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Neubau 2-Feld Sporthalle Untengönrather Straße, Solingen

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.07.2026
Angebotsfrist
Die Stadt Solingen plant den Neubau einer Zweifeld-Sporthalle auf dem Gelände des Mildred-Scheel-Berufskollegs an der Untengönrather Straße. Die Nutzung der Sporthalle erfolgt durch das Kolleg und durch die Realschule Vogelsang sowie durch ergänzende Beteiligte in Vertretung des Sportamtes. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die vollständige Planung sowie die schlüsselfertige und betriebsbereite Erstellung des Bauvorhabens inkl. Anbindung an die verkehrliche und technische Infrastruktur. Der Leistungsumfang erstreckt sich zudem auf die Ausstattung der Sporthalle mit fest eingebauten Sportgeräten. Neben den notwendigen baukonstruktiv- technischen Planungen schuldet der AN auch die Genehmigungsplanung und die Durchführung aller erforderlichen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren.

Zeitplan

Veröffentlichung
24.07.26
Teilnahmefrist
24.08.26
Vertragsbeginn
30.04.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Solingen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
post@solingen.de
Telefon
+49 21 229 00
Website
https://www.solingen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • 1. Erklärung zum Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
    • Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre muss mindestens 15 Mio. € netto betragen. (mittels Tabellenblatt 2.1 Leistungsfähigkeit des Bewerbungsformulars).
    • 2. Vorlage des Nachweises der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 5.000.000 EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr (aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers) oder Eigenerklärung, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Angaben zur bestehenden Versicherung erfolgt über das Tabellenblatt 1.4 Nachweis Versicherung des Bewerbungsformulars). Vorlage des Nachweises der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 5.000.000 EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr (aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers) oder Eigenerklärung, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, dass ein Mitglied über einen entsprechenden Nachweis verfügt.
  • Angabe der Anzahl der aktuell bei Ablauf der Bewerbungsfrist sowie in den letzten 3 Kalenderjahren fest angestellten gewerblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im geforderten Tätigkeitsbereich. Teilzeitbeschäftigte sind dabei entsprechend ihrer Arbeitszeit anteilig umzurechnen. Als gewerbliche Mitarbeiter/innen sind hier die Facharbeiter bzw. Arbeitnehmer zu verstehen, die für das Unternehmen in handwerklichen Berufen in der Branche des Bauwesens tätig sind.

  • Darstellung der Referenzen über vergleichbare Leistungen. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss die folgenden Referenzen vollständig einreichen

    • Es muss mindestens eine Referenz eingereicht werden, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllt:
    • Die Leistungen müssen als Kumulativleistungsträger (mind. GU/GÜ) erbracht worden sein.
    • Die BGF muss bei jeder Referenz eine Mindestfläche von 500m² aufweisen.
    • Die Baukosten (gem. DIN 276 KG 300-400) müssen bei mindestens 3,5 Mio. € netto liegen.
    • Das Datum der Abnahmebestätigung darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen.

Zuschlagskriterien

  • siehe Vergabeunterlagen.: 60%

  • siehe Vergabeunterlagen.

