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Planung einer klimaresilienter Natur- und Freizeitfläche mit Jugendbezug im Nuthepark in Potsdam

Auftraggeber
Veröffentlicht
26.06.2026
Angebotsfrist
27.07.2026
Die Landeshauptstadt Potsdam beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen von Freianlagen nach §§ 39 und 40 der HOAI 2021 für die Planung der teilweise brachliegenden öffentlichen Grünfläche Nuthepark (Teilfläche 2) zu einer klimaresillenten Natur- und Freizeitfläche mit Jugendbezug.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
26.06.26
Fragenfrist
20.07.26
Abgabefrist
27.07.26
Öffnung
27.07.26
Vertragsbeginn
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Potsdam, Deutschland
E-Mail
zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
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Telefon
+49 331289-0
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Website
https://www.potsdam.de/de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Gem. §45 I Nr. 1 VgV ist ein Mindestumsatz von 500.000 Euro netto jährlich für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nachzuweisen. Formblatt "4.9 Erklärung Umsatz" ist zu verwenden.

  • Als Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sollen mindestens zwei (2) abgeschlossene Referenzen aus den letzten fünf (5) Geschäftsjahren des Unternehmens eingereicht werden, die mit dem Auftragsgegenstand in ihrer Gesamtheit vergleichbar sind. Hierbei sind bereits durchgeführte Projekte des Unternehmens in der Objektplanung Freianlagen §§ 38 ff HOAI zu belegen und die somit die langjährige Erfahrung des Unternehmens auf dem Gebiet wider-spiegeln. (Die Einreichung von mehr als zwei Referenzen führt zu keiner besseren Bewertung des Angebotes). Vergleichbar bedeutet, Planungsleistungen die die folgenden Kriterien abbilden: 1. Für jede Referenz: Planung für einen öffentlichen Bauherren Im Leistungsbild Freianlagen, §§ 38 ff HOAI, in den Leistungsphasen 2 bis 8, mit mindestens Honorarzone III, Basissatz 2. Für jede Referenz: Plangebiet mit einer Größe zwischen mindestens ein Hektar 3. Für Referenz Nr. 1: Nachweis der Durchführung von Projekten wie Erholungsparks mit klimaangepassten Gehölzstrukturen (mind. 750.000,- EUR Netto-Baukosten) 4. Für Referenz Nr. 2: Nachweis der Durchführung von Projekten wie Urban-Sports-Parks oder Jugendorten (mind. 500.000,- EUR Netto-Baukosten) 5. Zusätzliches Kriterium 5. ist zwingend erforderlich für eine der beiden Referenzen: Nachweis des Planens und Bauens mit Fördermitteln 6. Zusätzliches Kriterium 6. Ist zwingend erforderlich für eine der beiden Referenzen: Beteiligung an informellen Jugendbeteiligungen und Öffentlichkeitsveranstaltungen Ermittlung der geeigneten Bieter: Es sind insgesamt mindestens zwei Referenzen einzureichen, wobei - Referenz 1, die in Punkt 1. & 2. sowie dem Punkt 3 genannten Kriterien erfüllen muss - Referenz 2, die in Punkt 1. & 2. sowie dem Punkt 4 genannten Kriterien erfüllen muss Wichtig: Bei mindestens einer Referenz muss das zusätzliche Kriterium 5 und bei mindestens einer Referenz das zusätzliche Kriterium 6 erfüllt sein. Es ist ebenfalls möglich, dass eine Referenz beide zusätzlichen Kriterien 5. und 6. erfüllt. Sollten mehrere Referenzen die Punkte 5. & 6. erfüllen, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung des Angebots. Folgende Angaben sind für die Referenzen vorzunehmen: - Auftragsgegenstand / Leistungszeitraum / Baukosten / Beschreibung der (Planungs-) Leistung (Inkl. Angaben zu den oben genannten Kriterien) - Name des Auftraggebers: (ggf. Ansprechpartner) und Kontaktdaten (e-Mail und Tel-Nr.) - zu jeder Referenz ist eine Projektbeschreibung mit einzureichen (max. zwei DIN A4 Seiten). Zu jedem nachgewiesenen Kriterium soll kurz erklärt werden, wodurch der Bewerber dieses in der nachgewiesenen Referenz als erfüllt betrachtet. Formblatt "4.6 techn. und berufl. Leistungsfähigkeit" ist zu verwenden.

