Veröffentlichung 06.05.24 | Fragenfrist 28.05.24 | Abgabefrist 07.06.24 | Öffnung 07.06.24 |
Eignungskriterien
Befähigung zur Berufsausübung einschl. Auflagen hinsichtlich der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister: Der Bewerber hat den Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit für sich und seine Bewerberpartner/Subplaner folgendermaßen zu erbringen: Die Nachweise für die Mindestbedingungen und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen (Nummerierung). Das Bewerbungsformular VgV ist in den Teilnahmeunterlagen unter der Kategorie "Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente" beigefügt. Die entsprechenden Nachweise dürfen maximal 6 Monate alt sein, der Nachweis zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Bankerklärung) max. 2 Monate. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen. Ausländische Bewerber können anstelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in andere als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber ihm Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt. Das Recht darauf behält sich der Auftraggeber aber vor. Folgende Nachweise sind mit der Bewerbung einzureichen: 1.1 Angabe, ob eine Bietergemeinschaft vorgesehen ist. 1.2 Allgemeine Angaben zum Bewerber 1.3 Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen und zur auf den Auftrag bezogenen Zusammenarbeit mit Anderen gemäß § 42 VgV 1.4 Namen und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen gemäß § 46 VgV 1.5 Nachweis / Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 VgV) 1.6 Erklärung zur Berufsqualifikation gemäß § 75, Abs. 1 u. 2 VgV und zusätzlich bei juristischen Personen gemäß VgV § 75 Abs. 3. Bei einer Bewerbung als junge oder kleine Büroorganisation: Kopie der Eintragungsurkunde (Ingenieurkammer) und/oder Kopie des Personalausweises und/oder Erklärung über die Bürogröße 1.7 Erklärung des Bewerbers zu den Ausschlusskriterien nach § 42 VgV
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 2.1. Gesamtumsatz der letzten drei Jahre, nach Jahren 2.2. Umsatz für der Maßnahme entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren, nach Jahren 2.3 Nachweis zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV (Bankerklärung nicht älter als max. 2 Monate).
Technische Leistungsfähigkeit: 3.1 Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen 3.2 Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Stellvertreters des Projektleiters/der maßgeblichen Mitarbeiter sowie des Mitarbeiters für die örtliche Bauüberwachung mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen 3.3 Referenzliste der in der letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen des Bewerbers insgesamt [§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV], die Angabe ist auf maximal 3 Referenzen zu beschränken. Angaben der Bausumme sowie des Nachtragsvolumens, des Bauzeitraums, des öffentlichen oder privaten Auftraggebers der Leistung mit Benennung des Ansprechpartners. Bei der Bewerbung von Bietergemeinschaften beziehen sich die maximal 3 Referenzen auf die Summe der Referenzen aller Büros. Darüber hinaus gehende Referenzen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Darüber hinaus wird bei Bietergemeinschaften bzw. Bewerbern mit Subplanern bewertet, ob die v.g. Referenzen in der gleichen Konstellation wie in der Bewerbung für diese Maßnahme bearbeitet worden sind. 3.4 Beschreibung der Projektorganisation mit Angaben über die technische Leitung [§ 46 VgV] 3.5 Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren mit Angabe der Führungskräfte [§ 46 VgV] 3.6 Erklärung über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung [§ 46 VgV]
Verfügbarkeit, Sonstiges: 3.7 Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung 3.8 Erklärung über kurzfristige Verfügbarkeit 3.9 Projektrelevante Publikationen in den letzten 5 Jahren
Zuschlagskriterien
Honorar: Die Bewertung der Honorarangebote nach dem Preis erfolgt durch lineare Interpolation. Angebote, die 20% über dem günstigsten Angebot liegen, erhalten dann 1 Punkt
Umsatz: Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bieters ist durch einen Jahresumsatz in Höhe von mindestens 300.000 EUR belegt.
Referenzen: Durch den Bieter wurden ausreichend Referenzen aus den letzten 5 Jahre vergleichbarer, abgeschlossener Projekte (Größenordnung >50.000 EW) vorgelegt, die auf eine fachlich kompetente Abwicklung schließen lassen. Werden keine Referenzen vorgelegt, so führt dies zum Ausschluss. Als wertbare Referenzen gelten erfolgreich und vollständig abgewickelte Projekte zur separaten Prozesswasserbehandlung auf kommunalen Kläranlagen, die der Bieter mit eigenem Personal abgewickelt hat. Als Referenzen zählen Projekte, die der Bieter in den Bereichen Objektplanung in mindestens den Leistungsphasen 3 bis 8 und technsiche Ausrüstung in den Leistungsphasen 3 - 7 bearbeitet hat. Eignungsleihe führt zur Abwertung. Referenzen sind mit Größe, Kosten und Kontakt anzugeben.
Fachkenntnisse: Die besonderen Fachkenntnisse des Bieters im Bereich der Prozesswasserbehandlung sind durch langjährige Mitwirkung in Fachausschüssen, durch fachliche Veröffentlichungen, Mitwirkung bei Anwendertreffen oder vergleichbare Leistungen und Tätigkeiten belegt. Nachweise sind beizufügen.
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