Frist abgelaufen

Planungsleistungen Technische Ausrüstung

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.06.2026
Angebotsfrist
09.07.2026
Ingenieurleistungen der techn. Ausrüstung gem. Paragraph 53 ff. HOAI, der Anlagengruppen 4 und 5 mit den LPH 2-3, 5-6, 8-9 für die Akustiksanierung der Berufsschule an der Balanstraße 208 in 81549 München Bestandssituation Das Gebäude der Berufsschule zu Berufsintegration in der Balanstr. 208, in 81549 München wurde 2011 als Erwerbsimmobilie von der LH München umgebaut und in-standgesetzt und wird seither als Schule genutzt. Die Unterrichtsräume erfüllen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an den Schallschutz und die Raumakus-tik,insbesondere da durch die aktuelle Nutzung ein höherer Anspruch an die Sprachverständlichkeit besteht. Bauaufgabe In den Obergeschossen (2.OG -5.OG) sollen in den Klassenräumen eine akustische Sanierung durchgeführt werden. Hier handelt es sich um ca. 60 Räumen mit einer Gesamtfläche von ca. 4000 m². In diesem Zusammenhang wird die Elektroinstallation (incl. Datenleitungen und Me-diensäulen) und die Beleuchtung erneuert und auf den neusten Stand (LED-Technik) gebracht. Ergänzende werden auch in den Klassenräumen/ Werkstätten KG, EG und 1.OG Mediensäulen ergänzt. Die Sanierungsmaßnahme ist nicht nur in den Ferien, sondern auch währende des laufenden Betriebs durchzuführen. Maßnahmen und Durchführung Die zu sanierenden Räume besitzen eine Abhangdecke mit Mineralwollelementen in der Standartgröße von 62,5x 62,5 cm. Die bestehende Unterkonstruktion soll erhalten werden und die Mineralwollelemente mit Paneelen aus Gipskarton ausgetauscht werden und durch zusätzliche Auflagerdämmung ergänzt werden. Proberäume wur-den im Vorfeld bereits erstellt und erfüllen die Anforderungen an die Raumakustik. Die ausgebauten Materialen müssen, gemäß den geltenden Vorschriften umweltge-recht entsorgt werden. Im Zuge des Einbaus sind von für die Elektroinstallation sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Erneuerung der Beleuchtung (1. OG – 5. OG), Einbau von Münchner Mediensäulen (EG – 1.OG), Erneuerung/Ergänzung der Elektroinstallation (alle Räume mit einer neuen Mediensäule), Erneuerung des EDVNetzes (alle Räume mit einer neuen Me-diensäule) und ggf. der Umbau BMA und ELA. Um die Sanierung auch bei laufendem Betrieb durchführen zu können, können die erforderlichen Bauarbeiten immer nur in wenigen Räumen gleichzeitig ausgeführt werden. Das Vorgehen bzw. die Festlegung der möglichen Bauabschnitte ist mit dem Auftraggeber und der Schulleitung terminlich genau abzustimmen.

Zeitplan

Veröffentlichung
08.06.26
Fragenfrist
03.07.26
Abgabefrist
09.07.26
Öffnung
09.07.26
Vertragsbeginn
03.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Telefon
000
Website
https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/baureferat.html

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Elektrotechnik oder gleichwertig zu erbringen.
    • –-
    • Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
    • Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto)
    • Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 220.000 EUR/Jahr gefordert.
  • Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

  • Vorlage von mindestens einer Referenz vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2015 - Ende der Angebotsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden. Die Referenz muß folgende Mindestkriterien erfüllen

    • 1.) Leistungsphasen 2, 3, 5, 6 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI selbstständig im Referenzzeitraum erbracht
    • 2.) Leistungserbringung für die Anlagengruppen 4 und 5
    • 3.) Anrechenbare Kosten (Netto) für die Anlagengruppe 4 mindestens 650 T Euro
    • 4.) Anrechenbare Kosten (Netto) für die Anlagengruppe 5 mindestens 100 T Euro
    • 5.) Planung und Objektüberwachung einer BMA und einer Sicherheitsbeleuchtung
    • 6.). Planung von EDV-Konzepten (WAN/LAN/WLAN)
    • 7.) Umbau im laufenden Betrieb
    • 8.) Planung von Sicherheitstechnik für Außenanlagen
    • Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen
    • –-
    • Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
    • Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
    • Beschreibung der erbrachten Leistung
    • Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen
    • Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
    • Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
    • Mindeststbedingung:
    • Vorlage von mindestens einer Referenz, die alle oben genannten Mindestkriterien erfüllen muss. Die geforderten Mindestkriterien können auch mit mehreren Referenzprojekten erbracht werden. Jedoch müssen die Referenzprojekte zusammen betrachtet, alle Kriterien erfüllen. Alle Referenzprojekte müssen jeweils die geforderten anrechenbaren Kosten für die Anlagengruppen 4 und 5 erfüllen.
    • Erfüllt ein Bieter diese Mindeststandards nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren
    • ausgeschlossen.

Zuschlagskriterien

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Gewichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

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