    • Bauablauf und Baulogistik (Gewichtung: 5 %)
    • Der vorzulegende Terminplan soll die vorgesehene Ausführungszeit (inkl. etwaiger Vorfertigungen) enthalten. Zudem ist darzustellen, wie der Bieter die Bauabläufe vorsieht, um das angestrebte Terminziel zu erreichen. Anhand eines Baustelleneinrichtungsplans ist darzulegen, wie der Flächenbedarf für die Baustelleneinrichtung eingeschätzt wird. Hierbei ist auch ein Sicherheitskonzept für die angrenzende in Betrieb bleibende Schule einzubeziehen. Die Angebote werden im relativen Vergleich untereinander bewertet.
    • Funktionalität und städtebauliche Einbindung (Gewichtung: 15%)
    • Neben der Erfüllung des Raumprogramms und der funktionalen Anforderungen werden die funktionalen Beziehungen zwischen den Nutzungsbereichen sowie die raumsparende Anordnung des Gebäudes auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück sowie der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen bewertet. Die Angebote werden im relativen Vergleich untereinander bewertet.
    • Technische und architektonische Qualität (Gewichtung: 15%)
    • Bewertet werden die Materialqualität gemäß Fabrikatsliste in Verbindung mit der resultierenden architektonischen Erscheinung. Die Angebote werden im relativen Vergleich untereinander bewertet.
    • Gewährleistungsdauer (Gewichtung: 5%)
    • Die Gewährleistungszeiträume sind jeweils getrennt für folgende Baugruppen anzugeben:
    • - Dach und Fach sowie Ausbau
    • - technischer Ausbau
    • Die Gewährleistungszeiträume gelten insbesondere für Haustechnikkomponenten in Verbindung mit entsprechenden Wartungsverträgen. Für die Bewertung erfolgt eine Addition der Gewährleistungszeiträume aller beider Baugruppen, dividiert durch 2.
    • Bepunktet werden die Angaben des Bieters wie folgt:
    • 15 Punkte: >/= 15 Jahre
    • 14 Punkte: > 14 Jahre
    • 13 Punkte: > 13 Jahre
    • 12 Punkte: > 12 Jahre
    • 11 Punkte: > 11 Jahre
    • 10 Punkte: > 10 Jahre
    • 9 Punkte: > 9 Jahre
    • 8 Punkte: > 8 Jahre
    • 7 Punkte: > 7 Jahre
    • 5 Punkte: > 6 Jahre
    • 3 Punkte: > 5 Jahre
    • 1 Punkt: = 5 Jahre (Mindestanforderung)
    • Die Zuschlagskriterien Bauablauf und Baulogistik, Funktionalität und städtebauliche Einbindung und technische und architektonische Qualität werden gemäß der folgenden Maßgaben bepunktet:
    • 0 Punkte:
    • Das Konzept des Bieters entspricht hinsichtlich dieses Teilbereichs nicht den Erwartungen und ist ungenügend.
    • Ein Konzept wird mit 0 Punkten bewertet, wenn es zwar nicht von Anforderungen des Vertrages abweicht, aber die Erwartungen von dem Auftraggeber nicht ansatzweise erfüllt sind oder die Herangehensweise des Bieters inhaltlich gänzlich nicht schlüssig dargestellt wurde.
    • 1-3 Punkte:
    • Das Konzept des Bieters entspricht hinsichtlich dieses Teilbereichs weitgehend nicht den Erwartungen und ist mangelhaft.
    • Ein Konzept wird mit 1-3 Punkten bewertet, wenn es zwar nicht von Anforderungen der Vergabeunterlagen abweicht, aber die Erwartungen von dem Auftraggeber weitgehend nicht erfüllt sind oder die Herangehensweise des Bieters inhaltlich weitgehend nicht schlüssig dargestellt wurde.
    • 4-6 Punkte:
    • Das Konzept des Bieters entspricht hinsichtlich dieses Teilbereichs gerade so den Mindesterwartungen und ist ausreichend.
    • Ein Konzept wird mit 4-6 Punkten bewertet, wenn es zwar nicht von Anforderungen der Vergabeunterlagen abweicht, aber die Erwartungen von dem Auftraggeber nur ausreichend erfüllt oder in wesentlichen Teilen nur unverbindliche Aussagen getroffen werden.
    • 7-9 Punkte:
    • Das Konzept des Bieters entspricht hinsichtlich dieses Teilbereichs durchschnittlichen Erwartungen, die an einen qualifizierten Bieter gestellt werden und ist befriedigend.
    • Ein Konzept wird mit 7-9 Punkten bewertet, wenn die Erwartungen von dem Auftraggeber erfüllt sind, die Herangehensweise des Bieters inhaltlich schlüssig dargestellt ist sowie im Hinblick auf die Zielsetzung der Maßnahme Erfolg verspricht.
    • 10-12 Punkte:
    • Das Konzept des Bieters entspricht hinsichtlich dieses Teilbereichs den gehobenen Anforderungen und ist als gut zu bewerten.
    • Ein Konzept wird mit 10-12 Punkten bewertet, wenn die Erwartungen von dem Auftraggeber erfüllt sind und die Herangehensweise des Bieters inhaltlich schlüssig dargestellt ist sowie im Hinblick auf die Zielsetzung der Maßnahme besonderen Erfolg verspricht.
    • 13-15 Punkte:
    • Das Konzept des Bieters ist hinsichtlich dieses Teilbereichs der Zielerreichung in besonderer Weise dienlich und als sehr gut zu bewerten.
    • Ein Konzept wird mit 13-15 Punkten bewertet, wenn der Bieter auf die Besonderheiten von dem Auftraggeber eingeht und die Herangehensweise des Bieters der Zielerreichung aus Sicht von dem Auftraggeber in besonderer Weise (z.B. kreative Umsetzungsideen, schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen) dienlich ist und dies in dem Konzept inhaltlich schlüssig dargestellt ist.
    • Wichtige Hinweise:
    • Eine Bewertung mit weniger als 4 Punkten bei mindestens einem der Zuschlagskriterien Bauablauf und Baulogistik, Funktionalität und städtebauliche Einbindung und technische und architektonische Qualität führt zum Ausschluss des Angebots.

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Vertragsbedingungen24 KB8 Seiten
Vertragsentwurf156 KB16 Seiten
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