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Planungsleistungen, Technische Ausrüstung

Auftraggeber
Veröffentlicht
09.07.2026
Angebotsfrist
11.08.2026
Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5, 6 und 8 gem. § 53 ff. HOAI, LPH 2-3 und 5-6 und 8-9 für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule am Dom-Pedro-Platz 2, 80637 München. Die Landeshauptstadt München plant die Generalinstandsetzung und Erweiterung zu einer ganztagsgerechten 4-zügigen Grundschule gem. Standardraumprogramm am Dom-Pedro-Platz 2 im 9. Stadtbezirk München Neuhausen-Nymphenburg. Die Grundschule am Dom-Pedro-Platz 2 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Massivbauweise aus den Jahren 1899/1900 und steht zudem unter Ensembleschutz. Das Gebäude besteht aus einem Erdgeschoss im Hochparterre, zwei Obergeschossen, einem Teil ausgebautem Dachgeschoss sowie einem Kellergeschoss im Souterrain. Derzeit ist die Schule 5 ½-zügig organisiert und in einem klassischen Flurtyp-Grundriss untergebracht. Im Schulgebäude ist ein integrierter Hortbereich vorhanden. Darüber hinaus befinden sich im Gebäude folgende zusätzliche Einrichtungen: •eine Sporthalle im Dachgeschoss, •ein Gymnastikraum im 1. Obergeschoss, •sowie die THV-Wohnung. Die Pausenflächen liegen auf dem schuleigenen Grundstück. Die Außensportflächen der Grundschule befinden sich auf dem Flurstück 546/2 auf der gegenüberliegenden Straßenseite und sind über die Dom-Pedro-Straße erschlossen. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie, welche in April bis Oktober 2025 durchgeführt wurde, sollte untersucht werden, wie eine 5-zügige ganztagsgerechte Grundschule nach Münchner Lernhauskonzept im Bestand realisiert werden könnte. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden mehrere Varianten zur Erweiterung der Grundschule untersucht. Eine detaillierte Darstellung der Machbarkeitsstudie sowie der entwickelten Varianten ist den Unterlagen beigefügt. Das Gebäude der Dom-Pedro-Schule wurde von 2001 – 2005 generalsaniert und umgebaut. Die Hauptversorgungstrassen wurden in Verbindung mit HLS-Trassen und F-Decken in den Fluren installiert, ebenso die zugehörigen Unterverteiler. Zusätzlich bestehen auch in den Klassenzimmern konzeptionelle Schwächen beim Thema Brandschutz. Dies betrifft auch die klassischen Hochbaugewerke. Dieser Zustand muss in Abstimmung mit der Branddirektion geändert bzw. deutlich verbessert werden. Ergebnis des Umbaus sollte sein, dass die Schule wieder für Jahrzehnte problemlos weiter betrieben werden kann. Vor dem Hintergrund des Beschlusses des Münchner Stadtrats im Dezember 2019, bereits 2035 Klimaneutralität in der gesamten Stadt zu erreichen, ist der Neubau vorzugsweise in Holzhybridbauweise zu errichten. Bei der Planung sind Nachhaltigkeitsaspekte wie energetische Standards, regenerative Energiekonzepte, der Einsatz nachwachsender Rohstoffe sowie Recyclingfähigkeit in besonderem Maße zu berücksichtigen. Grundschule 4-zügig Schülerzahl voraussichtlich: 400 Essensteilnehmer voraussichtlich: 331 in zwei Schichten Anzahl Stellplätze nach Stellplatzschlüssel und Bedarf BGF Bestand: ca. 9.800 m² BGF Neubau: ca. 1.250 m²
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
09.07.26
Fragenfrist
05.08.26
Abgabefrist
11.08.26
Öffnung
11.08.26
Vertragsbeginn
31.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Freischalten
Telefon
Website
https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/baureferat.html
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Elektrotechnik oder gleichwertig zu erbringen.
    • –-
    • Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
    • Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto)
    • Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 250.000,00 EUR/Jahr gefordert.
  • Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

  • Vorlage von mindesten zwei Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenz müssen jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen

    • --
    • Referenz 1:
    • - LPH 2-3, 5-6 und 8 gem. § 55 HOAI selbst erbracht und im Referenzeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen
    • - Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahme mit vergleichbarer Größenordnung (KG 440+450+460+480 nach DIN 276) mind. 4,0 Mio. EUR netto
    • - Selbst erbrachte Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 (gem. § 53 HOAI)
    • Referenz 2:
    • - LPH 2-3, 5-6 und 8 gem. § 55 HOAI selbst erbracht und im Referenzeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen
    • - Neubau bzw. Erweiterungsmaßnahme mit vergleichbarer Größenordnung (KG 440+450+460+480 nach DIN 276) mind. 3,0 Mio. EUR netto
    • - Selbst erbrachte Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 (gem. § 53 HOAI)
    • --
    • Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen.
    • –-
    • Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
    • Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
    • Beschreibung der erbrachten Leistung
    • Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen.
    • Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
    • –-
    • Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
    • ---
    • Mindestbedingung:
    • Vorlage von mindestens zwei Referenzen, die jeweils alle die oben genannten Mindestkriterien erfüllen müssen.
    • Erfüllt ein Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren ausgeschlossen.

Zuschlagskriterien

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

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