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Projekt Umbau Btf. Nord 2. BA - VE502 Kanalbau

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.07.2026
Angebotsfrist
25.08.2026
Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG modernisieren den Busbetriebshof Nord im 2. Bauabschnitt grundlegend, um die vollständige Elektrifizierung der Flotte bis 2030 zu ermöglichen. Kern ist die Anpassung des Abstellkonzepts: Zukünftig erfolgt die Busabstellung in Abstellblöcken mit Stahltraversen für Ladehauben. Die Ladeinfrastruktur wird in einem aufgeständerten Technikriegel gebündelt. Die Verkehrsflächen sowie die Oberflächenentwässerung werden gesamthaft erneuert. Die Waschhalle wird für die Nutzung durch Elektrobusse grundlegend saniert und mit einer Arbeitsgrube versehen. Darüber hinaus werden die Werkstatt um sieben Arbeitsstände erweitert und das Fahrdienstgebäude energetisch saniert sowie um einen zweigeschossigen Anbau erweitert. Das vorhandene Ersatzteillager wird modernisiert und mit einer neuen Ausstattung versehen. Die Realisierung aller Maßnahmen erfolgt unter Aufrechterhalten des Bus- und Werkstattbetriebs. Der Leistungsumfang dieser Ausschreibung gliedert sich in folgende Gewerke: Erdarbeiten umfassen die Herstellung von Leitungsgräben ( verbaut und unverbaut , bis 5 ,00 m Tiefe) sowie Baugruben ( bis ca. 5,50 m unter GOK, u . a . im Bereich der Regenwasserbehandlungsanlage ), jeweils einschließlich Lösen, Laden und Zwischenlagern des Aushubmaterials. Bodenbeprobungen nach EBV sowie Planum- und Tragfähigkeitsnachweise sind zu erbringen. Die Wiederverfüllung erfolgt lagenweise mit geeignetem Sand / Kies - Sand 0 /8 mm in der Leitungszone sowie mit zulässigem Wiedereinbaumaterial oder angeliefertem Ersatzmaterial in der Hauptverfüllung; eine temporäre Tragschicht ist einzubauen. Verbauarbeiten beinhalten Grabenverbau sowie Trägerbohlverbau für die tiefer liegenden Bereiche. Entwässerungskanalarbeiten bilden den Kern der Maßnahme. Ausgeschrieben werden die vollständige Erneuerung und Anpassung der Regenwasserentwässerung ( inkl. Regenwasserbehandlungsanlage ) sowie des Schmutzwasserkanals , einschließlich Leitungsverlegung , Formstücken, Schachtbauwerken und Anschlüssen. Die Anschlussleitungen zu den geplanten Straßenabläufen sind. Bestandteil der Entwässerungskanalarbeiten. Diese werden entsprechend den Planunterlagen bis in den Bereich der temporären Tragschicht bzw. bis zur späteren Anschlussstelle der neuen Straßenabläufe hergestellt. Die Leitungsenden sind lage- und höhenmäßig einzumessen, zu dokumentieren und bis zum späteren Einbau bzw. Anschluss der Straßenabläufe fachgerecht provisorisch zu verschließen. Der endgültige Anschluss an die neuen Straßenabläufe erfolgt im Zuge der späteren Straßenbau- / Oberflächenarbeiten. Die bauzeitliche Flächenentwässerung ist während der gesamten Bauzeit sicherzustellen. Bestehende Straßenabläufe sind , soweit technisch möglich und mit dem Bauablauf vereinbar, bis zur Herstellung der neuen Entwässerungseinrichtungen in Betrieb zu halten. Sofern vorhandene Straßenabläufe im Zuge der Bauarbeiten außer Betrieb genommen oder durch neue Anschlussleitungen ersetzt werden, sind diese bei Bedarf provisorisch anzuschließen bzw. durch geeignete bauzeitliche Maßnahmen zu ersetzen. Hierzu können z . B . provisorische Leitungsanschlüsse, temporäre Rinnen, Schlauchleitungen oder Pumpmaßnahmen erforderlich werden. Eine unkontrollierte Ableitung von Oberflächenwasser in Baugruben, Leitungsgräben, Verkehrsflächen oder Betriebsbereiche ist zu vermeiden. Die bauzeitliche Entwässerung ist entsprechend dem Baufortschritt anzupassen und mit der Bauüberwachung abzustimmen. Die endgültige Entwässerung erfolgt nach Herstellung der neuen Straßenabläufe und der späteren Straßenbau- /Oberflächenarbeiten . Leitungssicherung , Kontrolle und Prüfung umfassen optische Inspektionen ( Kamerabefahrung, Moltching der Leerrohre) , Dichtheitsprüfungen sowie messtechnische Einmessung der verlegten Anlagen bei offener Baugrube. Abbruch- und Rückbauarbeiten beinhalten Oberflächenabbrüche ( Beläge, Befestigungen) sowie den Rückbau bestehender Leitungen und Bauwerke. Dokumentation schließt Fotodokumentation , Bestandspläne ( handrevidiert zur Abnahme) sowie die vollständige gewerkespezifische Objektdokumentation ( Nachweise , Prüfzeugnisse, Entsorgungsnachweise ) e in. Besonderes Merkmal der Maßnahme ist die Ausführung unter laufendem Betrieb. Die Kanalbauarbeiten erfolgen abschnittsweise bei durchgehend aktivem Bus- und Werkstattbetrieb auf dem Gelände. Während der gesamten Bauzeit ist mit intensivem Rangier - , Werkstatt- und Mitarbeiterverkehr zu rechnen. Die Ausführung erfolgt gemäß VOB sowie den einschlägigen DIN- Normen ( u . a . DIN 18300, DIN 4 124 , DIN EN 1610 , DWA- A 139 ).

