Frist abgelaufen

Sanierung der Ruppertshalle in Ruppertsweiler

Die Angebotsfrist ist am 24. September 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 23. März 2026

  • Ingenieurbüro Michael Mager, Schindhard · 99.907 € (Sanierung Ruppertshalle; Leistungen techn. Gebäudeausrüstung)
  • Studio GGP, Darmstadt · 239.226 € (Sanierung der Ruppertshalle in Ruppertsweiler: Leistungen der Objektplanung)
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
23.08.2024
Angebotsfrist
Die Ortsgemeinde Ruppertsweiler (Landkreis Südwestpfalz, Verbandsgemeinde PirmasensLand) beabsichtigt auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie die im Gemeindebesitz befindliche Mehrzweckhalle „Ruppertshalle“ zu sanieren. Die Mehrzweckhalle weist zum einen altersbedingte Defizite hinsichtlich Gebäudesubstanz, energetischem Standard und Nutzbarkeit auf. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung Mängel, insbesondere beim Brandschutz, festgestellt. Demzufolge besteht ein grundlegender Sanierungsbedarf. Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wurde eine Förderung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Aussicht gestellt. Im Zuge der Erstellung der Zuwendungsunterlagen sind zeitnah aussagekräftige Planunterlagen mit den entsprechenden Kostenschätzungen (DIN 276) vorzulegen. Besondere Anforderungen hinsichtlich Nutzung durch die Ortsgemeinde Ruppertsweiler, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht umfassend feststehen, sind zu berücksichtigen. Auch ist den Anforderungen des Zuwendungsgebers Rechnung zu tragen. Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen zur technischen Gebäudeausrüstung i. S. v. § 73 VgV, Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI 2021 für die Sanierung der „Ruppertshalle“ in der Ortsgemeinde Ruppertsweiler, auf der Grundlage einer im Jahr 2022 durchgeführten Machbarkeitsstudie, zu vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt zunächst für die Bearbeitungsstufe I (LP 1-4 HOAI). Der Auftrag wird um die Bearbeitungsstufe II (LP 5-9 HOAI) erweitert, sofern die entsprechenden Fördermittel bewilligt sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Bearbeitungsstufe. Die Machbarkeitsstudie trägt den Bedürfnissen der Ortsgemeinde Ruppertsweiler sowohl der Nutzung als auch dem Umfang nach Rechnung. Bedarf für Gebäudestruktur, Erschließung und Bauausführung ist die den Beschaffungsunterlagen beigefügte Machbarkeitsstudie.

Zeitplan

Veröffentlichung
23.08.24
Teilnahmefrist
24.09.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Pirmasens, Deutschland
E-Mail
info@pirmasens-land.de
Telefon
49 63 31 8 72-0
Website
https://www.pirmasens-land.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Ingenieurin / Ingenieur" berechtigt ist durch Vorlage einer entsprechenden
    • Bescheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen
    • verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Ingenieurin / Ingenieur" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
    • durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nachweist. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung" - dass dem Bewerber keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB bekannt sind. Bei Bewerbergemeinschaften ist
    • der Nachweis von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.Abgabe der Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters zur
    • Eignung im Teilnahmeantrag:
    • (1) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters zur Eintragung / Nichteintragung in einem Handelsregister
    • (2) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen
    • (3) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung, mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Einladung zur Angebotsabgabe eine Bietergemeinschaft bilden und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften werden sowie Benennung des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt
    • (4) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters, dass er zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt ist.
    • Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach § 64 LBauO Rheinland-Pfalz bauvorlageberechtigt sein.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen
    • Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistung sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Angaben des Teils des
    • Auftrags, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bewerber muss über
    • eine Berufhaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach und Vermögensschäden mindestens 2 Mio. EUR beträgt.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Nachweis, der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung. Auf Verlangen sind Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweise oder sonstige vergleichbare Belege, unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren nachzuweisen. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
    • Verweis auf eine einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin / Ingenieur oder Architektin / Architekt zu führen, oder Nachweis einer vergleichbaren Qualifikation. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG - "Berufsanerkennungsrichtlinie" - gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsmäßigen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und
    • juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
    • Mehrfachbewerbungen narürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der
    • Beteiligten. Der Bewerber hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit mit der Planung von vergleichbaren Objekten / Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Es müssen innerhalb der letzten 5-8 Jahre mindestens 2 vergleichbare Objekte / Gebäude fertiggestellt worden sein. Der Bewerber hat zu allen Referenzen anzugeben, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind (Aufgabe / Funktion und Dauer der Tätigkeit der zur Leistungserbringung vorgesehenen Person bei den Referenzobjekten). Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Vom Bewerber sind nachstehend aufgeführte Referenzen zwingend zu erbringen:
    • Kriterien der Vergleichbarkeit: Grundlegende Sanierung eines vergleichbaren Ojekts
    • Gesamtkosten und Fläche: vergleichbar
    • Entwurf bei den Ausschreibungsunterlagen. Für alle Referenzen gilt:Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und
    • textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung mindestens 1 Foto (keine Renderings) des
    • Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Nicht erbrachte Referenzen werden als Ausschlussgrund gewertet.
    • Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach § 64 LBauO Rheinland-Pfalz bauvorlageberechtigt sein.

Zuschlagskriterien

  • Preis / Honorar

    • Wertung 40 %: Preis/Honorar: 40 %
    • Der Preis/das Honorar (in €, netto) wird aus der Wertungssumme (in €, netto) der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt, unter Berücksichtigung von zulässigen Nachlässen, preislich günstigsten Grund- oder Wahlpositionen und möglicher, sich den Auftraggeber ergebender zusätzlicher Kosten. Für die Angebotswertung wird der Preis (in €, netto) wie folgt normiert: Maximale Punkte erhält das Angebot mit dem
    • niedrigsten Preis/Honorar. Null Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises/Honorars. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen/Honoraren erhalten ebenfalls null Punkte. Die Punkteermittlung für die dazwischen liegenden Preise/Honorare erfolgt über lineare Interpolation auf die volle Punktzahl gerundet.
  • Projektorganisation und Vorgehensweise durch den Projektleiter

    • Wertung 25 %: Projektorganisation und Vorgehensweise durch den Projektleiter 25 %
    • Es werden Ausführungen erwartet, insbesondere zu:
    • a) Vorstellung der allgemeinen Arbeitsweise des Bieters sowie der internen Abläufe / Kommunikation.
    • b) Darstellung der Erfahrung, Qualifikation sowie Organigramm für das Projekt
    • vorgesehenen Projektteams und Projektleiters.
    • c) Darstellung wie die Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und Objektplaner erfolgt.
    • d) Darlegung mit welchen Kapazitäten das Projektteam für die geplante Projektdauer zur Verfügung steht.
    • e) Terminmanagement
  • Qualität und Strukturierung der Bauüberwachung

    • Wertung 25 %: Qualität und Strukturierung der Bauüberwachung 25 %
    • Es werden Ausführungen erwartet, insbesondere zu:
    • a) Darstellung und Herangehensweise an die Bauüberwachung
    • b) Darstellung und Präsenz auf der Baustelle
    • c) Darstellung und Sicherstellung der Bauqualitäten
    • Gesamteindruck der Präsentation 10 %
    • Eindruck der Projektleiter, Eindruck des Präsentationsvortrags

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB32 Seiten
Eigenerklärung124 KB6 Seiten
Eignungskriterien56 KB12 Seiten
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