  • Fördermittelerklärung Der Bieter hat zum Nachweis seiner fachlichen Eignung mindestens ein (1) vergleichbares Referenzprojekt innerhalb der letzten fünf (5) Jahre, rückwirkend vom Ende der Angebotsfrist, mit folgenden Mindestkriterien vorzulegen: Fördermittelabwicklung: Das Projekt muss unter Verwendung von öffentlichen Fördermitteln (EU-, Bund-, Landes- oder Kommunalmittel) abgewickelt worden sein. Die Erfahrung im Um-gang mit den entsprechenden Verwendungsnachweisen und Förderrichtlinien ist auf Nachfrage durch Bestätigung des Auftraggebers nachzuweisen. Baukosten: Die Netto-Baukosten des Projektes belaufen sich auf mindestens 500.000 Euro. Formblatt "Eigenerklärung Fördermittel- und Beteiligungserfahrung" ist zu verwenden.

  • Der Bieter hat zum Nachweis seiner fachlichen Eignung eine Eigenerklärung über mindestens ein (1) Referenzprojekt innerhalb der letzten fünf (5) Jahre, rückwirkend vom Ende der Ange-botsfrist, mit folgenden Mindestkriterien vorzulegen. Das Projekt umfasste die Konzeption, Moderation oder strategische Steuerung von Beteili-gungsprozessen, bei denen nachweislich verschiedene Interessengruppen (z. B. Bürger, Ver-waltung, Politik, Wirtschaft, Verbände oder unterschiedliche Gesellschaftergruppen) aktiv ein-gebunden und koordiniert werden mussten. Methodenkompetenz: Der Bieter muss Erfahrungen in der Anwendung von Beteiligungsver-fahren (z. B. Techniken, Stakeholder-Einbindung, Mediationsverfahren, moderierte Foren oder strukturierte Konsultationen) nachweisen.

Zuschlagskriterien

  • 1. Angebotspreis: Das Angebot mit der niedrigsten "Angebotssumme Gesamt, brutto" aus dem Formblatt "Leistungsbeschreibung inkl. Honorarangebot" erhält 30 Punkte und ein Angebot mit einem Preis in Höhe des Doppelten des niedrigsten Angebotspreises 0 Punkte. Die Ermittlung der Punkte für die anderen Angebote erfolgt an Hand folgender Formel: Preispunkte = (30 - 30 x ((Angebotssumme Bieter - Angebotssumme niedrigstes Angebot) / Angebotssumme niedrigstes Angebot) Ergibt sich bei der Berechnung der Preispunkte ein Minusergebnis, erhält dieses Angebot auch 0 Punkte. Die berechnete Punktzahl wird kaufmännisch auf die zweite Kommastelle gerundet.

