Frist abgelaufen

OBK - Projektsteuerungsleistungen für den Neubau von Rettungswachen

Die Angebotsfrist ist am 23. Januar 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
20.12.2023
Angebotsfrist
23.01.2024
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe eines Rahmenvertrags über Projektsteuerungs- und Beratungsleistungen für den Neubau von voraussichtlich neun Rettungswachen. Die zu vergebenden Leistungen orientieren sich an der AHO (Heft 9, Stand 03-2020). Auftragsgegenstand ist ferner ein übergeordnetes Multiprojektmanagement. Die zu erbringenden Leistungen des Multiprojektmanagements orientieren sich an Heft Nr. 12 AHO (Stand: Januar 2018) bzw. DIN 69909.

Zeitplan

Veröffentlichung
20.12.23
Abgabefrist
23.01.24
Vertragsbeginn
15.05.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
1.054.000 €
Erfüllungsort
Gummersbach, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Judith.Heuser@obk.de
Telefon
02261 883001

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung

    • 1. Aktueller Nachweis (Registerauszug oder Eigenerklärung), dass das Unternehmen im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes eingetragen ist, in dem es ansässig ist. Unternehmen, die in keinem Register geführt werden, legen eine Bestätigung der Gewerbeanmeldung der für sie zuständigen Stelle oder einen anderen Nachweis (z. B. Auszug aus Steuerbescheid) vor, der Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit gibt. Der Auftraggeber behält sich vor, Gewerbeanmeldung, Registerauszug oder anderweitige sonstige Nachweise vorlegen zu lassen. 2. Von jedem Bewerber, von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und von jedem Unternehmen, welches in die Auftragsausführung einbezogen oder im Wege der Eignungsleihe herangezogen wird, sind folgende Unterlagen in Bezug auf das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen einzureichen: a) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Vordruck)
    • b) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB (Vordruck)
    • c) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG (Arbeitnehmer-Entsendegesetz), § 98c Abs. 1 AufenthG (Aufenthaltsgesetz), § 19 Abs. 1 MiLoG (Mindestlohngesetz) und § 21 SchwArbG (Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz) (Vordruck)
    • d) soweit die Vorlage der vorgenannten Erklärungen nicht uneingeschränkt möglich ist, Eigenerklärung, weshalb die geforderte Erklärung nicht unverändert abgegeben werden kann bzw. dass erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind, nebst Nachweisen, die das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen belegen. e) Der Auftraggeber behält sich vor, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse und/ oder eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes auf gesondertes Verlangen vorlegen zu lassen. f) Der Auftraggeber behält sich vor, von den Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, eine Auskunft aus dem, Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1 und 2 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG)) einzuholen. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt das Unternehmen sein Einverständnis hierzu. Eintragungen können zum Ausschluss führen. 3. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den Personen oder Unternehmen in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, gehört
    • 4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er innerhalb der letzten drei Jahre nicht wegen eines rechtskräftig festgestellten Verstoßes nach § 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe von § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. 5. Eigenerklärung des Bewerbers, ob und wie (Nachunternehmer / Zusammenschluss als Bietergemeinschaft) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren will und welches Unternehmen die Leistungs- und/oder Teilleistungsbereiche im Auftragsfall erbringen wird. Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 1. Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs.1 Satz 2 Nr.3 i. V. m. Abs. 4 Nr. 2 VgV) über mindestens - 5 Mio. EUR für Personenschäden - 5 Mio. EUR für Sachschäden und - 1 Mio. EUR für Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert, bei einem in einem Mitgliedstadt der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Eigenerklärung, dass im Falle des Zuschlages eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen und nachgewiesen wird (Vordruck). Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) müssen beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sein. 2. Eigenerklärung nach § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr.2 i. V. m. Abs. 4 Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz (brutto) des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahren sowie über den Umsatz bezüglich vergleichbarer Leistungen zu denen, die Gegenstand der Vergabe sind, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (Vordruck). Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 1. Angabe der Mitarbeiterzahl insgesamt (ohne Verwaltungskräfte) in den letzten drei Geschäftsjahren (Vordruck). 2. Eigenerklärung über Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren über vergleichbare Leistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV (kurze Beschreibung von Art und Umfang sowie Leistungszeitraum der jeweiligen Aufträge, Bezeichnung des jeweiligen Auftraggebers sowie möglichst einschließlich Benennung eines Ansprechpartners sowie entsprechender Kontaktdaten). Die Referenzen sind einschlägig, wenn sie erbrachte Projektsteuerungsleistungen für den Neubau von Rettungswachen oder für Projekte mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Komplexität nachweisen. Geforderte Mindeststandards: Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Jahren vor Veröffentlichung der Bekanntmachung Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Zuschlagskriterien

  • Qualität des Projektteams

    • Organisation des Projektteams im Hinblick auf die Aufgabenstellung, Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Schlüsselpersonals. - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung)
    • Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
  • Qualität des Konzepts zur Vorgehensweise

    • Qualität des Konzepts zur Vorgehensweise unter anderem in Bezug auf Verständnis der Aufgabenstellung, Herangehensweise insbesondere in Bezug auf Zeitplanung, Projektstruktur, Projektteam, Ressourcen- / Personaleinsatz, Kostenkontrolle, Qualitätsmanagement. - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung)
    • Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
  • Preis

    • Der Wertungspreis ergibt sich aus einer Addition einer fiktiven Vergütung für Paket 1 (als Ergebnis einer fiktiven Berechnung nach AHO Heft 9) auf Basis der vom Auftraggeber angegebenen Kostenansätze und Honorarzone, angepasst um die vom Bieter im Preisblatt angebotenen Zu- oder Abschläge, sowie dem durchschnittlichen Stundensatz netto für Besondere und zusätzliche Leistungen multipliziert mit einer Referenzstundenanzahl. Der durchschnittliche Stundensatz netto wird aus folgenden anzubietenden Tagessätzen ermittelt: Stundensatz Projektleiter*in / Senior Projektmanager*in + Stundensatz Projektmanager*in + Stundensatz Junior Projektmanager*in / 3 = durchschnittlicher Stundensatz. Maßgeblich sind die Nettowerte. Sämtliche Nebenkosten sind einzukalkulieren. - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung)
    • Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf89 KB16 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB12 Seiten
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