Frist abgelaufen

Sanierung Hanauerlandhalle Willstätt - Tragwerksplanung

Die Angebotsfrist ist am 24. Juni 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
24.05.2024
Angebotsfrist
Willstätt ist eine Gemeinde im Ortenaukreis mit ca. 10.000 Einwohnern. Sie besteht aus den 5 Teilorten Eckartsweier, Hesselhurst, Legelshurst, Sand und Willstätt. Die Hanauerlandhalle ist als einzige Dreifeldhalle die größte Sport- und Veranstaltungshalle im Gemeindegebiet. In den anderen Ortsteilen gibt es jeweils eine Einfeldhalle. Die Hanauerlandhalle wurde im Jahr 1975 als Dreifeldhalle erbaut, die neben dem Vereins- und Schulsport auch regelmäßig für soziale und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Durch ihre Größe ist sie auch für große Veranstaltungen der Gesamtgemeinde geeignet. In den Wintermonaten wird sie darüber hinaus auch für Trainingseinheiten, Turniere oder Veranstaltungen von Vereinen aus den anderen Ortsteilen genutzt (z.B. Hallenfußball). Das abtrennbare Foyer wird von der Gemeinde und von Vereinen regelmäßig für Veranstaltungen genutzt. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine umfassende Komplettsanierung. Bei der vorhandenen Substanz ist ein Neubau aus Gründen der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht not-wendig. An der Kubatur des Gebäudes und am Raumprogramm sollen keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen werden. Die bauliche Grundstruktur (Gründung, Tragwerk) weist keine erkennbaren Schäden auf, die auf konstruktive Mängel hinweisen. Punktuell ist eine Betonsanierung notwendig, insgesamt ist die Substanz gut und für eine Sanierung geeignet. Dem-zufolge ist weder eine Erweiterungsmaßnahme noch ein Ersatzneubau vorgesehen. Eingriffe in die Tragkonstruktion ergeben sich in erster Linie bei der Fassadendämmung als vor der Fassade aufgeständerte Konstruktion, der Ertüchtigung der Dachkonstruktion sowie im Be-reich der neuen Erschließung mit innenliegenden Treppenaufgängen und daraus resultierenden Eingriffen in die Bestandskonstruktion. Der Bauzeitenplan sieht vor, dass die umfassende, bauliche Komplettsanierung und Modernisierung der Hanauerlandhalle vom zweiten Quartal 2025 bis Ende des dritten Quartals 2026 erfolgt. Gegenstand dieser Ausschreibung die Leistungen für Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 4-6, sowie die Besondere Leistung „Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen“ in der Leistungsphase 8.

Zeitplan

Veröffentlichung
24.05.24
Teilnahmefrist
24.06.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Willstätt, Deutschland
E-Mail
k.muehlbauer@harrer-ing.net
Telefon
+49 721 1819-714
Website
https://www.willstaett.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • • Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG)
    • • Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaft-pflichtversicherung über min. 2 Mio. € für Personenschäden, min. 2 Mio. € für sonstige Schäden vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden.
    • • Eigenerklärung zu den Gesamtumsätzen des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 4 VgV, geforderter Mindestumsatz: Ø > 0,5 Mio. Euro (netto) p.a.
  • • Darstellung einer Referenzliste für vergleichbare Leistungen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen gem. § 5 HOAI der letzten 5 Jahre (Fertigstellung nach 01.05.2019) mit folgenden Angaben gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV

    • o Projekt, Projektart, -größe (NF in m²) und Komplexität (Honorarzone)
    • o öffentliche oder private Auftraggeberschaft
    • o Bearbeitete Leistungsphasen
    • o Baukosten (KG 300+400 netto) nach Kostenfeststellung,
    • o Leistungs- /Bearbeitungszeitraum
    • Die Angaben sind für min. 1 Sanierung (Honorarzone III, LPH 4-6, Baukosten (KG 300+400 min. 0,3 Mio. € netto) zu machen.
    • • Verbindliche namentliche Benennung der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV
    • • Angaben zur techn. Ausrüstung und zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV
    • • Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV
    • • Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik“ (z.B. Kammereintrag) oder vergleichbare Qualifikation gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV
    • • Die Nachweisberechtigung für Standsicherheit nach §18 (3) LVOVVO liegt als Anlage bei. Der Nachweis ist von jedem Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft vorzulegen. Nach-weis zu den in den letzten drei Jahren Beschäftigten und der Führungskräfte des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die geforderte Mindestanzahl beträgt 5 Beschäftigte.

Zuschlagskriterien

  • Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke

  • Honorar

  • Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Stv. Projektleitung

  • Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf56 KB16 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
Präsentation156 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB12 Seiten
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