  • 2. Qualität des Grobkonzeptes über die Herangehensweise und Ideen zur Erarbeitung der Objektplanung: 1. Die formalen Anforderungen an das Grobkonzept sind wie folgt definiert: 1.1 Gefordert ist eine Konzeptzeichnung: Die Konzeptzeichnung ist als PDF im Format DIN-A3 im Maßstab 1:1500 anzufertigen. Es sind maximal zwei (2) DIN-A3-PDF´s einzureichen. 1.2 Gefordert ist eine Ideenbeschreibung: Die Ideenbeschreibung ist auf maximal einer (1) DIN-A4 Seite beizufügen. 1.3 Gefordert ist ein Kostenüberschlag Dieser Kostenüberschlag ist nach Maßgabe der DIN 276 durchzuführen und auf maximal zwei (2) DIN-A4-Seite darzustellen. 1.4 Gefordert ist die Darstellung der zeitlichen und personellen Planung Es ist ein Zeitplan sowie die beabsichtigte Personaleinsatzplanung auf maximal zwei (2) DIN-A3 Seite anzufertigen und einzureichen. !!! Die formalen Anforderungen sind zwingend einzuhalten. Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, wird die erhaltene Konzeptpunktzahl um 10 Konzeptpunkte reduziert. !!! 2. Die inhaltlich-gestalterischen Anforderungen an das Grobkonzept sind wie folgt definiert: Aus dem schriftlichen Grobkonzept zur Planung der Freianlagen des Nutheparks in Potsdam soll ein gutes Verständnis der Aufgabenstellung hervorgehen und dargestellt werden, welche Aufgabeninhalte wie und mit welchen Mitteln und welchem Personaleinsatz/Personalorganisation (inkl. Vertretungsregeln) bzw. in welcher Struktur umgesetzt werden sollen. Es kann gern auf die Einschätzung zu Besonderheiten und spezifischen Anforderungen des Planungsgebietes näher eingegangen werden. Mit Angebotsabgabe ist durch den Bieter ein Grobkonzept mit Ideenskizze, textlicher Erläuterung, Herangehensweise und Kosten einzureichen. Dabei ist auf die Inhalte der Planungsaufgabe aus der Leistungsbeschreibung einzugehen. Bepunktung der Unterkriterien (100 Konzeptpunkte des Grobkonzepts = 40 Gesamtpunkte) 1. Gestalterische Idee (Originalität/Nachhaltigkeit/Funktionalität) - erreichbar sind in diesem Kriterium 50 Konzeptpunkte 2. Intensität der Nutzungen in Abhängigkeit des Naturraumes(von Süd-West = intensiver / nach Nord-Ost = weniger intensive Angebote) - erreichbar sind in diesem Kriterium 5 Konzeptpunkte 3. Art der Aufenthalts- und Bewegungsangebote und deren funktionale Anordnung - erreichbar sind in diesem Kriterium 10Konzeptpunkte 4. Einbindung der Anlage in die Umgebung (Hauptbahnhof, Uferwege, Verkehr, Brücke) - erreichbar sind in diesem Kriterium 5 Konzeptpunkte 5. Realisierbarkeit (technische Umsetzbarkeit) und Einhaltung des Kostenrahmens - erreichbar sind in diesem Kriterium 10 Konzeptpunkte 6. Nachhaltigkeit und Bewertung des Unterhaltungsaufwandes - erreichbar sind in diesem Kriterium 5 Konzeptpunkte 7. Verständlichkeit, Struktur und Übersichtlichkeit des Konzeptes - erreichbar sind in diesem Kriterium 5 Konzeptpunkte 8. Tiefe und Kreativität der Ideenbeschreibung in Textform - erreichbar sind in diesem Kriterium 5 Konzeptpunkte 9. Nachvollziehbarkeit des Kostenüberschlag nach DIN 276 - erreichbar sind in diesem Kriterium 5 Konzeptpunkte Die Unterkriterien sind inklusive ihres Bewertungsmaßstabes und Bepunktung in der Bewertungsmatrix einzusehen.

