Frist abgelaufen

Objektplanung

Die Angebotsfrist ist am 04. August 2026 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
02.07.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des Auftrags sind die Objektplanungsleistungen Gebäude gem. § 34 ff. HOAI, LPH 6 -9, für den Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Dreifachsporthalle und Freisportanlagen sowie eines Hauses für Kinder 2-2-0 und die Instandsetzung des Bestandsgebäudes (Daxetstr. 10) im Eggarten/Lassallestraße, Feldmoching-Hasenbergl. - - - Der Neubau liegt im Bereich der Gemeinbedarfsfläche Erziehung des im 4.2-Verfahren befindlichen Bebauungsplans mit Grünordnung Nr. 2143. Die Fläche des neuen Schulgrundstück umfasst ca. 23.575 m² und erstreckt sich über 21 Flurnummern (Nr. 479/30, 479/31, 479/27, 479, 479/2, 479/3, 479/4, 479/5, 479/6, 479/7, 479/8, 479/9, 479/14, 479/16, 480/16, 480/5, 480/6, 480/7, 480/8, 480/9 und 487/4). - - - Die Haupterschließung erfolgt über den Schulvorplatz im Nordosten. Sporthalle und Freisportflächen sind separat für eine externe Nutzung zugänglich. Eine Quartiersgarage im Norden nimmt Stellplätze für Schule und Quartier auf. Die Freisportflächen grenzen an öffentliche Grünflächen und werden von der Hauptfahrradroute tangiert. Im Westen sind Lärmschutzmaßnahmen zur Lassallestraße erforderlich. - - - Das zu erhaltende Bestandsgebäude aus dem Baujahr ca. 1921 befindet sich auf der Flurnr. 479/31 am „Schulplatz“ (Daxetstr. 10) und ist dem Schulgrundstück zugeordnet. Das Gebäude soll durch die Schule genutzt werden und künftig als Seminarraum dienen. Die BGF des Bestandsgebäudes umfasst 75 m². - - - Die 4-zügige Grundschule bietet Platz für 16 Klassen mit rund 400 Schüler*innen sowie 40 Lehr- und Betreuungskräften. Die BGF der 4-zügige Grundschule beträgt 7.458 m². Die Pausenfläche umfasst ca. 1.700 m². Die Sportfreiflächen bestehen aus einem Rasenspielfeld (60 m x 90 m für Vereinsnutzung), einem kleinen Allwetterplatz mit Weitsprung (3 Anlaufbahnen) und Laufbahnen (65m). - - - Das Haus für Kinder umfasst zwei Kinderkrippengruppen mit je 12 Kindern und zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern. Die BGF des HfK 2-2-0 beträgt 1.112 m². - - - Zur Abdeckung der Schul- und Vereinssportbedarfe entsteht am neuen Bildungsstandort eine 3-fach Sporthalle mit Tribüne und Vereinsnutzung, die Platz für bis zu 200 Personen bietet. Um auf eine Unterkellerung verzichten zu können, liegt die Sporthalle ebenerdig und ist witterungsgeschützt direkt von der Schule aus erreichbar. Der Stadtratsbeschluss „Inklusionsorientierter Sportstättenbau“ (Nr. 14-20/ V16199 vom 18.03.2020) ist berücksichtigt. Die BGF der Sporthalle beträgt 3.687 m². - - - Nach dem Bauleitfaden der Landeshauptstadt München werden u.a. folgende Baustandards berücksichtigt: - Holzhybridbauweise; Massivbauteile mehrheitlich aus Recyclingbeton (Grundschule in Skelettbauweise; Sporthalle und Haus für Kinder in Holzmassivbauweise) - - - - Vorgehängte, hinterlüftete Fassade als hinterlüftete Holzschalung mit Holzfaserdämmstoffe - - - Der Neubau sowie der Bestandsbau sind als KfW-Effizienzgebäude EG 40 mit einem spezifischen Primärenergiebedarf von 36,70 kWh/(m²a) geplant. - - - Die Nachhaltigkeitsaspekte gem. BNB und QNG werden eingehalten und eine BNB Zertifizierung Silber angestrebt. - - - Als Energieversorgung ist eine Grundwasser-Wärmepumpe vorgesehen. - - - Das Dach der Sporthalle soll eine Vollbelegung mit Photovoltaik als Auf-Dachanlage mit einer Modulfläche von 1.200 m² und einer erzielten Strommenge von 280.000 kWh/a erhalten. - - - Die Neubaumaßnahme wird in einem Bauabschnitt durchgeführt.

Zeitplan

Veröffentlichung
02.07.26
Fragenfrist
29.07.26
Teilnahmefrist
04.08.26
Vertragsbeginn
01.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Telefon
000
Website
https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/baureferat.html

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Architektur oder gleichwertig zu erbringen. - - -
    • Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben. - - -
    • Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt.
  • Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Wichtung 10 %).

  • Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

  • Vorlage von max. 2 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2016 bis Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %)

    • - - -
    • Referenz 1:
    • - LPH 6-8 gem. § 34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht - - -
    • - Honorarzone gem. § 35 HOAI ≥ III - - -
    • - Bauwerkskosten gem. DIN 276 KG 300+400 (brutto) in Euro
    • ≥ 10,0 Mio. € - - -
    • ----
    • Referenz 2:
    • - LPH 6-8 gem. § 34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht - - -
    • - Honorarzone gem. § 35 HOAI ≥ III - - -
    • - Bauwerkskosten gem. DIN 276 KG 300+400 (brutto) in Euro
    • ≥ 30,0 Mio. € - - -
    • ----
    • Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-2:
    • - Neubaumaßnahme im Hochbau - - -
    • - Energieeffizienz: Die Gleichwertigkeit der erzielten Energieeffizienz anhand der Kennwerte ist durch den Bieter nachzuweisen. Ein Verweis auf BNB- oder DGNB-Zertifizierung ist nicht ausreichend. --- KfW- Energieeffizienzklasse mind. 55 oder gleichwertig - - -
    • - Holz- bzw. Holzhybridbauweise: Holzbauweise mit vergleichbarer konstruktiver Ausprägung. Keine mobilen Raumeinheiten oder Hallentragwerke! Keine Minimal-Hybridbauweise (Tragwerk in mineralischer Bauweise mit nicht aussteifenden selbsttragenden Fassadenelementen in Holzbauweise). Neubau in mehrgeschossiger Holzbauweise, mind. in mehrgeschossiger Holzhybridbauweise (ausschließlich erdberührte Bauteile, Erschließungskerne und Teile der Primärkonstruktion wie z.B. EG oder Holz-Beton-Verbunddecke in mineralischer Bauweise) erstellt. - - -
    • - Honorarzone gem. § 35 HOAI ≥ IV - - -
    • - - - - -
    • Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix.
    • - - -
    • Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
    • Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
    • Beschreibung der erbrachten Leistung
    • Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen.
    • Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
    • - - - - -
    • Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist die Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 6-8 im o.g. Referenzzeitraum.
    • Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht.
    • - - - - -
    • Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
    • - - - - -
    • Die bestmögliche Bewertung wird nur erreicht, wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen (s.o.) die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird. - - -
    • Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

Zuschlagskriterien

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

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Eigenerklärung124 KB12 Seiten
Eignungskriterien56 KB24 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
Präsentation156 KB8 Seiten
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