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Stadt Göttingen - Deutsches Theater Göttingen - Fassadenplanung

Auftraggeber
Veröffentlicht
20.08.2026
Angebotsfrist
Die Stadt Göttingen plant die umfassende Sanierung des Deutschen Theater (Theaterplatz 11, 37073 Göttingen) für einen dauerhaften und zukunftsfähiger Betrieb des Gebäudes, als wichtiger Baustein der städtischen und regionalen Kulturlandschaft zum Erhalt eines Einzeldenkmals als wichtiges baukulturelles Erbe unter Beachtung energetische Erfordernisse. Im ersten Paket des ersten Sanierungsabschnittes erfolgt die Sicherung der Bestandsaußenhülle und beinhaltet damit die Sanierung der Fassade inkl. Fenster und Dach. Das Deutsche Theater Göttingen besteht aus dem denkmalgeschützten Altbau von Gerhard Schnitger (1890 bis 1927), dem denkmalgeschützten Glasfoyer von Brandi (1984) und zwei weitere Anbauten von Brandi (1984), die jedoch nicht unter Denkmalschutz stehen. Zudem gehört das angrenzende Werkstattgebäude zum Gebäudebestand, welches ebenfalls nicht unter Denkmalschutz steht und in einem späteren Sanierungsabschnitt für einen Neubau zurück gebaut werden soll. Das Gebäude befindet sich im Kernbereich der Innenstadt im Stadtbezirk Zentrum/Nordstadt, östlich des Stadtwalls. Es wurde am 30. September 1890 als sog. Theater am Wall eröffnet. Das Deutsche Theater kann als Versammlungsstätte je nach Spielstätte folgende Besucherzahlen empfangen: DT-1 (Großes Haus): Historischer Saal im Neo-Renaissance-Stil mit Parkett und drei Rängen für insgesamt 496 Zuschauer. DT-2: Multifunktionale "Black Box" im modernen Anbau für bis zu 100 Zuschauer. DT-X (Keller): Off-Bühne mit gastronomischem Betrieb für kleinere Stücke und Comedy. Nach der Umbenennung zum Deutschen Theater, wird es als reines Sprechtheater genutzt. Das Programm reicht von klassischen Dramen über zeitgenössische Stücke und Uraufführungen bis zu Gesprächsformaten, Lesungen und Gastspielen. Ergänzt wird es durch Angebote der Theaterpädagogik. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe der Planungsleistungen erwartet sich die Stadt Göttingen ein planerisch und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit sowie ein inhaltlich abgestimmtes Angebot für die Sanierung der Außenfassade inkl. Fenster und der Dachsanierung im Bestand gewährleistet. Die Teilnehmer werden angehalten, den Leistungszeitraum so zu planen und zu optimieren, dass eine Fertigstellung der Sanierung bis Ende 2028 erreicht werden kann. Für das Projekt wurden Fördermittel beim BKM beantragt. Die Förderzusage beläuft sich seitens des BKM auf bis zu 4,5 Mio. Euro. Zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme wurden durch die Stadt Göttingen bereits mehrere Gutachterleistungen für erforderliche Voruntersuchungen ausgeschrieben bzw. beauftragt. Die Bearbeitung dieser Leistungen erfolgt parallel zum Vergabeverfahren für die Generalplanungsleistungen und wird bis zu dessen Abschluss fortgeführt. Es wird von Gesamtbaukosten (KG 300+400) von rd. brutto 6,8 Mio. EUR ausgegangen.

Zeitplan

Veröffentlichung
20.08.26
Teilnahmefrist
18.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Göttingen, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@bbt-kanzlei.de
Telefon
+49 511220074-26

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: - mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemein-schaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.

  • 2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf Umsätze anderer Unternehmen, deren (wirtschaftliche und finanzielle) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.

  • 3.1 Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurch-schnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen, gegliedert nach: a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen b) Architekten*innen / Ingenieur*innen c) Zeichner*innen d) Sonstige Mitarbeiter*innen Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf die Personalübersicht anderer Unternehmen, deren (technische und berufliche) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.

  • Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie im Falle einer Eignungsleihe auch durch diese Unternehmen vorzulegen. Bei der Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Erklärungen vor Zuschlagserteilung auch vom Nachunternehmer vorzulegen.

  • Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit: - Es muss sich um eine Fassadenplanung handeln. - Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags abgenommen und das Objekt vom Nutzer in Betrieb genommen sein. - Bei mindestens einer Referenz muss das Leistungsbild der Objektplanung für Gebäude, Leistungsphasen 2 - 3, 5 - 8, erbracht worden sein. - Bei mindestens einer Referenz muss das Leistungsbild der Fachplanung der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 2 - 3, 5 - 6, erbracht worden sein. Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIV der Vergabeunterlagen). Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: - Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) - Beauftragte Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung) - Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Erweiterung) - Art der Nutzung (Denkmalgeschütztes Gebäude, Sonstige) - Kurze Beschreibung des Projekts - Honorarzone - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) für die Objektplanung nach dem 01.01.2021 - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) für die Objektplanung vor dem 01.01.2021 - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) für die Tragwerksplanung vor dem 01.01.2021 - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) für die Tragwerksplanung nach dem 01.01.2021 - Bauwerkskosten KG 300 + 400 (brutto) - Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme/Inbetriebnahme) Bei einer Reduzierung des Bewerberkreises werden die vorgelegten Referenzen bewertet. Die drei Referenzen mit der besten Bewertung gehen in die Bewertung ein (vgl. Ziff. XIII.)

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB4 Seiten
Eigenerklärung203 KB8 Seiten
Eignungskriterien89 KB16 Seiten
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