  • 3.1 Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung mit vergleichbaren Projekten: Benennung von zwei (2) personenbezogenen Referenzen aus den letzten fünf (5) Jahren, rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist, die bereits abgeschlossen sind, und nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Vergleichbar meint hier Erfahrungen bei der Freianlagenplanung gemäß §§ 38 ff HOAI, im öffentlichen Raum mit Schwerpunkt Erholungsparks mit klimaangepassten Gehölzstrukturen, mit Urban-Sports-Parks mit Aufenthaltsflächen und/oder Treffpunkten mit Stadtmöblierungen oder vergleichbaren Projekten, sowie Erfahrungen in der Kinder- und Jugendbeteiligung oder Bürgerbeteiligung. Zu jeder Referenz ist zusätzlich eine Beschreibung des Bauvorhabens einzureichen, die jeweils zwei (2) DIN A4 Seiten nicht überschreiten sollte. Das Einreichen von mehr Referenzen führt nicht zu einer besseren Bewertung. Werden mehr als zwei Referenzen eingereicht, werden die zwei besten Referenzen zur Wertung herangezogen. In Formblatt 4.7 Referenzen Beschäftigte werden vor diesem Hintergrund folgende Daten obligatorisch abgefragt: 1. Auftragsgegenstand (Projektbezeichnung) 2. Leistungszeitraum (von / bis) 3. Bausumme netto 4. Funktion der benannten Person 5. Beschreibung des Bauvorhabens 6. Auftraggeber 7. Abteilung des Auftraggebers (ggf. Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnr.) 8. Ggf. Referenzbescheinigung Zudem ist die mindestens 5-jährige Berufserfahrung des Projektleiters/ der Projektleiterin, als auch ein fachlich entsprechender Berufsabschluss als Dipl. Ing./ Master in der Fachrichtung Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung oder Landespflege nachzuweisen. Die Berufserfahrung soll in Form einer Kurz-Vita (max. 2 DIN-A4-Seiten) mit entsprechenden Nachweisen / Zeugnissen (Kopie genügt) vom Bieter selbst erstellt und mit dem Angebot eingereicht werden. Der Bewertungsmaßstabes und Bepunktung sind in der Bewertungsmatrix einzusehen.

  • 3.2 Qualifikation und Erfahrung des 1. Mitarbeiters und Stellvertretung des Projektleiters mit vergleichbaren Projekten: Benennung von einer (1) personenbezogenen Referenz aus den letzten fünf (5) Jahren, die bereits abgeschlossen ist, rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist, die nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar ist. Vergleichbar meint hier insbesondere Erfahrungen bei der Freianlagenplanung gemäß §§ 38 ff HOAI, im öffentlichen Raum mit Schwerpunkt Erholungsparks mit klimaangepassten Gehölzstrukturen, mit Urban-Sports-Parks mit Aufenthaltsflächen und/oder Treffpunkten mit Stadtmöblierungen oder vergleichbaren Projekten. Zur Referenz ist zusätzlich eine Beschreibung des Bauvorhabens einzureichen, die jeweils zwei (2) DIN A4 Seiten nicht überschreiten sollte. Das Einreichen von mehr Referenzen führt nicht zu einer besseren Bewertung. Werden mehr als eine Referenz eingereicht, wird die beste Referenz zur Wertung herangezogen. In Formblatt 4.7 Referenzen Beschäftigte werden vor diesem Hintergrund folgende Daten obligatorisch abgefragt: 1. Auftragsgegenstand (Projektbezeichnung) 2. Leistungszeitraum (von / bis) 3. Bausumme netto 4. Funktion der benannten Person 5. Beschreibung des Bauvorhabens 6. Auftraggeber 7. Abteilung des Auftraggebers (ggf. Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnr.) 8. Ggf. Referenzbescheinigung Zudem ist die mindestens 5-jährige Berufserfahrung der/des Stellvertreterin/ Stellvertreters, als auch ein fachlich entsprechender Berufsabschluss als Dipl. Ing./ Master in der Fachrichtung Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung oder Landespflege nachzuweisen. Die Berufserfahrung soll in Form einer Kurz-Vita (max. 2 DIN-A4-Seiten) mit entsprechenden Nachweisen / Zeugnissen (Kopie genügt) vom Bieter selbst erstellt und mit dem Angebot eingereicht werden. Der Bewertungsmaßstabes und Bepunktung sind in der Bewertungsmatrix einzusehen.

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