Zeitplan

Veröffentlichung
24.07.26
Abgabefrist
25.08.26
Öffnung
25.08.26
Vertragsbeginn
22.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Köln, Deutschland
E-Mail
Team-Bau@kvb.koeln
Telefon
000
Website
https://kvb.koeln/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Vorlage einer Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des zu vergebenden Auftrags in den jeweils letzten drei Kalenderjahren. Für Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind die Zahlen jeweils getrennt auszuweisen. Für die Angaben ist das Formblatt A3 zu verwenden.

  • Einreichung eines Gütezeichens des Güteschutz Kanalbau e.V. oder eine gleichwertige Zertifizierung.

  • Vorlage einer Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Sofern für das letzte Geschäftsjahr noch kein abgeschlossener Jahresabschluss vorliegt, sind die Umsätze der vorherigen drei Geschäftsjahre auszuweisen. Für Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind die Umsätze jeweils getrennt auszuweisen. Für die Angaben ist das Formblatt A3 zu verwenden.

  • Vorlage einer Erklärung über den Umsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des zu vergebenden Auftrags in EUR für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Sofern für das letzte Geschäftsjahr noch kein abgeschlossener Jahresabschluss vorliegt, sind die Umsätze der vorherigen drei Geschäftsjahre auszuweisen. Für Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind die Umsätze jeweils getrennt auszuweisen. Für die Angaben ist das Formblatt A3 zu verwenden.

  • Vorlage von 3 Referenzen über früher ausgeführte Aufträge/Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung hinsichtlich Gegenstand und Umfang vergleichbar sind. Die Vergleichbarkeit einer Referenz erfordert, dass der Referenzauftrag mindestens das folgende Merkmal aufweist

    • - Die einzelne Referenz muss ein Auftragsvolumen von > 1,0 Mio. Euro (netto) aufweisen
    • Referenzaufträge dürfen nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Maßgeblich ist insoweit der Zeitpunkt der Abnahme bzw. vollständigen Erbringung der Leistung.
    • In der Referenz sind folgende Angaben zu machen: Name und Adresse des jeweiligen Referenz-Auftraggebers, Kurzbeschreibung des Referenzprojekts, vertragliche Rolle des eigenen Unternehmens beim Referenzprojekt, aussagekräftige Beschreibung von Art und Umfang der (selbst) erbrachten Leistung, Angaben zu etwaigen (eigenen) Unterauftragnehmern, Beschreibung der Vergleichbarkeit des Projekts (wesentlichen Überschneidungen / Parallelen zur vorliegenden Ausschreibung) sowie der Dauer des Projekts. In den Referenzen soll ein Ansprechpartner genannt werden, der die Referenz bestätigen kann und befugt dazu ist, Angaben gegenüber der KVB zur Qualität der Leistungserbringung zu machen.
    • Für die vorstehenden Angaben ist das Formblatt A3 zu verwenden. Bietet das Formblatt nicht ausreichend Platz für die entsprechenden Angaben, können die Angaben auch in einem separaten Dokument gemacht werden, wobei der jeweilige Bezug kenntlich zu machen ist. Es ist zulässig, dass mehr als die geforderte Anzahl an Referenzprojekten eingereicht wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss aus der Referenz ersichtlich sein, welches ihrer Mitglieder die Referenzleistung erbracht hat.
  • Vorlage einer Erklärung über die durchschnittliche Gesamtbeschäftigtenzahl des Unternehmens in den jeweils letzten drei Kalenderjahren. Für Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind die Zahlen jeweils getrennt auszuweisen. Für die Angaben ist das Formblatt A3 zu verwenden.

Zuschlagskriterien

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Vergabeunterlagen

Projektplan287 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB32 Seiten
Vertragsentwurf56 KB6 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
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