m² (Machbarkeitsstudie)

Zeitplan

Veröffentlichung
14.08.26
Fragenfrist
10.09.26
Teilnahmefrist
16.09.26
Vertragsbeginn
15.12.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Telefon
000
Website
https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/baureferat.html

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Architektur oder gleichwertig zu erbringen.
    • –-
    • Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
    • –-
    • Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt.
  • Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Wichtung 10 %).

  • Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1,0 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

  • Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2018 - Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %)

    • --
    • Referenz 1 und 2:
    • - LPH 2 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - LPH 3 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - LPH 4 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - LPH 5 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - Honorarzone nach §35 HOAI größer III
    • - Bauwerkskosten brutto in Euro KG 300+400 nach DIN 276 ≥ 15 Mio €, ≤ 30 Mio €
    • --
    • Referenz 3:
    • - LPH 2 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - LPH 3 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - LPH 4 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - LPH 5 §34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht
    • - Honorarzone nach §35 HOAI größer III
    • - Bauwerkskosten brutto in Euro KG 300+400 nach DIN 276 ≥ 6 Mio €, ≤ 12 Mio € (Achtung, hier niedrige Bauwerkskosten!)
    • --
    • Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-3:
    • - Umfassende Modernisierung, Umbau, Bestandssanierung (GI) von u.a. Tragwerk, Dach, Fassade, Brandschutz, Schadstoffe, Haustechnik
    • - Erweiterung als Neubau
    • - Bauen im laufenden Betrieb
    • - Denkmalschutz: Einzeldenkmal
    • - Recyclingfähigkeit oder Wiederverwendung oder Einsatz nachwachsender Dämmstoffe Verwendung von in besonderer Weise sortenreinen, zerlegbaren oder recyclingfähigen Baustoffen/Bauteilen in der Primärkonstruktion, wie z.B. Steck- statt Schraubverbindungen, Holz-Holz-Verbinder, einstoffliche Bauweise, etc.
    • oder
    • Wiederverwendung bereits gebrauchter Bauteile, wie z. B. Fenster, Türen, Klinker, Konstruktionsteile aus Holz oder Stahl, etc.
    • oder
    • Verwendung von nachwachsenden Dämmstoffen als Primärdämmung, wie z.B. Holzfaser, Zellulose, Hanf, etc.
    • - Referenzprojekt in Holzbauweise mit vergleichbarer konstruktiver Ausprägung. Planung eines Neu- oder Erweiterungsbaus in den LPH 2-4 in Holzbauweise, mind. in Holzhybridbauweise (ausschließlich erdberührte Bauteile, Erschließungskerne und Teile der Primärkonstruktion wie z.B. EG oder Holz-Beton-Verbunddecke in mineralischer Bauweise). Keine mobilen Raumeinheiten oder Hallentragwerke, keine Minimal-Hybridbauweise (Stahlbetonskelett mit Fassadenelementen in Holzbauweise).
    • Zusatz: LPH 5 unter den o.g. Voraussetzungen erbracht.
    • –-
    • Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix.
    • –-
    • Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
    • Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
    • Beschreibung der erbrachten Leistung
    • Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen.
    • Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
    • –-
    • Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist die Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2-5 im o.g. Referenzzeitraum,
    • Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht.
    • –-
    • Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
    • –-
    • Die bestmögliche Bewertung wird nur erreicht, wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen (s.o.) die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird.
    • Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

Zuschlagskriterien

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
Preisblatt203 KB2 Tabellen
Präsentation89 KB24 Seiten
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