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Projektsteuerungsleistungen Z.MPCF.A.0000307.PJS

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.06.2026
Angebotsfrist
Auf dem Campus des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried soll auf der Fläche des bestehenden Parkdecks auf ca. 3.500m2 Grundfläche ein Neubau für das neue Rechenzentrum der Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF) errichtet werden. Das Projekt wird sich zum Zeitpunkt der Vergabe in der Leistungsstufe 3 befinden wird. Es ist zu beachten, dass Leistungen der Projektstufen 1 und 2, trotz des fortgeschrittenen Standes des Projektes ausgeführt werden müssen und mit den Bestandsdokumenten abgeglichen werden sollen, um eine einheitlich und lückenlose Projektplanung und Ausführung zu sichern. Die Projektübergabe ist für das erste Quartal 2030 vorgesehen. Die Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF, früher RZG) ist ein institutionenübergreifendes Kompetenzzentrum der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Unterstützung der Computer- und Datenwissenschaften. In enger Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftlern der Max-Planck-Institute beschäftigt sich das MPCDF mit der Entwicklung und Optimierung von Algorithmen und Anwendungen für das Hochleistungsrechnen und die Datenanalyse, sowie mit dem Entwurf und der Implementierung von Lösungen für datenintensive Projekte

Zeitplan

Veröffentlichung
19.06.26
Fragenfrist
16.07.26
Teilnahmefrist
27.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
München, Deutschland
E-Mail
bieterfragen@gv.mpg.de
Telefon
+49 8921080
Website
http://www.mpg.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung Bezeichnung

    • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    • Beschreibung:
    • Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister, nicht älter als 3 Monate, gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen.
  • Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland Beschreibung

    Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern abzugeben.

  • Berufshaftpflichtversicherung Beschreibung

    • Der Auftraggeber fordert von seinem oder ihrer zukünftigen Vertragspartner*in, dass er oder sie für das Projekt eine adäquate Deckung seines oder ihres Berufshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sicherstellt.
    • Die Versicherung muss mindestens folgende Deckungssummen aufweisen:
    • - 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden
    • - 5 Mio. EUR für Personenschäden
    • Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung, alternativ den Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens den genannten Deckungssummen, jedoch in diesem Fall mit einer 2-fach Maximierung je Versicherungsjahr.
    • Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung bzw. alternativ die verbindliche Bestätigung eines*einer Versicherer*in bzw. seines oder ihrer Versicherungsmakler*in über eine entsprechende Deckung, ist vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch die Auftraggeberin vorzulegen. Im Rahmen seines oder ihres Teilnahmeantrags ist eine Erklärung des*der Bewerber*in ausreichend, wie er oder sie beabsichtigt die geforderte Risikodeckung/Versicherung sicher zu stellen (vgl. den MGP-Bewerberbogen).
    • Bitte beachten: Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Mitglieder bestätigen, dass sie im Auftragsfall eine Projektversicherung abschließen werden, die für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. Arbeitsgemeinschaft gleichermaßen und in vollem Umfang/der geforderten Höhe haftet. Alternativ muss jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft die Versicherungssumme in geforderter Höhe nachweisen. Jedes Mitglied hat deshalb eine diesbezügliche Erklärung abzugeben.
  • Umsatz mit vergleichbaren Leistungen Beschreibung

    • Eigenerklärung über die Umsätze mit Projektsteuerungsleistungen (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bewerberbogen MPG).
    • Für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerberbogen zu verwenden. Der MPG- Bewerberbogen ist von den Bewerber*innen unter https://portal.deutsche-evergabe.de herunterzuladen und für das Angebot zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Angebotes.
  • Referenzprojekte zu Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden Beschreibung

    • Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden
    • Folgende Angaben sind abzugeben:
    • a) Kurzbeschreibung des Projektes und der erbrachten Leistungen inkl. Darstellung der technischen Komplexität / TGA-Intensität des Gebäudes
    • b) Angabe des*der Auftraggeber*in
    • c) Leistungszeitraum
    • d) Projektgröße BGF in m2
    • e) Technikfläche (TF) in m2
    • f) Bauvolumen KGR 200 – 700 DIN 276 in € netto
    • g) Baukosten (KGR 300 DIN 276) (€, netto)
    • h) Baukosten (KGR 400 DIN 275) (€, netto)
    • i) Erbrachte Leistungsstufen und Handlungsbereiche nach AHO
    • j) Auftragswert (Honorarsumme in €, netto)
    • k) Angabe, ob die qualitative Prüfung der Planungsunterlagen Objektplanung und TGA zum Leistungsumfang gehörte
    • l) Angabe, ob das Projekt mit LEAN-Management geliefert wurde
    • m) verantwortliche*r Projektleiter*in im Büro des*der Bewerber*in (Name)
    • n) Angaben zu einem etwaigen stufenweisen technischen Ausbau
    • o) Angabe eines*einer Ansprechpartner*in des*der Auftraggeber*in (Name und Telefonnummer)
    • p) Angaben, ob die Technische Inbetriebnahme gemäß AHO Heft 19, Kapitel 9 erbracht wurde
    • Mindestanforderung:
    • Mindestens erforderlich sind zwei Referenzen zu Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden. Als vergleichbar hochtechnisiert können beispielsweise Labor-/Forschungsbauten, Gebäude aus dem Bereich der pharmazeutischen / Halbleiterproduktion, Verkehrsinfrastruktur mit hoher MSR-/SCADA-Dichte oder Energieversorgungsanlagen eingestuft werden.
    • Die Leistungen des*der Bewerber*in müssen jeweils Leistungen der Leistungsstufen 1-4 in den Handlungsbereichen A-D nach AHO Heft 9 umfasst haben. Sämtliche Referenzen müssen aus den letzten 8 Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) stammen, d. h. die Leistungen der Leistungsstufen 1-4 müssen in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein.
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen.
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
  • Referenzprojekte zum Inbetriebnahmemanagement bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden Beschreibung

    • Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden
    • Folgende Angaben sind abzugeben:
    • a) Kurzbeschreibung des Projektes und der erbrachten Leistungen inkl. Darstellung der technischen Komplexität / TGA-Intensität des Gebäudes
    • b) Angabe des*der Auftraggeber*in
    • c) Leistungszeitraum
    • d) Projektgröße BGF in m2
    • e) Technikfläche (TF) in m2
    • f) Bauvolumen KGR 200 – 700 DIN 276 in € netto
    • g) Baukosten (KGR 300 DIN 276) (€, netto)
    • h) Baukosten (KGR 400 DIN 275) (€, netto)
    • i) Erbrachte Leistungsstufen und Handlungsbereiche nach AHO, Heft 19, Kapitel 9, Stufe 2-5, inkl. Aussagen zu den folgenden Leistungsbereichen:
    • • Erstellung und Abschluss des technischen Inbetriebnahmeleitfaden (ja/nein)
    • • Organisation, Steuerung und Überwachung von Schwarzfalltests (ja/nein)
    • • Erstellung und Prüfung der Umsetzung der Gewerkebeziehungsmatrix (ja/nein)
    • • Erstellung Schnittstellenkatalogs (ja/nein)
    • • Steuerung und Überwachung von gewerkeübergreifendem Probebetrieb (ja/nein)
    • j) Auftragswert (Honorarsumme in €, netto)
    • k) verantwortliche*r Projektleiter*in im Büro des*der Bewerber*in (Name)
    • l) Angabe eines*einer Ansprechpartner*in des*der Auftraggeber*in (Name und Telefonnummer)
    • Mindestanforderung:
    • Mindestens erforderlich ist eine Referenz zu Leistungen des Inbetriebnahmemanagements bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden. Als vergleichbar hochtechnisiert können beispielsweise Labor-/Forschungsbauten, Gebäude aus dem Bereich der pharmazeutischen / Halbleiterproduktion, Verkehrsinfrastruktur mit hoher MSR-/SCADA-Dichte oder Energieversorgungsanlagen eingestuft werden.
    • Die Leistungen des*der Bewerber*in müssen jeweils Leistungen der Leistungsstufen 1-4 in den Handlungsbereichen A-D nach AHO Heft 19 Kapitel 9 umfasst haben. Sämtliche Referenzen müssen aus den letzten 8 Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) stammen, d. h. die Leistungen der Leistungsstufen 1-4 müssen in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein.
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen.
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Zuschlagskriterien

  • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

  • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert. Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

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