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Planungsleistungen, Technische Ausrüstung

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.06.2026
Angebotsfrist
29.07.2026
Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 7 (hier: labortechnische Anlagen sowie Werkstatt- und Maschinenausstattung für Fachlehrsäle) gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-3 und 5-9 für die Generalinstandsetzung und Neubau des Gymnasium Am Südpark in der Drygalski-Allee 2, 81477 München. Die Landeshauptstadt München plant die Generalinstandsetzung und Neubau des Gymnasium Am Südpark in der Drygalski-Allee 2. Die Bebauung im Leistungsumgriff besteht aus: - Schulgebäude - Sporthalle - Zwischentrakt (Verbindung zwischen Schulgebäude und Sporthalle) - 2 Schulpavillon-Bauten in Leichtbauweise - ein Amtsmeisterhaus - ein Nebenfunktionsgebäude. Die Sporthalle und der Zwischentrakt sollen im Zuge der Baumaßnahme vollständig abgebrochen und durch den Neubau einer 3-fach-Sporthalle ersetzt werden. Die beiden Schulpavillon-Bauten sind ebenfalls abzubrechen. Das Amtsmeisterhaus und das Nebenfunktionsgebäude bleiben unberührt. Das Schulgebäude wird instandgesetzt, erweitert und aufgestockt. Im Zuge der Maßnahme wird die gesamte Gebäudehülle des Schulgebäudes (Dach, Fenster, Fassadenbekleidung), sowie weite Teile des Innenausbaus und der gesamte technische Ausbau erneuert. Das Schulgebäude steht derzeit und auch während der Baumaßnahme leer. Die Sporthalle wird derzeit noch sporadisch von einer anderen Schule, sowie von Sportvereinen genutzt. Die Schulpavillon-Bauten werden derzeit von der Grund- und Mittelschule Zielstattstraße genutzt. All diese Nutzungen enden spätestens mit dem Beginn der Baumaßnahmen. Grundstücksgröße: ca. 17.882 m²

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.26
Fragenfrist
23.07.26
Abgabefrist
29.07.26
Öffnung
29.07.26
Vertragsbeginn
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Telefon
000
Website
https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/baureferat.html

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Heizung-/Lüftung-/Sanitär-/Klima- bzw. Versorgungstechnik oder gleichwertig zu erbringen.
    • –-
    • Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
    • Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto)
    • Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 150.000,00 EUR/Jahr gefordert.
  • Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

  • Vorlage von mindesten einer Referenz vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenz muss jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen

    • --
    • - LPH 2-3 und 5-8 gem. § 55 HOAI selbst erbracht und im Referenzeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen
    • - Neubau bzw. Erweiterungsmaßnahme mit vergleichbarer Größenordnung (KG 471 nach DIN 276) mind. 1,5 Mio. EUR netto (Hinweis: Sollte sich um eine Sanierungs- und Neubaumaßnahme handeln, sind die Kosten nur für den Neubauanteil anzugeben!)
    • - Selbst erbrachte Anlagengruppe 7 (hier: labortechnische Anlagen sowie Werkstatt- und Maschinenausstattung für Fachlehrsäle) gem. § 53 HOAI
    • --
    • Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen.
    • –-
    • Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
    • Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
    • Beschreibung der erbrachten Leistung
    • Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen.
    • Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
    • –-
    • Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
    • ---
    • Mindestbedingung:
    • Vorlage von mindestens einer Referenz, die jeweils alle die oben genannten Mindestkriterien erfüllen muss.
    • Erfüllt ein Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren ausgeschlossen.

Zuschlagskriterien

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

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