Frist abgelaufen

Sanierung Rathaus Bräunlingen

Die Angebotsfrist ist am 23. April 2026 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 09. Juli 2026

  • MEPlus GmbH, Donaueschingen · 67.391 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
23.03.2026
Angebotsfrist
23.04.2026
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT in den Leistungsphasen 1 bis 8 gem. § 55 HOAI. Der Auftraggeber wählt die stufen-/ abschnittsweise Beauftragung: Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 2. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme die weiteren Leistungsphasen einzeln oder im Ganzen zu übertragen. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Der Auftraggeber behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungsphasen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken (abschnittsweise Beauftragung). Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.

Zeitplan

Veröffentlichung
23.03.26
Fragenfrist
16.04.26
Abgabefrist
23.04.26
Öffnung
23.04.26
Vertragsbeginn
01.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Geschätzter Wert
70.000 €
Erfüllungsort
Bräunlingen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@braunlingen.de
Telefon
+49 77 1 60 30
Website
https://www.braeunlingen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Es ist zu gewährleisten, dass die Ausführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (§ 73 Abs. 3 VgV). Bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, so ist zu erläutern, inwiefern die Ausführung der Leistungen trotzdem unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. Der Nachweis erfolgt über eine Eigenerklärung im Teilnahmeantrag.

    • Eigenerklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 1,5 Mio. Euro für Sachschäden verfügt. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bietergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied entsprechend.
    • Vor Zuschlagserteilung muss ein aktueller Nachweis des Versicherungsunternehmens vorgelegt werden, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Deckungssummen besteht
  • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Es gelten folgende fachliche Anforderungen für die Planungsleistungen

    • Nachweis des besonderen Berufsstandes, § 75 (1) und (3) VgV
    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
    • Bei natürlichen Personen erfüllen die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für die Planung der Technischen Ausrüstung ELT verfügt, dessen Anerkennung den Vorgaben von Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in, Meister oder Techniker tätig zu werden.
    • Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß den Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt werden, benennen. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates
    • Der Auftraggeber wird für die ausgewählten Bewerber bis zur Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern. Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens, das die Planungsleistungen ausführt. Die Qualifikation kann nicht über eine Eignungsleihe erbracht werden.
    • Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
    • Als geeignet werden Büros eingestuft, deren durchschnittlichen Anzahl der fachbezogenen Mitarbeiter*innen im Bereich Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT (inkl. Unternehmensleitung, ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) in den Jahren 2023 bis 2025 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung mindestens 3 betragen hat (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8. VgV).
    • Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Beschäftigentenzahlen der einzelnen Mitglieder addiert. Hier ist die Anzahl für jedes Mitglied anzugeben.
  • Die Auftragsausführung muss durch ein Projektteam, bestehend aus Projektleiter*in, stellvertretendem/r Projektleiter*in sowie Bauleiter*in, erfolgen. Doppelbesetzungen sind möglich, jedoch können Projektleiter*in und stellvertretende/r Projektleiter*in nicht dieselbe Person sein. Die Benennung des Projektteams erfolgt mit Angebotsabgabe. Der Nachweis, dass für die Auftragsausführung im Falle einer Beauftragung ein Projektteam zur Verfügung steht, das die o.g. Anforderungen erfüllt, erfolgt im Rahmen des Teilnahmeantrags über eine Eigenerklärung.

  • Angabe von Referenzenobjekten zu Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT nach HOAI als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen

    • Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Als geeignet werden Büros eingestuft, die ein Referenzobjekt gemäß den Mindestanforderungen erbracht haben.
    • Mindestforderungen:
    • • Es handelt sich um eine Sanierung oder den Umbau eines Nichtwohngebäudes.
    • • Referenzprojekt mind. in HZ II gem. HOAI eingeordnet.
    • • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.
    • • Es wurden mind. vier aufeinanderfolgende Leistungsphasen vollständig selbst erbracht.
    • • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 440, 450, 460 und 480) mind. 130.000 € netto.

Zuschlagskriterien

  • Referenzprojekt Sanierung eines Verwaltungsgebäudes

    • Angabe eines erbrachten Referenzobjektes zu Planungsleistungen Technische Ausrüstung ELT nach HOAI als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen auch mit dem im Rahmen der Eignungsprüfung genannten Referenzobjekt sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird.
    • Sind alle Mindestanforderungen erfüllt, werden Punkte entsprechend der angegebenen Gewichtung vergeben (Beispiel: alle Mindestanforderungen erfüllt und Gewichtung von 70% ergeben 60 Punkte). Maximal erreichbare Punktzahl über alle Zuschlagskriterien: 100 Punkte.
    • Mindestanforderungen:
    • - Es handelt sich um die Sanierung eines Verwaltungsgebäudes.
    • - Referenzprojekt mind. in HZ II gem. § 56 HOAI eingeordnet
    • - Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.
    • - Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht.
    • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 440, 450, 460, 480) ≥ 150. 000 € netto
  • Honorarangebot

    • Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes)
    • Die Bewertung des günstigsten Honorarangebotes erfolgt mit 30 Punkten, die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot: (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot) x 30 Punkte. Zwischenwerte werden auf eine Dezimalstelle interpoliert.
    • Die Wertungspunkte werden dann mit dem entsprechenden Gewichtungsfaktor multipliziert, hieraus ergibt sich dann eine Wertungszahl je Kriterium. Maximal erreichbare Punktzahl über alle Zuschlagskriterien: 100 Punkte

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung124 KB12 Seiten
Eignungskriterien56 KB24 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB8 Seiten
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